Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 20. Januar 2014

Frauen und Konkurrenzdenken

Warum gehen Frauen eigentlich so gerne mit ihren Schwestern in Konkurrenz? Ich bin die Schönste, die Klügste, die Geschickteste? Sie verraten sich gern gegenseitig, stellen die Andere an den Pranger und machen sich über ihre Schwächen lustig. Die einen machen es offen, die anderen hinter vorgehaltener Hand.

Ein Zeichen dafür, das sie doch nicht so toll, so klug und so geschickt sind, bzw. sich nicht so fühlen? Anerkennung der anderen, die etwas besser kann, die talentiert, meistens einfach nur fleissiger ist, wäre der schönere Weg.

Mir scheint, das wir Frauen davon noch meilenweit entfernt sind. Solange das so ist, gibt es noch viel zu tun.

Gelassener mit seinen Schwächen umgehen, tiefe Bewunderung für das Talent der Anderen, sich zusammenschließen und etwas Wundervolles daraus entstehen lassen. Das ist mein Traum, den ich hiermit in die Wirklichkeit rufe.

 

federchen

Kommentare:

Sylvia hat gesagt…

Liebe Anita,

da schließe ich mich nur zu gerne an, diesen schönen Traum in die Wirklichkeit zu rufen.
Übrigens hab ich auf Deinen Linkhinweis mit dem Horoskop mir ganz schnell und spontan auch eines bestellt. Hochinteressant und in vielen Beschreibungen echt stimmig. Danke für den Tip.
Ich lese nach wie vor immer wieder sehr gerne Deine Beiträge, auch wenn ich schon lange keinen Kommentar mehr dagelassen habe.

Herzliche Grüße
Sylvia

Anita hat gesagt…

Hallo Syvia,
schön, das Dich der Horoskoptipp auch interessiert und inspiriert hat. Ich fand es auch sehr stimmig. Ja und diesen Traum in die Wirklichkeit zu rufen, das möchte ich dieses Jahr beginnen. Jede Stimme zählt :)
Liebe Grüsse und bis bald
Anita

Maria Sand hat gesagt…

Hallo Anita, das Problem haben Männer doch auch. Sie leben es nur anders aus als Frauen. Es ist einfach ein menschlicher Zug, anderen überlegen sein zu wollen. Frauen wollen schön sein, weil Männer meistens schöne Frauen haben wollen. Männer wollen reich, kräftig und erfolgreich sein, weil Frauen solche Männer suchen. Daraus entsteht eine natürliche Konkurrenz. Die Schönste, der Erfolgreichste, haben die besten Chancen passende Partner zu finden.

Die Vögel zeigen uns das ja besonders gut. Nur sind da halt die Männchen "die Schönsten" und sie präsentieren sich immer von ihrer schönsten, verlockendsten Seite um die Konkurrenz auf diese Weise auszustechen. ;)

Anita hat gesagt…

Männliche Vögel haben ja keinen Porsche, mit dem sie vorfahren können, oder können ihrer Liebsten einen tollen Diamantring vor die Füße legen- Ich muß grinsen. Natürlich ist Wettbewerb menschlich, aber sich so richtig in die Pfanne zu hauen. ist echt nicht nötig. Schau Dir aktuell das Beispiel Dschungelcamp an. Wieviele Menschen sich das mit Hingabe anschauen und lautstark über die Schwächen der Kandidaten lästern. Ich frag mich echt, haben die nix besseres in ihrem Leben?
Liebe Grüsse nach Wien
Anita

Maria Sand hat gesagt…

Das schau ich mir nicht an. Aber ich weiß was das für die Leute sind, die ständig über andere lästern. Unsichere, Komplexbeladene. Fühlt man sich klein, muss man die anderen noch kleiner machen - dann ist man groß. ;)

Das habe ich nicht nötig. Meine Großmutter sagte immer zu mir: "Wenn du allein stehst, bist du immer die Größte!" Das meinte sie natürlich in Bezug auf Körpergröße. Aber übertragen auf solche Leute passt das auch. Ich messe mich nicht mit anderen. Was man ist, ist sowieso vergänglich. Und wen interessiert es wer oder was man ist, kann, tut - außer andere Menschen die genauso unwichtig sind wie ich.