Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Ein bisschen wie Geburtstag

Gestern hatte ich einen freien Tag. Das frühlingshafte Wetter hat mich in die Natur gerufen und ich habe meinen freien Tag auf die Mitte der Woche verlegt. Es war herrlich mit dem Hund am Fluß entlang und an Feldern vorbei zu spazieren. Mein Körper fühlt sich wunderbar und innerlich hatte ich ein Gefühl, wie an meinem Geburtstag. Ich habe Mitte März Geburtstag und im besten Fall finden dann auch Temeraturen von 15 bis 16 Grad statt. Die Sonne scheint und ich fühle den Frühling in mir. So wars gestern auch. Und das an einem 8. Januar.

Nachmittags hab ich ein kleines Schläfchen gehalten und als ich wieder wach wurde, war es in meinem Kopf völlig still. Wie bei einem Blick auf einen spiegelglatten See. Auf dem  nicht ein Hauch von Wasser mit den Wellen spielt und sie kräuselt. Nichts. Alles glatt und still. Himmlisch. Und ich spürte, ich kann diesen Zustand noch weiter halten. Ich war nur Beobachter, nicht Beurteilender. Mein Verstand war einfach träge und lag faul am Strand oder auf einer Wiese, keine Ahnung.

Dezember2013 027

Ich konnte diesen Zustand über 3 Stunden halten, egal was ich tat, ich war einkaufen, habe gebacken, war mit dem Hund spazieren, mein Verstand war in Urlaub. War das schön.

Erst als ich abends zum Zumba fuhr und mein Körper wieder richtig in Schwung kam, wurde auch mein Verstand wieder aktiv und beteiligte sich an allem, was geschah. Von mir aus gönne ich ihm bis auf weiteres Urlaub. Es ist sehr entspannend die Analytikerin in mir mal in Urlaub zu schicken.

Dezember2013 029

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