Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 21. September 2013

Weiblichkeit wird neu entdeckt

Seit 2009 führe ich nun diesen Blog und sein Ursprung war mein Wunsch, einen Frauenheilkreis zu gründen.  Wie immer war ich meiner Zeit ein bisschen voraus und am Anfang war der Zulauf recht bescheiden oder teilweise auch gar nicht vorhanden. Mittlerweile ist es ja ein richtiger Hype geworden, und alle spirituellen Frauen bieten etwas in dieser Richtung an. 

Es ist ja auch weiß Gott nicht einfacher geworden, Frau zu sein, Weiblichkeit und Stärke in einer Person zu leben und auszudrücken. Erst mal wurde radikal gegen das klassische Frauchen am Herd Image gepowert, das war dann der neue Feminismus. Doch dabei ging leider das Weiche, behütende, anschmiegsame bei uns Frauen verloren. Wir machten Karriere, nebenbei noch Kinder und Mann, alles mal eben so. Dafür haben wir dann unsere Weiblichkeit verraten. Seit ein paar Jahren merkt die Generation der Geburtsjahre um die 1960, das ihnen wirklich was fehlt, das sie was verlernt und nicht gelebt haben. Man könnte auch sagen, der industriellen Welt fehlt etwas, nämlich die Weiblichkeit ansich.

Wahrscheinlich müssen wir nun auch diesen Teil wieder ein bisschen auf die Spitze treiben, damit ein Ausgleich zur übermächtigten Karriere-Welt gemacht wird. Für mich bedeutet Karriere machen heute nicht mehr unbedingt, mit harten Bandagen arbeiten, besser sein zu müssen als mein männlicher Kollege. Frauen können sich auch vernetzen, unterstützen. Das einzige was sie lernen können dabei, ist, sich nicht als Konkurrentin zu sehen, sondern ein sich gegenseitiges fördern zu lernen. Gemeinsam gehts einfacher.

Was auch unseren Köpfen noch gänzlich verschwinden darf, ist das Chefjobs und Unternehmertum nicht zwingend männlich besetzt sind. Die jungen Frauen haben dieses Problem eher weniger. Von denen dürfen wir dann gerne wieder etwas lernen :)

 

orient frau

Fotoquelle: unbekannt

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