Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Das Geheimnis des Wünschens

In den letzten Wochen des Jahres tut sich für mich die Schatzkiste auf. Vieles was ich mir im Laufe des Jahres gewünscht habe, erfüllt sich auf eine ganz unspektakuläre Art und Weise.

Ich bin völlig unbedarft unterwegs und finde mich auf der Sterntalerwiese wieder. Vieles wonach ich angestrengt gesucht habe und inzwischen wieder vergessen, bzw. meinen Focus abgewendet habe, kommt einfach so zu mir.

So geht das also mit dem Wünschen, dachte ich gestern. Wünschen, nicht mehr dran denken, vertrauen. Wenn es in Dein Leben passt, wird es kommen. Meine Theorie ist, so lange Du mit Gedanken Deine Wünsche festhälst, können sie sich nicht erfüllen.

Mein persönlich größter Wunsch hat sich in meinem Leben bereits erfüllt und ich staune heute noch darüber und doch war mir sonnenklar, das er sich erfüllen wird.

Ich wollte immer, solange ich denken kann, ein eigenes Pferd haben. Alle Erwachsenen habe ich damit verrückt gemacht. Immer hieß es, nein, das geht nicht, dafür haben wir kein Geld. blablabla.

Dann, als ich in die Ausbildung kam, Jungs in mein Leben kamen, habe ich endlich locker gelassen und mein Focus galt anderen Dingen. Und siehe da, der Weg ebnete sich, und irgendwann, ich stand am Drachenfels im Siebengebirge an einer Pferdekoppel und schaute den Pferden beim grasen zu, kam die Initialzündung. Mein damaliger Freund hörte mir zu, wie ich sagte, ich würde so gern reiten lernen und eng mit Pferden zu tun haben. "Na warum lernst Du dann nicht endlich reiten?" Und von da an kam eins zum anderen. Die Zeit war reif und mein Wunsch wurde auf Umwegen erfüllt, bis hin zum eigenen Pferd. Et voila. Ich liebe die Pferde und sie lieben mich. Was zusammen gehört, kommt zusammen.

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Bildquelle leider unbekannt

Kommentare:

Friederike hat gesagt…

Ich glaube auch, je lockerer man mit Wünschen umgeht und mit positiven Gedanken, desto eher werden sie sich erfüllen. Nicht von vornherein denken, das wird eh nie was... dann wird´s auch nichts.
Die großartige Luisa Francia war dieser Tage wieder in Wien und hat genau das auch zum "Rufen" gesagt.
lg

Anita hat gesagt…

Na dann sind wir ja schon mindestens 3 mit dieser Erkenntnis lach. Das Wünschen und das Rufen sind ja letztendlich dasselbe. Zweifel sind nicht hilfreich, das ist sicher. Eine gewisse Gelassenheit hilft bestimmt.
lg zurück

Maria Sand hat gesagt…

Alles kommt zu dem der warten kann. ;)

Anita hat gesagt…

Das stimmt tatsächlich liebe Maria Sand. Vor allem darf man nicht schon von vorne herein den Wunsch negieren. Das sagte ja Friederike schon in ihrem Kommentar weiter oben.

Liebe Grüsse

seelenruhig hat gesagt…

Wie schön, wenn die Wünsche dann einfach unvermutet angeflogen kommen!
Ich freu mich mit über dein Pferd!
Euch beiden im neuen Jahr viele schöne gemeinsame Stunden!

Ellen