Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 1. August 2013

Die reife Zeit

Heute am 1. August wird das Schnitterfest gefeiert. Die Zeit des reifens ist im vollen Gange, die erste Ernte des Jahres ist bereits erfolgt und nach keltischem Brauch wird nun zurückgeschnitten, das Getreide geerntet.

Transformation bedeutet bei diesem Jahreskreisfest den unmittelbaren Übergang vom Sommer zum Herbst: Während die Tage noch lang und warm sind, kündigen die Stoppelfelder bereits den Herbst an. Die Zeit des Wachsens ist vorbei, der verwandelnde Tod steht vor der Tür. Der Schnitter des Korns mit seiner Sense ist zum Symbol und zur Personifizierung des Todes geworden.

Im christlichen Jahreskreis hat man aus dem Schnitterfest Mariä Himmelfahrt am 15.August gemacht. Zur leichteren Übernahme sind bestimmte Bräuche beibehalten worden, so werden zB zu Mariä Himmelfahrt die gebundenen Kräutersträuße geweiht („Unserer Lieben Frauen Wurzelweihe“).

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, das ich noch wilden Beifuß ernten möchte. Der Beifuß, wird als Strauß zusammengebunden und über Kopf trocknen gelassen. Er eignet sich wunderbar zum räuchern, um Räume und Situationen zu klären. Der Beifuß ist in unseren Breitengraden das, was zum Beispiel für die Indianer Nordamerikas der weiße Salbei ist.  Er wächst eigentlich überall an den Wegrändern von Feldern.

 

beifuss

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