Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 22. September 2013

Bin ich gut genug?

Am Freitag hatte ich wieder ein interessantes Webinar bei der Astrologin Sabine Bends. Es ging um den Chiron im Horoskop und betraf unseren  Schmerzpunkt und dessen Heilung.

Das was uns am meisten quält und abhält uns selbst richtig zu leben, zu lieben und weiter zu entwickeln, ist die Frage, bin ich gut genug? Oder anders gesagt der Glaubenssatz "ich bin nicht gut genug".

Diese Begrenzung, die uns oft von außen angelegt wird, von Eltern, Lehrern, später von Arbeitgebern, Auftraggebern oder Partnern, ist solch eine Bremse, das es sich wirklich lohnt, seine Meinung über sich selbst zu verbessern. Ergreifend war, wie Frauen, die als absolut taff, wissend, liebevoll und kompetent im Leben zu stehen scheinen, diese Frage quält. Und wie es uns quält. Mich auch. Wie oft habe ich schon aufgegeben, weil ich dachte, ich bin noch nicht gut genug, muß noch mehr wissen, besser sein.

Soll ich Euch was sagen? Unsinn. Mach was Dir am Herzen liegt. Wofür Du brennst. Du hast immer jetzt die Chance. Was wäre denn, wenn es diese Kritiker in Deinem Leben nicht gegeben hätte? Als Kinder plaudern wir drauf los, sagen unsere Wahrheit, malen Bilder, singen laut und manchmal falsch und sind total glücklich und überzeugt, von uns. Wir leben das was in uns ist und hinaus in die Welt will. Gut, es mag immer jemanden geben, der für Dich als Vorbild gilt, der in Deinen Augen besser zu sein scheint, aber na und!

Wir entwickeln uns, in dem wir etwas tun. Wer viel macht, lernt ständig dazu.  Automatisch. Ob es malen, schreiben, tanzen, singen ist. Oder was auch immer Deine Leidenschaft ist, Dich selbst auszudrücken. Du bist jetzt gut genug :)

august 2012 002

1 Kommentar:

Maria Sand hat gesagt…

Das liegt wohl an unserer Erziehung. Deshalb gibt es auch immer wieder Menschen die anderen einreden wollen, sie seien nicht gut genug. So machen sie sich (aber nur scheinbar) besser.

Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe und welche Leute das sind. Ich glaube es sind Buddhisten. Man lässt Kinder lernen und sich entwickeln. Wenn ein Kind dann "das Lernziel" erreicht hat, darf es aufsteigen. Irgendwann erreicht jeder das Lernziel, niemand wird diskriminiert, egal wie lange er braucht. Niemand sagt: "du Versager!" Wenn andere aufsteigen, werden die Übrigen strebsamer, weil sie das auch schaffen wollen. Aber es gibt keinen Druck, jeder darf so gut sein wie er eben ist - niemand ist "schlecht.