Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 1. Februar 2014

Warum schauen die Menschen hier so mürrisch?

Diese Frage stellte mir gestern ein charmanter junger Schweizer, der sich im Einkaufscenter  wie selbstverständlich neben mich auf eine Bank setzte, und mir einen guten Appetit bei meinem Sandwich wünschte.

Danach haben wir beide in 3 Sprachen über die Menschen und das Leben philosophiert, er kam aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz und ich kann wirklich nur 3 Worte französisch. Aber wir haben uns mindestens eine Viertelstunde über alles andere als belanglosen Kram unterhalten. Es war eine der Begegnungen, die mir so schnell nicht aus der Erinnerung gehen werden.

Gestern war ein herrlicher Tag, ich hatte frei, es war tolles Wetter, ich war den ganzen Tag unterwegs und das Leben war rundherum stimmig. Für mich jedenfalls und für den jungen Schweizer offensichtlich auch. Er hat den Aufenthalt hier in Deutschland sehr genossen, wie er mir versicherte, endlich mal kein Schnee, sagte er und strahlte. Ich hab sogar schon blühende Krokusse und Schneeglöckchen auf der Wiese gesehen. Winter ist wohl dieses Jahr wirklich ausgefallen.

namaste1

Kommentare:

Maria Sand hat gesagt…

Bei uns in Wien herrscht seit kurzer Zeit der Winter, und der Jasmin im Vorgarten, der seit Wochen blühte, ist jetzt eingefroren.

Die Schweizer haben das Glück, dass sie gerecht sind. Deshalb lernen die Kinder alle Sprachen die in ihrem Land gesprochen werden - also auch Deutsch. Die Volksgruppen vermischen sich auch. Als ich einmal in der Schweiz war fragte mich der Fremdenführer, als ich wissen wollte was seine Sprache ist: "Vatersprache, oder Muttersprache?" :)

Anita hat gesagt…

Ja ich habs in den Nachrichten gelesen, das Ihr jetzt im Schnee versinkt, das ist echt übel. Vor allem für die Natur, die schon so fleißig alles zum Neubeginn vorbereitet hat. Hier in Nordwesten Deutschlands sind die Temperaturen sehr moderat und es wird schon wieder wärmer. Die Schweizer sind echt ein Völkchen für sich, und das sie so vielsprachig sind, bei all den Nachbarländern rundherum, ich finds gut. Vatersprache oder Muttersprache ist ja goldig. Aber bringt es wahrscheinlich bei Eltern aus verschiedenen Ländern auf den Punkt.
Liebe Grüsse nach Wien
Anita