Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 30. November 2013

Wie war die Woche?

Ison der Komet, der sich der Sonne näherte, diese Woche, ist er nun noch da, oder verglüht? Wäre doch sehr romantisch einen Kometenschweif zur Weihnachtszeit am Himmel zu haben.

Herr Gabriel von der SPD hat sich im Fernsehen bei einem Interview dermaßen unprofessionell geäußert, das sich seine Wähler fragen werden, wie der es wuppen will, einem Land als Regierungschef vorzustehen. Da ist ja Angie mit ihren verdrehten Fingerzeigen noch besser,Ironie aus. Aber wie Herr Gabriel so schön sagt, "das ist doch alles Quatsch". Das reicht aus, um dieses ganze Kasperltheater mit einer immer noch nicht aufgestellten Regierung zu kommentieren.

Herr Schäuble ließ uns wissen das die Eurokrise nun vorbei sei. Was heißt das jetzt genau? Das wir eine neue Währung bekommen? Nennen wir ihn angedenk des Euros dann den Fiasko?

Wie es im Büro war, hab ich ja schon in meinem letzten Post angedeutet. Die Firmenpolitik sorgt dafür, das wir als Kollegen aufeinander los gehen, aus Angst, den Vorwurf zu hören, man schaffe seine Arbeit nicht. So geschehen diese Woche. Ein Anruf aus unserer Buchhaltung. Die Dame, wir kennen uns nicht persönlich, weil sie eben auch neu ist, und um eine Festanstellung kämpft, faltete mich gepflegt zusammen, wie ich dazu käme mit einer Rechnung in dieser Weise zu verfahren. Ich war so perplex, das ich einen Rückruf ankündigte und mich erst einmal sammeln musste.

Daten, Fakten gesichtet und mit einer internen Kollegin abgeglichen, alles korrekt. Bei meinem Rückruf erklärte ich meiner neuen Kollegin dann, wo sie nachlesen könne, wie sich meine Handhabung erklärte.

Schweigen, zurückrudern, verlegenes Lachen. Sie tat mir unendlich leid in dem Moment. Und diese Angriffe aus purer Verzweiflung und Panik sind mittlerweile an der Tagesordnung. Nicht nur in unserem Unternehmen. Ich hab keine Lust auf so was. Das ist unmenschlich und fern ab von dem, was Freude an der Arbeit bedeutet.

Meine Prognose für solche Firmen lautet, sie sind dem Untergang geweiht. Nicht heute, nicht nächsten Monat, aber innerhalb der nächsten Jahre ganz sicher. Wenn Menschen nicht lernen, menschlich miteinander umzugehen, fair und mit Liebe im Herzen, hat ein Unternehmen keine Chance.

In dem Zusammenhang möchte ich vielleicht auf die Weihnachtsgeschenke dieses Jahr zu sprechen kommen. Wie wäre es, all die kleinen Unternehmen, die mit Herzblut dabei sind, die regional ansässig sind, mit einem Kauf zu unterstützen. Es gibt so viele kleine Unternehmen, die wunderbare Sachen machen, sei es selbstgemachte Seifen, wunderschöne Schmuckstücke, Kleidung oder Accesoires für die Wohnung. Schöne Bücher nicht zu vergessen, aus kleinen Verlägen, die die Schriftsteller nicht über den Tisch ziehen, mit ihren Verträgen. Ich möchte sie unterstützen. Ihr auch?

fete heike 001

Dienstag, 26. November 2013

Impressionen des Novembers

November 2013 018

Was haben manche Menschen und Firmen davon, die Menschlichkeit, die Harmonie aus allen Räumen zu vertreiben? Ich weiß wirklich keine Antwort darauf. Leistungsdruck, Gehorchen, suchen nach Schwächen, um diese gegen den Einzelnen auszuspielen. So scheint es zu laufen im Kleinen wie im Großen. Ohne das ich dieses Wort in den Raum warf, war plötzlich die Rede von versklaven der Menschen. Schon merkwürdig, wo ich doch oft das Gefühl habe und es auch sehe und und förmlich fühlen kann, wie aus Menschen, aus Individuen Sklaven gemacht werden, ohne das diese Sklaven es zu merken scheinen.

November 2013 016

In mir regt sich Widerstand. Aber nicht der, in der mir so bekannten Form, des Trotzes und des Protestes, sondern die Art von Widerstand, friedlich und liebevoll, denen Platz zu machen, die immer noch glauben, auf der Überholspur des Lebens rasen zu müssen. Auszuweichen in einer Art spielerischem Tanz den Ellenbogen der vermeintlich Mächtigen. Sollen sie doch ihr Spiel spielen, ich spiele meines.

November 2013 014

Montag, 25. November 2013

Nachgedacht

Wenn ich manche Frauen oder Männer über ihre Partner reden höre, wie sie sich beklagen und schimpfen, möchte ich sie fragen, wer hat Dich gezwungen, mit ihm/ihr zusammen zu leben?

Nur um nicht allein sein zu müssen mit sich, oder um sagen zu können, ja ich lebe mit jemanden zusammen, tun sich offensichtlich viele eine Menge an. 

Osho hat dazu geschrieben, es gibt 3 verschiedene Arten von Beziehungen. Die eine besteht aus gegenseitiger Abhängigkeit, tu dies nicht, tu das nicht, ich will das Du das und das machst und wenn nicht, dann liebst Du mich nicht.

Dann gibt es die Freien, wo jeder für sich frei ist, und eine dauernde Art von Unabhängigkeit gelebt wird, jedoch ist man selten auf einem Level.

Und dann die, die genau so ticken, wie der andere, wo es einfach richtig ist und sich keiner abhängig fühlt, und dennoch ein tiefes Gefühl der Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit vorhanden ist.

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Samstag, 23. November 2013

Schnell ist das Jahr zu Ende

Im Büro haben wir diese Woche schon angefangen etwas Adventstimmung zu verbreiten. Mir scheint, allen ist danach, auch wenn ich abends meine letzte Runde mit Winslow drehe, sehe ich schon viele Lichterketten an den Fenstern, viele Kerzen und ähnliches.

Noch 5 oder 6 Wochen dann ist 2013 auch schon wieder Geschichte.In mir drinnen hat sich viel verändert und verändert sich immer weiter. Seit dem ich kein Fernsehen mehr schaue, bin ich irgendwie ruhiger und dennoch hellwach, bei dem was sich in der Welt so tut.

Dieter Hildebrandt ist diese Woche auch entgültig abgetreten. Früher mochte ich ihn nicht so gern,  bei uns daheim waren kritische Kabarettisten nicht so beliebt, da war man braver und treuer Deutscher und glaubte, was der Bundeskanzler sagte. Ehrfürchtig würde ich fast schon sagen den Politkern gegenüber. Die da oben, hieß es immer. Naja zum Glück hab ich dann doch noch gelernt, eine eigene Meinung zu haben.

Wir haben uns schon gut eingelebt im neuen Büro, auch dort ist es irgendwie ruhiger und entspannter. Nächstes Jahr ab März wird es dann wieder unruhig. Dann wird mein Berufsleben evtl. entgültig in der Form, wie es jetzt ist, zu Ende gehen. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen.

Heute morgen war ich in meiner Lieblingsgärtnerei und habe mir die Zutaten für meine Küchendeko zusammengestellt., Passt genau zu der Tapetendeko. Blau, Grün, braun und weiß mit vielen Glanzlichtern.

Ein schönes kuscheliges Wochenende wünsche ich Euch.

 

adventsdeko 2013

 

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Montag, 18. November 2013

Wie war das Wochenende

Lang, sonnig und sehr schön. So stimmig und gemütlich. Am Sonntagmorgen bin ich durch die Innenstadt gegangen und hab zugeschaut, wie langsam aber sicher der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Es war kalt und leicht nebelig und die Atmosphäre hatte etwas magisches.

Am Nachmittag gemütlich auf der Couch bei Kerzenschein und leckerem Kakao mit Zimt verbracht und dabei jede Menge Musikvideos von Queen angeschaut bzw. gehört. Grandiose Musik. Durch ein kleines Musikvideo einer Bekannten, die bei einem gemütlichen Abend einen Song von Queen zum besten gegeben haben, bin ich auf youtube hängengeblieben und hab wieder mal festgestellt, was für genialer Entertainer Freddy Mercury war.

Kommt mir das nur so vor, oder werden die guten Musiker rar?

Scheinbar hat jemand meinen Spruch zum letzten Posting mißverstanden. Ich fand und finde mein Leben so wie es ist wunderbar, das ganze war nur eine Metapher, um inne zu halten und zu schauen, was einem das Leben alles wunderbares schenkt. Aber so ist es ja oft. Man selbst ist in einer miesen Stimmung und schaut durch diese Stimmungsbrille und denkt, ach ja, noch jemand der so vieles bereut.

Samstag, 16. November 2013

Gestern

 

Was für ein herrliches Leben hatte ich. Ich wünschte ich hätte es früher bemerkt.

Zitat der französischen Schriftstellerin Colette

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Minutenlang wartete die Katze in dieser Haltung auf die Maus, echte Disziplin

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Pilze in allen Formen und Farben

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Freitag, 15. November 2013

Freitagsgedanke

sie sagen spiel nicht mit dem feuer.
sie sagen sei vorsichtig.
sie sagen du kannst dich verbrennen.
sie sagen das gibt narben für immer.
sie sagen der schmerz ist vorprogrammiert.
ich sage ich liebe das spiel mit dem feuer.
ich sage vorsicht ist die schwester der angst.
ich sage ich verbrenne um neu geboren zu werden.
ich sage jede narbe hat mich mutig gemacht.
ich sage jeder schmerz hat mich sensibel gemacht.
sie sagen nimm den sicheren hafen.
ich sage sicherheit gibt es nicht.
sie sagen überleg mal was die anderen denken.
ich sage die denken immer und sowieso.
sie sagen sei doch zufrieden mit dem was du hast.
ich sage stillstand entspricht nicht meiner natur.
sie sagen damit machst du dir keine freunde.
ich sage mein freunde sind das leben und der tod.
sie sagen hochmut kommt vor dem fall.
ich sage jeder bruch hat mich zu neuer heilung gebracht.
sie sagen du denkst du weisst es besser als die andern.
ich sage meine wahrheit kommt von einem andern ort.
sie sagen wir haben dich gewarnt.
ich sage von eurer angst lass ich mich nicht anstecken
sondern nur vom abenteuer leben.
ich sage .. no risk.. no fun

Text: Moksha Devi Yoga

Flammenherz

Donnerstag, 14. November 2013

Tage des Glücks

Fazit der Woche. Ich bin glücklich mit und durch die Veränderung. Morgens gut gelaunt aufwachen und singend durch die Wohnung laufen, hatte ich schon ein paar Jahre nicht mehr. Fühlt sich an wie verliebt sein. Wunderbar.

Und mein neuer Lieblingssong Die Da von Fanta 4

Freitags ist sie nie da

4 Tage Woche und ein laaaanges Wochenende. Alles ist gut.

c610

Mittwoch, 13. November 2013

Rückkehr

Diese Zeit bringt mir Menschen und Dinge zurück, die ich lange nicht gesehen habe.

In meinem neuen Büro treffe ich altbekannte Kollegen, mit denen ich vor 15 Jahren ungefähr zusammengearbeitet habe Was für eine Freude. Teilweise habe ich das Gefühl, das sich an diesem Ort für mich der Kreis meines Arbeitslebens bei dieser Firma schließt. Es ist wie Revue passieren lassen, was alles war um es dann für immer zu verabschieden.

Ausserdem kommen auch Dinge zu mir zurück, die ich einmal weggegeben habe, damit jemand anderer daran Freude hat, oder es ihm hilft   Sie kommen wieder mit der Botschaft, das Menschen sich nicht verändern, wenn sie nicht verstanden haben und aus ihrem tiefsten Inneren diese Veränderung auch wirklich wollen. Aber das hab ich ja schon vorher thematisiert.

Ich freue mich, diese "Freunde" wieder zu Hause begrüssen zu dürfen, wir gehören tatsächlich irgendwie zusammen.

Heute morgen liegt dichter Nebel über allem. Ich mag solche Herbsttage. Nebel schluckt den Lärm und auch so manches, was nicht schön anzusehen ist.

nebel

Dienstag, 12. November 2013

Nichts ist so sicher wie die Veränderung

Es erschien mir früher unglaublich, doch genau der Wandel und das kampflose Mitgehen, ja, das aktive Unterstützen von Veränderung, haben mir die Angst vor Unsicherheit genommen. Die häufigen Veränderungen in meinem Leben gaben mir eine wertvolle, zutiefst befriedigende Erfahrung: Ich kann meiner natürlichen Intelligenz und dem Leben vertrauen.

"Unsicherheit zu akzeptieren und sich selbst dem Unbekannten auszuliefern, erschafft ein entspannendes Vertrauen in das Universum. Das Selbst und der Rest des Universums sind keine voneinander getrennten Einheiten, sondern Teil eines gemeinsam funktionierenden Ganzens."
Unbekannter Autor

Freitag, 8. November 2013

Rückspiegelblick

Diese Woche und vor allem heute habe ich 10 Jahre zurückgeschaut. Beruflich und privat. Einfach so, hat sich so gefügt. Fazit "Zeit heilt fast alle Wunden".  Und 10 Menschenjahre sind ein Wimpernschlag.

himmel 018

Donnerstag, 7. November 2013

Gedanken und anderes

"Und nun, wie der Bär sich nach seiner Höhle sehnt, sehne ich mich nach stiller Jahreszeit, nach Schnee, nach dem Einstieg in die Traumzeit, nach den Göttern, die während der Winterweihenächte so nahe kommen."

Wolf Dieter Storl

Mir geht es ähnlich wie ihm, wenn die Tage länger dunkel als hell sind, bin ich am liebsten bei Kerzenschein und schönen Düften in meiner Höhle und lese oder träume vor mich hin.

Ja ich gebe derzeit sogar wieder Büchern den Vorzug zu den sonst so geliebten Hörbüchern. Derzeit ist es ein Astrologiebuch mit dem vielsagenden Titel "Wann kommt endlich der/die Richtige? von Petra Dörfert. Wenn ich das Jahr 2013 betiteln sollte würde ich sagen, Transformation und das Studium der Astrologie. Mit nichts habe ich mich dieses Jahr so viel beschäftigt wie mit Astrologie und mit querdenken, wie ich es nenne.

Dann ist gestern ein Buch mit der Post angekommen "Tehuacan Die Stadt der Kristallschädel" von Andreas Bleeck.  Ich zitiere vom Buchrücken dieses Werks "Dies ist der erste Band einer spirituellen Odysee, die als Parabel auf den Zwiespalt des modernen Menschen in seiner gleichzeitigen Sehnsucht nach ursprünglichem Leben und perfekter Technologie verstanden werden will". Für mich ist es eine Zusammenfassung von all dem, womit ich mich in den letzten beiden Jahren intensiv auseinander gesetzt habe. Freie Energie, Genfood und die Machenschaften dahinter, Polsprung der Erde, Abhängigkeiten von moderner Technik und was passiert, wenn diese unerwartet ausfällt.

Zuerst habe ich mich über alles sehr aufgeregt und viel diskutiert, habe aber festgestellt, das die meisten, mit denen ich geredet habe, fest in der Hand des Mainstreams sind und keine eigene oder sagen wir mal, andere Meinung haben.  Mir wurscht inzwischen, ich schreib halt über manche Dinge hier in meinem blog und lass ansonsten die Menschen da, wo sie sein möchten. Missionieren war gestern.

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Freitag, 1. November 2013

Bewusstsein?

Was mir immer klarer wird, ist, das jeder Mensch eine eigene Vorstellung von seinem Leben hat und eine eigene Wahrnehmung. Für viele ist es am einfachsten, sich führen zu lassen, wenig in Frage zu stellen und andere dafür verantwortlich zu machen, wenn es im Leben nicht so läuft, wie er/sie es gerne hätte.

Der Satz "Du bist Schöpfer Deines eigenen Lebens" wird mir immer klarer. Aber er weist auch darauf hin, daß Du, nur Du etwas verändern kannst. Und Du hast die Möglichkeit und das Recht jederzeit Deine Meinung und Einstellung zum Leben zu korrigieren. Keine Erkenntnis ist für die Ewigkeit bestimmt, alles verändert sich dauernd. Das ist Leben. Es gehört Mut dazu und Neugier. Und ja, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Angst begrenzt und macht alles eng. Mut und Neugier weiten den Blick.

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag.

 

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