Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 26. November 2013

Impressionen des Novembers

November 2013 018

Was haben manche Menschen und Firmen davon, die Menschlichkeit, die Harmonie aus allen Räumen zu vertreiben? Ich weiß wirklich keine Antwort darauf. Leistungsdruck, Gehorchen, suchen nach Schwächen, um diese gegen den Einzelnen auszuspielen. So scheint es zu laufen im Kleinen wie im Großen. Ohne das ich dieses Wort in den Raum warf, war plötzlich die Rede von versklaven der Menschen. Schon merkwürdig, wo ich doch oft das Gefühl habe und es auch sehe und und förmlich fühlen kann, wie aus Menschen, aus Individuen Sklaven gemacht werden, ohne das diese Sklaven es zu merken scheinen.

November 2013 016

In mir regt sich Widerstand. Aber nicht der, in der mir so bekannten Form, des Trotzes und des Protestes, sondern die Art von Widerstand, friedlich und liebevoll, denen Platz zu machen, die immer noch glauben, auf der Überholspur des Lebens rasen zu müssen. Auszuweichen in einer Art spielerischem Tanz den Ellenbogen der vermeintlich Mächtigen. Sollen sie doch ihr Spiel spielen, ich spiele meines.

November 2013 014

Kommentare:

Friederike hat gesagt…

"Sollen sie doch ihr Spiel spielen, ich spiele meines."

Berührt mich sehr, das ist mein Satz!! Ich habe das Gefühl, mich schon länger ausgeklinkt zu haben von zB. beruflichen Machtspielchen, TV, Mode... alles nicht wichtig!
lg

Anita hat gesagt…

Liebe Friederike,
ja die Wichtigkeiten in einem gelebten Leben wechseln. Früher bin ich keinem Streit aus dem Weg gegangen, heute ist mir das meistens einfach zu blöd. Ich gehe einfach meinen Weg. Das Leben ist ein Spiel. Das hört sich einfach an, aber der Weg dieser Erkenntnis ist manchmal schmerzhaft.
Liebe Grüsse an Dich, schön das Du hier warst
Anita