Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 16. September 2013

Endgültiger Abschied vom Sommer

Leider lässt es sich nicht mehr weg diskutieren. Die Blätter wehen  beim Spaziergang um mich herum. Es wird merklich kühler und ich zögere noch den Moment hinaus, die Heizung anzustellen. Ich hab mal durchgerechnet. Die Heizperiode 2012/2013 hat knapp 9 Monate gedauert. Da kommt eine nette Abrechnung auf uns zu.

Für diese Woche ist Regen angesagt und ich kann schon zuschaun, wie sich der Rhein von einem Mindeststand wieder auf Normalstand zurück bewegt. Dieses Jahr sind viele Menschen im Rhein ertrunken. Der Trend, am Rheinufer zu sonnen und auch dort ins Wasser zu gehen, nimmt stetig zu. Nur ist vielen Menschen nicht bewusst, wie tückisch die Strudel im Rhein sind. Meine Großmutter hat als junges Mädchen schon diese Erfahrung machen müssen und erzählte mir, als ich noch ganz klein war , davon. Sie wäre beinahe im Rhein ertrunken, wenn ihr großer Bruder sie nicht rausgezogen hätte.

Nichts desto trotz es war ein wunderschöner, ausgiebiger Sommer, den ich in schöner Erinnerung jetzt mit in meine Wohnung nehme. Der September ist mein persönlicher Lieblingsmonat. Diese Melancholie, die in der Luft liegt, mag ich sehr.

Achja Bayern hat gewählt. Das Ergebnis erstaunt mich nicht. Nur die Wähler.

herbstmorgen 026

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