Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 28. August 2013

Gefährliche Radfahrer

Es werden immer mehr und sie fahren immer schneller. Seit über 2 Jahren mehren sich die "sportiven" Radfahrer, die in einem Affenzahn über Spazierwege und durch den Stadtverkehr rasen.

Die von mir gefühlte Geschwindigkeit ist lebensgefährlich wenn wieder einer der dynamisch, muskulösen in Sportkleidung und Rucksack bekleideten Radfahrer an mir vorbei rauscht. Wenn ich Glück hab, klingeln sie vorher, ich kann meinen Hund noch zur Seite reissen und dann rasen sie in ungemindertem Tempo an mir vorbei. Auf Wegen die zum spazierengehen, entspannen für Fußgänger und Radfahrer durch die Natur gekennzeichnet sind. Kinder und Hunde sind lästige Hindernisse, wegen denen sie abbremsen müssen, bedacht mit wütenden Blicken auf die Begleiter, die gefälligst alles in Sicherheit zu bringen haben, damit die Herren ihren Temporausch ungehindert ausleben können.

In einem gefühlten Zeitabstand von 3 bis 5 Minuten kommt wieder einer dieser Geistesgestörten angerauscht und fordert seine absolute Vorfahrt. Ich lasse meinen Hund schon gar nicht mehr von der Leine, um seiner Sicherheit wegen.  Natürlich fordere ich den einen oder anderen auf, sein Tempo zu drosseln. Entweder kommen dann blöde Sprüche oder ein entgeisterter Blick voller Unverständnis.

Sie gehen mir gehörig auf den Geist diese Pseudosportler. Scheinbar sind sie sich der Gefahr und Bedrohung, die sie für Spaziergänger bilden nicht bewusst.  Ich wünsche mir mehr Rücksichtnahme und Akzeptanz, bevor auch hier wieder durch steigende Unfallzahlen ein neues Gesetz her muß. In Köln werden bereits zu schnelle Radfahrer geblitzt und angehalten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Anita,

ich bin zwar selber gern und viel mit dem Rad unterwegs, aber Dein Beitrag spricht mir voll aus dem Herzen. Das mit diesen oft rücksichtslosen Radlern die einen mit ihren Blicken fast "töten" ;.) weil man es wagt sich auch auf diesem Spazierweg zu bewegen, nimmt wirklich immer mehr zu. Ich geh auch oft spazieren mit meinem Pflegehund und bin immer ganz fassungslos daß selten ein Radler sich irgendwie bemüßigt fühlt, sein Tempo zu drosseln , einfach auch etwas Rücksicht zu nehmen. Nun daran hapert es ja leider generell in unserer Zeit. Es muß wohl erst einiges passieren bevor da (vielleicht ) ein Umdenken stattfindet.

Liebe Grüße

Sylvia

Anita hat gesagt…

Liebe Sylvia, ich fahre auch gern mit dem Fahrrad, wie viele andere auch. Aber ich mach da kein sportliches Höchstleistungsfahren drauß :). Es ist wirklich gefährlich. Aber wenns kalt wird, sind viele hoffentlich wieder von den Wegen.
Liebe Grüsse
Anita