Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Langes Wochenende und Samhain

Seit gestern nachmittag bin ich so was von entspannt. Es fühlt sich an, als hätte mir jemand Zentner von den Schultern genommen. Und das kam so.

Meine Zumba Trainerin war auf einer Ausbildung fürs Tapen. Das machen ja jetzt schon viele Physiotherapeuten und Sportärzte mit großem Erfolg.  Bei Zerrungen, Verspannungen und vielem mehr, was mit unserem Bewegungsapperat zu tun hat, ist das Tapen eine echte Alternative zu anderen Behandlungsmethoden.

Da ich berufsbedingt oft unter Verspannungen im Schulter und Nackenbereich leide, habe ich also meine pfiffige Trainerin gefragt, ob sie mir diesen Bereich nicht auch mal tapen könne. Und gestern hat sie es getan. Nun bin ich pretty in pink um Schulter und Halswirbelsäule herum und es fühlt sich super an. Das bleibt jetzt mal  7 Tage drauf und dann schauen wir mal, was langfristig daraus wird.

Heute abend feiern ein paar Freundinnen und ich  ein bisschen Samhain und stellen uns auf die nun kommende ruhige und dunkle Jahreszeit ein. In meinem Bekanntenkreis stelle ich mit Freude fest, daß der große Halloween Hype stark nachlässt. Die meisten haben bemerkt, daß das ein Fest ist, was irgendwie nicht zu uns passt.

Das lange Wochenende darf kommen. Ich bin jedenfalls bereit.

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Samstag, 26. Oktober 2013

Alles ganz normal

Na das war ja eine interessante Woche. Die zum Freitagabend mit dem DAX Kurs endet, der die 9000 knackt, ist doch alles toll in der Wirtschaft! Amerika hat den offiziellen Bankrott noch mal um ein paar Monate hinausgeschoben und das wird an der Börse gefeiert, das die Schwarte kracht. Ich würde sagen Ausverkauf. Die ganze Woche beobachte ich schon den Börsenticker, den ich auf meinem Firmenbildschirm im Startprogramm habe und schüttel jeden Tag den Kopf. Was für eine Schmierenkomödie.

Gerade habe ich von dem erneuten Erdbeben vor Japans Küste gelesen. Natürlich keine neuen Schäden am tropfenden Atomreaktor, wie der Firmenbetreiber der besorgten Presse mitteilt.  Von in Japan lebenden Menschen höre ich aber was ganz anderes. Diese Menschen beten bereits um ihr Leben. Aber das ist sicher übertrieben von den Menschen dort, sich solche Sorgen zu machen!

Was bei uns firmenintern in dieser Woche abgelaufen ist, macht mich sprachlos. Chaos ist das mildeste Wort, was mir dazu einfällt.

Verabredungen, Absprachen, Verantwortung übernehmen liegt derzeit wirklich nicht im Trend. Es gibt so viele Löcher, die jetzt offensichtlich klaffen, das keiner mehr weiß, wo er zuerst stopfen soll. Derzeit herrscht noch Vogel Strauß Politik, aber ich befürchte, so lange kann keiner den Kopf im Sand stecken lassen, ohne zu ersticken. Es ist Zeit für Kursänderung. Wenn nicht freiwillig, dann gezwungenermaßen.

Wie schrieb derzeit ein Astrologe, diese Zeitqualität deckt alles auf, was mühsam versucht wurde, unter den Teppich zu kehren. Das kann sehr peinlich bis skandalös werden.

Ich wünsche Euch trotzdem ein schönes Wochenende. Ich bin verschnupft und das wundert mich nun gar nicht.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Mein Hirn will spielen

Ich bin immer für andere Sichtweisen zu haben, als die, die es bereits gibt. Atlantis interessiert mich schon seit meiner Jugend. Sagen und Mythen haben für mich einen Funken Wahrheit und ich find es spannend, was wohl dahinter stecken könnte. Nun bin ich auch aufgewachsen mit den Büchern von Erich von Däniken, der ja mit seinen Thesen, das die Götter möglicherweise Astronauten waren, ebenfalls neue Weltsichten ermöglicht hat.

Vor kurzem bin ich durch einen Film bei youtube auf diese Seite gelangt und finde die Theorie, das Atlantis möglicherweise eine Raumstation in frühen Zeiten war, sehr spannend. Vor allem hat sich Dieter Bremer sehr viel Mühe gemacht in der Bibel und anderen alten Texten und Bildern Zusammenhänge herzustellen. Also mir gefällt diese Theorie und würde vieles schlüssig erklären.

Montag, 21. Oktober 2013

Ziemlich langsam

Mein PC läuft derzeit im Schneckentempo, wenn ich ins Internet will und auch sonst wird es die nächsten Tage wieder alles etwas langsamer zugehn. Planet Merkur läuft mal wieder von der Erde aus gesehen rückwärts und das offiziell ab heute. Bis zum 11. November kann ich nur jedem raten, ruhig Blut zu bewahren und keine neuen elektrischen Geräte zu kaufen oder sonstige Verträge zu unterzeichnen. Sie stehen unter keinem guten Stern.

Auch nur ganz langsam gab es Bilder vom Oktoberfest, das wir bereits Anfang Oktober bei meiner Freundin im Friseursalon gefeiert haben. Es war ein schöner Abend mit einer eher ruhigen und harmonischen Stimmung und Amor war auch dort zugegen und hat Pfeile verschossen. Eine Bekannte von mir hat auf dem Fest ihren neuen "Mann" kennengelernt. Ich wünsch den Beiden auf jeden Fall nur das Beste.

Kommt gut durch die Woche und lasst Euch ein bisschen Zeit. Vielleicht taucht ja auch unvermutet wieder etwas auf, was ihr schon vermisst habt. Dafür ist Merkur auch zuständig :)

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Noch sehr verhalten zu Beginn des Festes in der Aufwärmphase

Meine Freundin hat es tatsächlich geschafft, nur Papierfotos zu machen. Daher gibt es nur dieses eine Bild mit meinem Milka Dirndl. Ich hab mich sehr wohl gefühlt darin. Schade, das ich es nicht öfter tragen kann.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Eine kurze Woche

Mir kam sie jedenfalls kurz vor, weil so viele Termine anstanden. Unter anderem 2 Tage Hamburg im Dienste meines Arbeitgebers.

Diese Woche war sehr kommunikativ und leider geprägt von viel Ernsthaftigkeit. Meine Kolleginnen und ich stellten einstimmig fest, daß viel zu wenig gelacht wird, insbesondere hier in Deutschland. Eine meiner langjährigen Kolleginnen, wir sind im gleichen Alter, kam gerade aus einem Urlaub von Namibia zurück. Als ich sie fragte, wie es war, schossen ihr die Tränen in die Augen und sie sagte "es fällt mir immer schwerer, wieder nach Deutschland zurückzukommen" Auch wenn es in Namibia, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht alles so rosig ist, so sind doch die Menschen um vieles fröhlicher.

Ich bin ziemlich sensibel und jedes Mal wenn ich hier in Deutschland in eine Menschenmasse eintauche, bin ich spätestens nach einer Stunde wütend und weiß nicht warum. Mit mir hat es wenig zu tun, denn ich bin mit mir und meiner Welt im reinen, aber was um mich herum so schwingt, mein lieber Schwan!  So waren wir diese Woche abends in Hamburg im Musical "König der Löwen" . Ein  leichtes unbeschwertes Stück, was eigentlich gute Laune machen sollte. Aber je länger ich in dem Theater saß, und die Vorstellung dauert 3 Stunden, um so mehr Wut spürte ich in mir hochsteigen. Wogegen? Ich weiß es wirklich nicht, ich war  entspannt. Ich bin nachher raus gegangen, weil irgendwer so eine dermassene Wut dort verbreitete, daß ich es nicht mehr aushalten konnte. Und so geht es mir leider öfter.

Es schwelt vor sich hin, bei uns in Deutschland, aber wenn es darum geht, den Mund in angemessener Weise aufzumachen, dort wo es angebracht ist, tun sich die Deutschen leider sehr schwer. Jeder hat wohl Angst, sich zu weit aus dem Fenster zu hängen.

Was mir nicht gepasst hat, diese Woche war der Fug mit German Win*s. Leichtsinnig buchte ich via Internet einen Flug und dachte, alles ist gut. Der Flug war auch nicht gerade billig. Als ich meinen kleinen Koffer aufgeben wollte, kam die erste Überraschung.  Die Dame am Counter belehrte mich, das ich eine Gepäckaufgabe nicht gebucht habe. Hääää? Ja wenn diese Fluggesellschaft Dein Gepäck trransportieren soll, muß das extra gezahlt werden, es sei denn es handelt sich um das übliche Handgepäck. Aha. Na dann nehm ich mein Köfferchen halt mit ins Flugzeug. Gott sei Dank, hatte ich sehr wenig mit, und die verdächtigen Flüssigkeiten, mit denen ich ein Flugzeug in meine Gewalt bringen könnte, waren auch zu Hause geblieben, da es im Hotel glücklicherweise zum Service gehört, diese im Bad bereits vorzufinden.

Auch einen Kaffee oder ein Wasser gibt es nicht mehr, ohne vorherige Buchung. Es sei denn ich zahle es an Bord extra.  Okay, dann eben nicht. Aber eins weiß ich, diese Fluggesellschaft hat wieder mal einen unzufriedenen Kunden hinterlassen und darf in Zukunft auf meine Buchung verzichten. "Ich will ja keinem zu Last fallen", Ironie aus.

Ich könnte jetzt noch eine Abhandlung über Service am Kunden im Allgemeinen schreiben, aber das spare ich mir an dieser Stelle. Darüber haben wir firmenintern an anderer Stelle diskutiert und festgestellt, daß Kostenersparnis , was Personal betrifft, sehr hoch im Kurs steht, aber dem Kunden auf jeden Fall versprochen wird, das er bei uns immer ein offenes Ohr findet. Ich frag mich bloß bei wem, wenn keiner mehr da ist. Aber das entscheiden dann die Kunden selbst, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Freitag, 11. Oktober 2013

Zwischenmenschliches

Vorsichtig, wirklich vorsichtig hab ich mich durch die Woche bewegt. Selber sehr oft dünnhäutig, waren es die anderen offensichtlich auch. Schwachstellen lagen offen und klafften wie Wunden. Was ich diese Woche alles beobachtet habe, lässt sich kaum in Worte fassen. Es zu erzählen ist auch müßig, da alles eine teilweise lange Vorgeschichte hat. Ich versuche gerade wieder, meine Welt in der ich lebe zu sondieren und festzustellen, daß ich dankbar bin, für das was ich habe und  was in meinem Leben gerade ist. Doch wenn ich den Blick schweifen lasse, sehe ich vieles was mich fassungslos macht. Es wäre ja auch merkwürdig, wenn mich andere Schicksale kalt ließen. Jedoch habe ich im Laufe meines Lebens erfahren, das man Prozesse bei anderen nicht durch eigenes Wissen beschleunigen kann. Jeder hat seine Zeit eine Änderung einzuleiten oder eben auch nicht. Das einzige was ich tun kann, ist da sein und zuhören. Selbst Ratschläge sind überflüssig. Viele Menschen kommen beim erzählen ihrer Geschichte selbst auf die Lösung. Die Veränderung einleiten, das kann nur jeder selbst. Was hab ich lange gebraucht, bis ich das begriffen habe.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Bücher und so

Früher hab ich viele Bücher bei *mazon  gekauft. Und auch versucht welche zu verkaufen, doch da hab ich eigentlich immer einen schlechten Schnitt gemacht. Schon einmal hab ich überlegt, mein Konto dort zu kündigen, weil ich eigentlich nur noch selten dort kaufe, und mir die Personalpolitik dort nicht gefällt. Nun ist es aber tatsächlich soweit.  Wieder dreht ein Unternehmen dem Standort Deutschland den Rücken zu, weil sie nicht genug verdienen können,  die Personalkosten zu hoch sind. Mir reichts jetzt. Wie so viele Firmen, unter anderem auch die, bei der ich derzeit noch beschäftigt bin, sollen Gewinne zu Lasten der Angestellten maximiert werden. Tschüss *mazon, hoffentlich gibt es in Polen genügend Leser, die es euch danken, das ihr nun dorthin abwandert.

 

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Freitag, 4. Oktober 2013

Goldener Oktober?

Dem Wetterbericht zu folge soll es einer werden, wenn das kleine Regentief am Wochenende vorbeigezogen ist. Schön wärs ja, wenn wir noch so viel Sonnenlicht wie möglich geniessen können, bevor die dunkle Jahreszeit beginnt.

Ansonsten, Shutdown in USA um mal ganz weit weg anzufangen. Wenn unsere EU Politker so weiter machen, sehe ich das auch durchaus auf uns zu kommen. Aber was rede ich über Politik, interessiert ja sowieso erst dann, wenn es jeden Einzelnen selbst betrifft. Das hat man ja bei den jüngst stattgefundenen Wahlen gemerkt. Zitate wie, ich hab zwar keine Ahnung von Politik und es interessiert mich auch nicht, aber man muß ja wählen gehen, entsetzen mich. Nein, möchte ich schreien, aber wenn ich mich als Nichtwähler oute, und das aus gutem Grund, weil ich mich für Poltik außerordentlich interessiere, habe ich gefälligst nicht zu meckern. Ich gestatte es mir dennoch.

Die Woche war bisher energetisch sehr anstrengend, weil viele auf die Themen hingewiesen wurden, die sie bisher tunlichst umgangen haben. Beinahe wäre ich selbst in eine Manipulationsfalle getappt. Doch glücklicherweise habe ich eine Situation noch einmal mit einem Freund durchgesprochen und dabei ist mir aufgefallen, das mich da eine Kollegin vor ihren Emotionswagen spannen wollte.  Dank der Behandlung mit Innerwise hab ich aber noch rechtzeitig bemerkt, das es gar nicht mein Thema ist, für das ich da in die Bresche springen sollte.  Am Montag saßen wir dann zusammen mit den neuen Kolleginnen, ich habe meine ungeklärten Themen angesprochen, und die besagte Kollegin saß mit vor Wut rotem Kopf schweigend am Tisch. Blöd gelaufen für sie.  Vielleicht wird sie ja auch bald erwachsen genug sein, um selbstverantwortlich zu handeln, anstatt Manipulationsversuche bei anderen zu starten, die ins Leere laufen.

Es ist erstaunlich, mit wie vielen alten Mustern ich derzeit noch mal kofrontiert werde. Ich denke, das geht vielen von uns so derzeit. Ich wünsche Euch allen ein sehr schönes Wochenende.

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