Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 30. August 2013

Ich seh schwarz

Nein der Käsekuchen ist nicht verbrannt, aber besonders fotogen ist er auch nicht. Wie so oft, ist er an einer Seite in die Knie gegangen. Dieser Herd bringt mich noch zur Verzweiflung. Na egal, schmecken tut er jedenfalls sehr lecker.

Nein schwarz hab ich bei meinem heutigen Gang durch die Stadt gesehen. Der Herbst ist modetechnisch schwarz. Ich mag kein schwarz. Deshalb hasse ich den Winter, klamottentechnisch. Grau, schwarz, dunkle Farben, wohin man sieht.  Ich bekomme schon Depressionen, wenn ich an diese öde Zeit denke. Also denk ich jetzt mal nicht dran und geniesse noch die bunte, warme Zeit. Irgendwann werd ich noch aus lauter Verzweiflung anfangen zu nähen und zu stricken.

august 13 033

Kontrastprogramm :)

august 13 038

Donnerstag, 29. August 2013

Unterwegs im Bergischen Land

Immer weiter entferne ich mich vom Alltag und tauche ein in die Lieblingslandschaft in meiner nahen Umgebung.

august 13 029

 

Ausgangspunkt wie immer ist die Wietschermühle. In diesen Flecken bin ich so verliebt, das mein Herz vor Verzückung immer einen Hüpfer macht, wenn ich dort ankomme. Vor 4 Jahren entdeckt und seither ist das hier mein Aufladeplatz für alle Batterien. Mein Ziel ist es, hier in unmittelbarer Umgebung mein entgültiges Zuhause zu finden. Ich liege auf der Lauer und schaue sporadisch in die Anzeigen.

august 13 026

Wieder eine mögliche Traumtür gefunden, Ihr erinnert Euch an meinen vorletzten Post.

august 13 019

Wege auf die andere Seite

august 13 018

Nicht sehr einladend. Im Wald liegen viele umgestürzte Bäume und bleiben dort auch einfach liegen und verrotten. Hier habe ich noch keine aktive Forstwirtschaft bemerkt. Alles bleibt der Natur überlassen.

august 13 022

Freiheitsgefühle Weite und Himmel pur-

august 13 024

Es wird langsam Herbst, in einem Monat komm ich zur Ernte wieder vorbei ;)

august 13 013

Wenn ich dann nach Hause fahre ist mir nach Kuchen backen. Die Zutaten hab ich schon gekauft, für einen fantastischen Käsekuchen. Wenn er schön wird, Käsekuchen neigt ja gern dazu in die Knie zu gehen, zeig ich morgen die Bilder und das Rezept gibts dann auch.

Mein Rezept für Körper Geist und Seele ist Wandern durch schöne Natur und tanzen. Beides bringt mich absolut ins Gleichgewicht. Entlädt meine aufgstauten schlechten Gefühle und bringt mich in den Frieden. Nach der Sommerpause von 3 Wochen mache ich jetzt wieder zweimal die Woche Zumba und es ist auch nach anderthalb Jahren mein bestes Mittel der Entladung. Danach bin ich jedesmal handzahm.

Mittwoch, 28. August 2013

Gefährliche Radfahrer

Es werden immer mehr und sie fahren immer schneller. Seit über 2 Jahren mehren sich die "sportiven" Radfahrer, die in einem Affenzahn über Spazierwege und durch den Stadtverkehr rasen.

Die von mir gefühlte Geschwindigkeit ist lebensgefährlich wenn wieder einer der dynamisch, muskulösen in Sportkleidung und Rucksack bekleideten Radfahrer an mir vorbei rauscht. Wenn ich Glück hab, klingeln sie vorher, ich kann meinen Hund noch zur Seite reissen und dann rasen sie in ungemindertem Tempo an mir vorbei. Auf Wegen die zum spazierengehen, entspannen für Fußgänger und Radfahrer durch die Natur gekennzeichnet sind. Kinder und Hunde sind lästige Hindernisse, wegen denen sie abbremsen müssen, bedacht mit wütenden Blicken auf die Begleiter, die gefälligst alles in Sicherheit zu bringen haben, damit die Herren ihren Temporausch ungehindert ausleben können.

In einem gefühlten Zeitabstand von 3 bis 5 Minuten kommt wieder einer dieser Geistesgestörten angerauscht und fordert seine absolute Vorfahrt. Ich lasse meinen Hund schon gar nicht mehr von der Leine, um seiner Sicherheit wegen.  Natürlich fordere ich den einen oder anderen auf, sein Tempo zu drosseln. Entweder kommen dann blöde Sprüche oder ein entgeisterter Blick voller Unverständnis.

Sie gehen mir gehörig auf den Geist diese Pseudosportler. Scheinbar sind sie sich der Gefahr und Bedrohung, die sie für Spaziergänger bilden nicht bewusst.  Ich wünsche mir mehr Rücksichtnahme und Akzeptanz, bevor auch hier wieder durch steigende Unfallzahlen ein neues Gesetz her muß. In Köln werden bereits zu schnelle Radfahrer geblitzt und angehalten.

Dienstag, 27. August 2013

Morgens im Wald

Gestern konnte ich es gar nicht abwarten, nach dem Kaffee gleich in meinen Lieblingswald zu fahren. Ich war zum spazierengehen mit Hund zwar verabredet, aber bin schon eine Stunde vorher dort gewesen, um den Wald in aller Stille zu begrüßen. Ich kann nicht erklären, was ich da tue, ich glaube, ich nehme einfach alles was ich sehe und rieche und schmecke in mich auf. Es ist, als würde ich meinem Liebsten begegnen unter dem Motto nur Du und ich. Ausser meinem Hund darf bei dieser ersten Begegnung niemand dabei sein. Mir kommt oft das Wort heiliger Raum in den Kopf, wenn ich dort im Wald bin.

august 13 016august 13 009

 august 13 015

Ich hab vor kurzem das Buch "Silber " gelesen von Kerstin Gier. In dem Buch geht es darum, das sich Jugendliche real in ihren Träumen besuchen können. Jeder hat im Traum eine eigene Tür, durch die er geht, um sich im Traum mit den anderen treffen zu können. Jede Tür sieht anders aus. Ich habe mich gefragt, wie meine Tür wohl aussehen würde.

august 13 007

Diese hier gefiel mir schon mal ganz gut, aber sie müsste irgendwie noch anders aussehen. Ich bin auf Motivsuche.

Freitag, 23. August 2013

Zufriedenheit fühlen

Die Zeit, die jetzt beginnt, jahreszeitlich betrachtet, ist für mich eine ganz besondere. Ende August anfang September habe ich jedes Jahr das Gefühl, wenn ich draußen in der Natur bin, werde ich reicher beschenkt, als sonst irgendwann im Jahr. Es liegt eine Zufriedenheit in der Luft, die sich anfühlt wie "es ist geschafft, die Arbeit ist gelungen, es kann geerntet werden".

Ich liebe diese Tage, morgens ist die Luft herrlich frisch, tagsüber wärmt die Sonne uns noch sommerlich und abends wird es schon merklich kühler. Nächste Woche gönne ich mir noch eine Woche Urlaub, um diese Zeit besonders intensiv geniessen zu können. Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende mit viel Zufriedenheit.

sterntaler

Bildrechte Anita Vogel

Mittwoch, 21. August 2013

Ein guter Ansatz der Deutschen Bahn

Es gibt ja selten genug etwas gutes über die Deutsche Bahn zu berichten. Doch gerade habe ich gelesen, das sie als erstes deutsches Unternehmen bei den zukünftigen Auszubildenden auf das zeigen der Abschlußzeugnisse verzichten will. "Daraus kann man sowieso nicht entnehmen, was eine(r) drauf hat".  Daumen hoch, genau so sehe ich das auch. Möge das Beispiel Schule machen, dann ist die Schule, wie es sie jetzt gibt, bald kein Maßstab für Intelligenz und Kreativität mehr.

Ich habe ja schon an anderer Stelle beschrieben, wie daneben das deutsche staatliche Schulsystem ist. Ich wünsche mir, das dies ein Anfang und Schritt in eine neue Richtung wird.

Sonntag, 18. August 2013

Farbträume

 

Derzeit genieße ich noch diesen wunderbaren Sommer, der langsam auszuklingen scheint. Das was ich mir für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben habe, Treffen und Austausch mit alten und neuen Freunden nimmt immer mehr Formen an und ich liebe es einfach.

Derzeit bin ich so in Farben getaucht, das ich nachts schon davon träume. Blau, grün und türkis überflutet mich geradezu. Wobei das seit jeher meine favorisierten Farben sind. Vielleicht liegt es auch am derzeit am Himmel stehenden Wassertrigon der in den Sternzeichen Fische, Krebs und Skorpion steht. Wie dem auch sei, es gibt schlimmeres als von seinen Lieblingsfarben zu träumen.

Dazu fällt mir eine Künstlerin ein, die traumhafte Bilder malt. Ich habe sie vor einigen Jahren auf einem privaten Ausstellungs- und Verkaufstag in Leverkusen kennengelernt und hab mich sofort in ihre Bilder verliebt.

 

k-P1010293

Bilder Monika Hartwig Leichlingen

Dienstag, 13. August 2013

Wie wars denn im Urlaub?

Nach 3 Wochen ohne Kollegin heute der erste Arbeitstag mit.

Wie wars denn fragte ich? Eigentlich hätte ich gar nicht fragen brauchen. Ein unentspanntes Gesicht mit gerunzelter Stirn versprach nichts gutes. Dann hab ich einen Schwall von Worten um die Ohren bekommen, die mir verraten haben, das es alles andere als einfach ist, Frau in einer Patchwork Familie zu sein. Pubertierende Tochter kontra neuer Ehemann, dazu noch einen Sechsjährigen der im Urlaub nichts dringender vermisste, als den Fernseher! Na vielen Dank auch.

Ich glaube, meine Kollegin hat sich sehr aufs Büro gefreut :)

Montag, 12. August 2013

Der esoterische Bauchladen

Es erstaunt mich immer wieder, wer heute alles was anbietet auf dem Gebiet der Esoterik. Du willst mit Deinem Engel sprechen? Brauchst dringend Dein Seelenbild? Möchtest gern in einem Wochenendkurs Schamane werden? Die Liste ist endlos lang und ich frage mich bloß, wie man all das in einem Wochenende so lernen kann? Also Seelenbilder male ich eigentlich immer, denn jedes Bild, was man malt, kommt aus einem selbst und hat etwas mit meinem jeweiligen persönlichen (Seelen)zustand zu tun. Die Esoterik ist mitllerweile zu einem dermaßen ausgeschlachteten Wirtschaftszweig geworden, das es mich manchmal schüttelt. Aber es zeigt mir auch zwingend, wie sehr die Menschen sich nach Halt und Sicherheit, bzw. nach Antworten sehnen. Dagegen spricht auch überhaupt nichts. Nur kann man meiner Meinung nach nicht auf einem Wochenendseminar die Antwort auf seine dringenden Fragen erhalten. Es läuft vieles einfach auf allgemeingültige Manipulation hinaus. Weil uns im Grunde unserer Herzens die Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit und Zugehörigkeit beschäftigen. Eine Pauschallösung für jeden gibt es dabei wohl leider nicht. Jeder ist ein Individuum und hat seinen eigenen Weg Antworten zu finden. Der Weg ist ebenso verschieden, wie es Angebote in der Szene gibt. Doch ob der oder diejenige Dir auch wirklich weiterhelfen kann, ist manchmal wirklich fraglich. Wie ich schon öfter geschrieben habe, habe auch ich schon einige Dinge in meinem Leben durch Seminare gesucht, manchmal auch ein Teil der Antworten, die mir geholfen haben, gefunden. Doch mein Weg ist meiner Meinung nach lebenslang. Ich will keinem Seminarleiter zu nahe treten, oder seine guten Absichten in Frage stellen, aber es gibt gern auch immer die, die einfach nur Geld verdienen wollen, aber mehr Fragen als Antworten hinterlassen. Weil einfach fundiertes Wissen oder wahre Begabung fehlt.

Samstag, 10. August 2013

Zwischendurch

Der Baum des Lebens ist ein universelles Symbol in vielen spirituellen Traditionen auf der ganzen Welt-  Es symbolisiert das Leben selbst, mit dem Griff zum Himmel "Vater Himmel" und es hat Wurzeln zu "Mother Earth" .  Der Baum ist ein Symbol der Liebe, Weisheit, Wiedergeburt, Stärke, Erlösung, Freundschaft, Bounty und Ermutigung geworden.

Text gefunden bei QUINT ESSENZ, Foto ebenfalls

Mir haben Bild und Text sehr gut gefallen, deshalb wollte ich es gerne mit Euch teilen.

lebensbaum

Freitag, 9. August 2013

Nachgereicht

Wie angekündigt, wollte ich ja noch ein paar Worte über den spirituellen Mann schreiben. Vorausschicken möchte ich hier, das es sich ausschließlich um die von mir gemachten Erfahrungen handelt.

Egal in welcher spirituellen Thematik  ich mich jemals bewegt habe, sollte ein Mann der Leader einer Gruppe sein, geschieht etwas merkwürdiges. Sie umgeben sich sofort mit der Aura des Gurus. Sie stehen auf einem selbstgebauten Podest und predigen von oben herab. Nach dem Vortrag scharen sich dann die weiblichen Groupies um ihn, um alsbald in seinem Bett ein bisschen erleuchtet zu werden ;).

Leider fehlt es mir bei den meisten Männern dieser Spezies an echtem Wissen oder Erfahrungswerten, dafür wird es oft mit dem Status, ich bin ein Mann , ich weiß es besser oder hab es quasi erfunden, wett gemacht.

Bist Du an einem Gedankenaustausch interessiert, signalisierst aber kein Interesse an einem körperlichen Austausch, sprich, versuche nicht Dich mit dem Guru auf Augenhöhe zu unterhalten, ist das Gespräch sehr schnell beendet. Dies haben sie gemein mit fast allen Männer, auf ihrer selbstgeschaffenen Führungsebene, auch ausserhalb dieses Themenkreises.

Dazu fällt mir spontan ein Erlebnis ein, das ich nach einem Vortrag eines neuen Managers unserer Gesellschaft hatte. Nach seinem Vortrag stand er in einer Gruppe  meinen Kolleginnen und ich hörte ihn die Frage in die Runde stellen "ob die Damen ihn den attraktiv fänden"?! Hallo, schlimmer gehts nimmer.

Ich stelle mir das immer in umgekehrter Konstellation vor. Sagen wir mal, um die Szene zu überzeichnen, unser aller Kanzlerin steht nach einer Rede im Kreise ihrer männlichen Kollegen und stellt dann eine solche Frage. Ein Aufschrei der Empörung ginge durch die Männerwelt. Aber ich schweife mal wieder vom Thema ab Genug gelästert für heute. Und jetzt seht mal zu, wie Ihr die Bilder wieder aus dem Kopf bekommt :)

Mittwoch, 7. August 2013

Über das innere Gleichgewicht und spirituelle Männer ;)

 

Heute sind es gleich 2 Dinge, die mich beschäftigen. Als erstes meine Vorliebe für mein inneres Gleichgewicht. Das heißt für mich, das ich das Gefühl habe, alle Emotionen sind in mir im Gleichgewicht und nichts nimmt eine erhöhte Position ein. Weder die Freude, das Glücklichsein, meine Ungeduld. Das ist mein absolutes Wohlbefinden. Wie gerne möchte ich dort dauerhaft sein, aber natürlich funktioniert es nicht immer. Meiner Meinung nach kann das im täglichen Leben, wenn Du mit vielen Menschen zusammentriffst, vielen Situationen ausgesetzt bist, auch nicht dauerhaft vorhanden sein. Jeder der schon mal eine Woche oder ein verängertes Wochenende mit einer Gruppe meditiert oder andere Übungen gemacht hat, um in seine Mitte zu kommen, kennt diesen wunderbaren Zustand, der in der ganzen Gruppe herrscht und dadurch natürlich auch verstärkt wird. Alle schwingen mit ihrer Energie ungefähr gleich, und das meine ich jetzt nicht esoterisch, sondern rein von den Gehirnströmen her. Hier herrscht Ruhe, der Wunsch nach Frieden innen und außen.

So weit so schön, die gemeinsame Zeit ist vorbei, Du fährst wieder nach Hause, getragen auf einer Wolke des Wohlbefindens und des inneren Gleichgewichts. Hach, so soll das Leben zukünftig immer sein. Wenn Du viel Glück hast, kommst Du nach Hause und es erwartet Dich eine friedlich gestimmte Familie und Du darfst noch etwas in diesem Zustand bleiben, andernfalls adieu innerer Frieden.

Für Alleinstehende trifft dieser Zustand spätestens auf dem Arbeitsplatz wieder ein. Du spürst die Unruhe, dieses Summen und Brummen der anderen und möchtest am liebsten wieder nach Hause gehen. Manchmal reicht schon der Weg zum nächsten Supermarkt und es ist wieder da.

Das Gute daran, solche Ruhe in sich gefühlt zu haben und vielleicht auch über eine Praktik dafür, wie wir sie herstellen können ist, das wir viel schneller merken, wenn unser Körper wieder in Stress gerät. Und das Du so bald als möglich einen Rückzug planst, damit Du runter kommen kannst, in die ersehnte Ruhe. Das klappt zeitlich natürlich nicht immer sofort, aber es ist eine Aufforderung, Dich wieder in die Ruhe zu bringen, damit Du nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht gerätst. Meine Antennen sind dafür mittlerweile sehr geschult, weiß ich doch, das wenn ich zu lange warte, es um so schwerer wird, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Manchmal reicht es schon, in der Mittagspause eine Runde um den Block zu drehen, tief durchzusatmen und die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Wie ich das mache? Im Notfall bis Hundert zählen und dabei ruhig zu atmen :)

So und da der Artikel doch schon ziemlich lang geworden ist, müssen die spirituellen Männer bis zum nächsten Mal warten.

IMG_0818_thumb[1]

Samstag, 3. August 2013

Wenn Wünsche wahr werden

Gestern war wohl der heisseste Tag mit annähernd 40 Grad Aussentemperatur. 

Was haben wir uns die Sonne gewünscht, warme ja heisse Sommertage waren unser sehnsüchtigstes Ziel in diesem kalten, schneereichen Winter und Frühjahr.  Nun haben wir dank der kollektiven Fokussierung darauf einen ultraheissen Sommer. Soweit meine persönliche Auslegung :).

Wie immer wenn es extrem wird, ist das jetzt auch ein bisschen schwer zu ertragen. Nur traut sich jetzt kaum jemand laut zu stöhnen, weil unsere Wünsche ja nun erfüllt wurden lach.

Ich mach es mal so, wie es die südländischen Nachbarn seit eh und je machen. Drei Gänge zurück schalten und träge den Tag leben. Das tut gut und ich bin wirklich entspannt.

Im Biergarten hab ich dann abends all die Tattoos bewundert, die sich die jungen und auch älteren Frauen überall auf ihren Körper haben machen lassen. Erstaunlich finde ich das manchmal. Das ist so ein Trend geworden, das mir manchmal die Spucke wegbleibt, was sich da so alles ans Sonnenlicht drängt :).

Ehrlich gesagt, meins ist es nicht, aber wenn das vor 20 oder 30 Jahren Mode gewesen wäre, dann hätte ich mir garantiert auch eines machen lassen. Ob es mir heute noch gefiele, ich weiß nicht.

Auf jeden Fall gibts viel zu schauen und auch jede Menge hübsche Mädchen, die in ihren Sommerkleidchen einfach nur hinreissend weiblich ausschaun. Das gefiel mir gestern ausnehmend gut.

Ich mag den Sommer so wie er ist.

schmetterlinge

Freitag, 2. August 2013

Gott würfelt nicht

Dieser Spruch den Albert Einstein einmal gesagt hat, begleitet mich heute. Jeder Physiker müsste normalerweise ein hochgläubiger  Mensch sein und sich demütig vor der Schöpfung verneigen.

Ich denke, wir wissen noch sehr wenig über die schöpferische Kraft des Universums, doch das sie existiert, ist sicher.  Und das erfreut mich heute zutiefst.

Donnerstag, 1. August 2013

Die reife Zeit

Heute am 1. August wird das Schnitterfest gefeiert. Die Zeit des reifens ist im vollen Gange, die erste Ernte des Jahres ist bereits erfolgt und nach keltischem Brauch wird nun zurückgeschnitten, das Getreide geerntet.

Transformation bedeutet bei diesem Jahreskreisfest den unmittelbaren Übergang vom Sommer zum Herbst: Während die Tage noch lang und warm sind, kündigen die Stoppelfelder bereits den Herbst an. Die Zeit des Wachsens ist vorbei, der verwandelnde Tod steht vor der Tür. Der Schnitter des Korns mit seiner Sense ist zum Symbol und zur Personifizierung des Todes geworden.

Im christlichen Jahreskreis hat man aus dem Schnitterfest Mariä Himmelfahrt am 15.August gemacht. Zur leichteren Übernahme sind bestimmte Bräuche beibehalten worden, so werden zB zu Mariä Himmelfahrt die gebundenen Kräutersträuße geweiht („Unserer Lieben Frauen Wurzelweihe“).

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, das ich noch wilden Beifuß ernten möchte. Der Beifuß, wird als Strauß zusammengebunden und über Kopf trocknen gelassen. Er eignet sich wunderbar zum räuchern, um Räume und Situationen zu klären. Der Beifuß ist in unseren Breitengraden das, was zum Beispiel für die Indianer Nordamerikas der weiße Salbei ist.  Er wächst eigentlich überall an den Wegrändern von Feldern.

 

beifuss