Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 19. September 2013

Mondsüchtig

Gestern abend bei einem Blick in den Nachthimmel dachte ich noch, diesmal merkst Du den Vollmond gar nicht. Das war dann doch etwas zu früh. Heute um halb fünf war Schluß mit schlafen.

Was mich zur Zeit beschäftigt? Eine Woche Leben mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ich bin mal gespannt. Seit über 30 Jahren nehme ich maximal einmal im Jahr einen Zug, Bahn oder Bus um irgendwo hin zu kommen. Diesmal eine ganze autolose Woche. Ich lasse mich gern positiv überraschen.

Am Sonntag ist dann Bundestagswahl. Ich bin froh , wenn dieses Kasperletheater vorbei ist. Weil die Wahl haben wir ja nicht wirklich. Höchstens zwischen korrupt und unfähig. Meine Befürchtungen liegen nach der Wahl. Wenn die Katze aus dem Sack gelassen wird. Ich ahne nix gutes.

Ob ich wähle? Ich würde wählen, wenn ich eine Wahl hätte. Wenn es ein gültiges Wahlrecht in Deutschland gäbe.  Also nein, an diesem Volksschauspiel, unter dem Motto, Ihr dürft auch mal was sagen, nehme ich nicht teil.

mondberg

Fotoquelle: unbekannt

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Meine Meinung:
Wer nicht wählt sollte bitte auch nicht meckern.

Anita hat gesagt…

Meine Meinung, wer den Politikern vertraut, darf gerne mitspielen. Aber hinterher nicht heulen das er verarscht wird.

Anonym hat gesagt…

Liebe Anita,

mich hat vor kurzem eine Freundin gefragt, was bzw. wen ich wählen würde, und meine spontane Antwort war Teufel oder Belzebub ;-).
Du siehst, mir geht es ähnlich wie Dir, ich sehe nicht wirklich einen Sinn darin zur Wahl zu gehen, da ich hautnah durch Freunde und Bekannte , die sich politisch "einbringen" erfahren darf/muß, was da schon im Kleinen sprich Kommunalpolitik "abgeht". Die Motivation sich politisch zu betätigen ist ganz selten eine Hehre und selbst wenn der Eine oder Andere wirklich den Willen hat etwas zum Positiven für Mensch, Tier und Natur zu bewirken, wird er schnell eines "Besseren" belehrt, bzw. er läßt sich in diesen Sog aus wichtig tun, wichtig fühlen, wie profitiere ich selber am meisten usw. hineinziehen. Da möchte ich nicht wissen wie es in der "großen" Politik zugeht. Mich macht es oft sehr traurig und manchmal auch wütend ,wie arrogant und selbstherrlich mit der Aufgabe für die Menschen dazusein, umgegangen wird. Um in Loriot´s Worten (einer unserer Klügsten) zu sprechen " Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat ! Dort ist er tragbar geräuschlos und leicht zu entfernen. ;-)))

Herzliche Grüße

Sylvia

Anita hat gesagt…

Ja Sylvia, ich habe mich sehr intensiv mit dem Thema Politik auseinandergesetzt und es gibt leider keine Partei, siehe Wahlomat, wo ich mich gut vertreten fühle. Das kleinere "Übel" habe ich jahrelang gewählt, ohne sichtbaren Erfolg. Im Gegenteil, das was hier in Deutschland derzeit abgeht, ich will mich gar nicht drüber auslassen. Die Gemeindepolitiker tun, was sie können, aber werden in Berlin lapidar abgewiesen und belächelt. Geld und Macht regiert derzeit und nicht das demokratische Volk. Wenn es nach uns ginge, wären nicht so viele arbeitslos oder müssten mit 2 Jobs pro Kopf ihre Familie über Wasser halten.