Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 7. August 2013

Über das innere Gleichgewicht und spirituelle Männer ;)

 

Heute sind es gleich 2 Dinge, die mich beschäftigen. Als erstes meine Vorliebe für mein inneres Gleichgewicht. Das heißt für mich, das ich das Gefühl habe, alle Emotionen sind in mir im Gleichgewicht und nichts nimmt eine erhöhte Position ein. Weder die Freude, das Glücklichsein, meine Ungeduld. Das ist mein absolutes Wohlbefinden. Wie gerne möchte ich dort dauerhaft sein, aber natürlich funktioniert es nicht immer. Meiner Meinung nach kann das im täglichen Leben, wenn Du mit vielen Menschen zusammentriffst, vielen Situationen ausgesetzt bist, auch nicht dauerhaft vorhanden sein. Jeder der schon mal eine Woche oder ein verängertes Wochenende mit einer Gruppe meditiert oder andere Übungen gemacht hat, um in seine Mitte zu kommen, kennt diesen wunderbaren Zustand, der in der ganzen Gruppe herrscht und dadurch natürlich auch verstärkt wird. Alle schwingen mit ihrer Energie ungefähr gleich, und das meine ich jetzt nicht esoterisch, sondern rein von den Gehirnströmen her. Hier herrscht Ruhe, der Wunsch nach Frieden innen und außen.

So weit so schön, die gemeinsame Zeit ist vorbei, Du fährst wieder nach Hause, getragen auf einer Wolke des Wohlbefindens und des inneren Gleichgewichts. Hach, so soll das Leben zukünftig immer sein. Wenn Du viel Glück hast, kommst Du nach Hause und es erwartet Dich eine friedlich gestimmte Familie und Du darfst noch etwas in diesem Zustand bleiben, andernfalls adieu innerer Frieden.

Für Alleinstehende trifft dieser Zustand spätestens auf dem Arbeitsplatz wieder ein. Du spürst die Unruhe, dieses Summen und Brummen der anderen und möchtest am liebsten wieder nach Hause gehen. Manchmal reicht schon der Weg zum nächsten Supermarkt und es ist wieder da.

Das Gute daran, solche Ruhe in sich gefühlt zu haben und vielleicht auch über eine Praktik dafür, wie wir sie herstellen können ist, das wir viel schneller merken, wenn unser Körper wieder in Stress gerät. Und das Du so bald als möglich einen Rückzug planst, damit Du runter kommen kannst, in die ersehnte Ruhe. Das klappt zeitlich natürlich nicht immer sofort, aber es ist eine Aufforderung, Dich wieder in die Ruhe zu bringen, damit Du nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht gerätst. Meine Antennen sind dafür mittlerweile sehr geschult, weiß ich doch, das wenn ich zu lange warte, es um so schwerer wird, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Manchmal reicht es schon, in der Mittagspause eine Runde um den Block zu drehen, tief durchzusatmen und die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Wie ich das mache? Im Notfall bis Hundert zählen und dabei ruhig zu atmen :)

So und da der Artikel doch schon ziemlich lang geworden ist, müssen die spirituellen Männer bis zum nächsten Mal warten.

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Anita,

Herrlich( ich mußte richtig lachen zwischendrin) Dein Beitrag und sooo wahr. Ich empfinde und erlebe das mit dem inneren Gleichgewicht sehr ähnlich und es wahr schön, daß hier von Dir so perfekt beschrieben, lesen zu dürfen.Danke

Liebe Grüße
Sylvia

Anita hat gesagt…

Danke liebe Sylvia,
freut mich, das es Dir genau so geht ;)
Liebe Grüsse