Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 21. Dezember 2013

Zeit der Stille oder stade Zeit

 

Heute ist der kürzeste Sonnentag des Jahres, das Julfest. Der Sieg der Sonne über die Dunkelheit und ab morgen geht es dann langsam wieder aufwärts in die hellere Zeit. Doch bis dahin ist es noch ein Stück und zunächst heiße ich die Stille der nächsten nächsten 14 Tage willkommen, in denen ich Urlaub habe und das Jahr Revue passieren lasse. Viele haben dieses Jahr als sehr anstrengend und aufreibend empfunden. Ich sehe es als Reinigungsjahr mit all seinen Überschwemmungen hier in Deutschland und auch anderswo auf unserem Planeten.

Vieles ist zum Vorschein gekommen, was bisher verschwiegen und verdeckt war. Die Karten kommen immer mehr auf den Tisch. Keine Zeit ,weiter von endlosem Wirtschaftswachstum zu träumen oder von nicht enden wollendem Strom aus der Steckdose. Von nie enden wollender Liebe zwischen Mann und Frau. Ich hab es ja schon einmal beschrieben, dieser Holywood Kitsch wurde unserer Generation in den Kinos vorgegaukelt und alle Mädchen hofften auf ihren persönlichen Traumprinzen. Die Wirklichkeit sieht anders aus, das weiß jeder, der jenseits der Dreißig angekommen ist. Aber mit nachkarten ist nichts aus der Welt zu schaffen. Und es gibt hoffentlich Freunde in unserem Leben, und wenn man ganz viel Glück hat, Familie, die uns den Rücken stärken in anstrengenden Zeiten, und sich in angenehmen Zeiten mit uns freuen.

Dezember2013 030

Gerade jetzt im Dezember empfinde ich es als eine Zeit der freundlichen Einladungen, der netten Gespräche, neuen Impulsen. Dieser Monat ist abgesehen vom Juni, den ich mit seinem unbändigen Entfalten der Pracht und Fülle von Gaia als wunderschön in Erinnerung habe, der schönste Monat des Jahres. Es zeigt sich für mich jetzt schon, was nicht mehr zu mir gehört, was bei mir bleibt und was neues dazu kommen darf.

Für die Rauhnachtzeit habe ich ein kleines Ritual mit einer Schachtel und 13 Wunschzetteln. Darauf schreibe ich jeweils einen Wunsch, falte den Zettel zusammen und lege die 13 Zettel in die Schachtel. Ab dem Abend des 24. Dezember werde ich jeden Abend einen Zettel in eine feuerfeste Schale, oder wenn vorhanden in den Kamin werfen , ohne den Zettel zu lesen, und ihn somit der Kraft des Feuers übergeben. Den letzten,also den 13. Wunschzettel darf ich am 13. Abend öffnen und lesen. Welcher Wunsch ist übrig geblieben? Um den kümmere ich mich dann selbst, damit er in Erfüllung gehen kann. Übrigens lege ich auch 2 unbeschriebene Zettel mit hinein. Da kann sich etwas entfalten, was ich jetzt noch nicht ahne.

Dezember2013 034

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