Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 29. März 2014

Briefe schreiben und bekommen

Leider ist es vollkommen aus der Mode geraten. Heute schreibt man emails oder WhatsApp, SMS oder schnell eine Messanger über facebook.

Doch manchmal geht das nicht, zumindest für mich nicht. Ich hab gestern einen 4 Seiten langen Brief geschrieben, an eine ehemalige Kollegin und Freundin. Wir haben über 10 Jahre keinen Kontakt mehr gehabt. Dann hat es in ihrem Leben einen Schicksalsschlag gegeben und ich habe vor kurzem davon erfahren. Zunächst hab ich sie auf facebook gefunden, ihr eine kurze Nachricht geschrieben. Doch es gibt noch etwas zwischen uns zu klären. Das dauert länger und jetzt ist die Zeit gekommen. Also sind gestern 4 Seiten, allerdings handgeschrieben, entstanden.  Und zu meiner Überraschung bekam ich am gleichen Tag, ebenfalls handgeschrieben einen Brief, als Beilage eine DVD. Aus einer ganz anderen Ecke meines Lebens, die noch nicht 10 Jahre her ist, aber wahrscheinlich auch im Schweigen enden wird. Aber momentan gibt es da nichts zu sagen, es wurde alles gesagt.  Ganz im Gegensatz zu der Geschichte, die jetzt 4 Seiten Erklärung für eine Entscheidung benötigt, die ich stillschweigend getroffen habe.

Ausserdem ist der Frühling zurück. Und ich habe gestern eine voll erblühte Pfingstrose in einem der schönen Gärten gesehen, an denen ich jeden Tag mit meinem Hund vorbei gehe. Die Natur ist ungefähr auf dem Stand von Ende April/Anfang Mai. Und die Flüsse haben jetzt schon extremes Niedrigwasser. Das macht mir Sorgen in Hinsicht auf den kommenden Sommer.

 

japanischer Garten und Rheinauen 024

Mittwoch, 26. März 2014

Selbstverständlichkeit

Wenn ich meinen blog so querlese, von der Zeit an, wo ich wirklich anfing, regelmäßig zu schreiben, bis heute, stelle ich fest, daß ich über vieles, was in meinem Leben an Spiritualität stattfindet, gar nicht mehr erwähne. Es ist mir im Laufe der Jahre so selbstverständlich geworden, daß ich es nicht mehr bewusst wahrnehme. Derzeit mache ich an einer 30 Tage Challenge mit, wo es darum geht, sich im Ganzen besser und bewusster im Leben wahrzunehmen. Es geht um Selbstliebe, Akzeptanz, bewusste Gedanken. Jetzt wo ich jeden Tag wieder darauf aufmerksam gemacht werde, wird mir klar, es ist ein Teil meines Lebens geworden. Wie wunderbar. Und wie wirksam vor allen Dingen. Vieles hat sich in mir in den letzten 5 Jahren zum Besseren verändert und verändert sich immer weiter.

Montag, 24. März 2014

Besser nicht

Die Mainstream Medien sind wirklich das schlimmste Instrument der Manipulation und Kriegstreiberei was ich jemals gesehen habe.

Ich kann nur sagen "Lasst den Krieg in Frieden".  Putin wird sich nicht von Sanktionen einschüchtern lassen. Hat das noch niemand begriffen?

Die wahren Hintergründe zum Streit in der Ukraine werden von den Medien nicht dargstellt. Und wer macht sich schon die Mühe wirklich zu recherchieren?

Samstag, 22. März 2014

Nur ein kurzer Besuch

Nach dem Traumwetter von Donnerstag fielen gestern die Temperaturen hier im Rheinland um 12 Grad. Was für ein Unterschied. Hinterlassen hat dieser Tag, eine neue Welt voller Blüten, ein Freuen auf die Wärme des Sommers. Für einen Tag ein fröhliches Lachen der Menschen, die den Winter abgeschüttelt haben, wenn auch nur für einen Tag.

Mich hat am Abend eine bleierne Müdigkeit gepackt, so daß ich nur noch ins Bett fallen konnte und das kurz vor 19 Uhr. Dabei hatte ich an dem Abend noch einiges vor. Im Nachbarort haben Frauen einen Frauenflohmarkt  ins Leben gerufen. Hier räumen alle ihre Kleiderschränke und sonstige Schränke auf, und schauen, ob eine Andere genau das noch gesucht hat. Ich finds eine schöne Idee. Und wäre so gern dabei gewesen. Aber nichts ging mehr. Meinem Körper war der krasse Umschwung wohl doch etwas zu heftig. Ich ergebe mich, weil ich weiß, wenn ich das nicht tue, wird es längere Konsequenzen für meine Gesundheit haben. Ich werde schlauer und teile mir meine Kräfte gut ein.

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Freitag, 21. März 2014

Genieße den Moment

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Was für ein wundervoller Tag war das gestern. Viel zu schade, um drinnen zu sein. Mit 22 Grad in der Sonne und Südwind haben wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer bekommen.

Da uns die Meterologen fürs Wochenende kein schönes Wetter versprochen haben, haben gestern viele früher frei gemacht und den Tag so lang es ging, genossen. Ich auch.

Der Rhein hat jetzt schon Niedrigwasser. Die Schneeschmelze ist mangels Schnee ausgeblieben. Mal schauen wie das im Sommer wird.

Donnerstag, 20. März 2014

Guten Morgen Frühling

Wenn ich morgens aufstehe, gehe ich zuerst mit meinem Kaffee auf den Balkon hinaus und begrüße innerlich den neuen Tag. Für mich ist jeder Morgen wie ein neuer Anfang. Alles steht wieder auf null und kann neu begonnen werden. Heute morgen, so gegen halb sechs hat es mich nicht mehr im Bett gehalten.  Auf dem Balkon kann ich im Osten schon die Tagesdämmerung sehen und ein Riesenkonzert der Amseln hat mich begrüsst. Was für ein wunderschöner Frühlingsanfang! Die Natur blüht schon überall, die Bäume haben schon einen grünen Schimmer. Kann ein Tag schöner beginnen?  Heute soll es ja bei uns im Rheinland, aber auch überall sonst ein richtig warmer Tag bis zu über 20 Grad werden.

Ich wünsche Euch allen einen zauberhaften Tag. Geniesst ihn, hoffentlich in der Sonne.

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Mittwoch, 19. März 2014

Worte die mich nerven

Ein Wort was ich definitiv nicht mehr lesen und hören mag, ist "loslassen". Es nervt. Du musst loslassen, der Lieblingsrat aller Spirituellen. Als wenn das so einfach wäre, ein Hirn, was auf haben und halten trainiert ist, siehe Konsumgesellschaft, vom loslassen zu überzeugen.

Bei mir ist es mittlerweile so, das wenn ich dieses Wort lese, oder es jemand ausspricht, mein Interesse sofort erlischt. Weil ich weiß, da wird wieder nur geschwafelt. Zu allgemein?  Bei mir jedenfalls nicht.

Es gehört eine Menge Training dazu, umzudenken, und das geht nicht mal eben so. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und übe jeden Tag darin, weniger zu grübeln, meine Gedanken wirklich wahrzunehmen und zu verändern. Also bitte erzähl mir nix von mal eben loslassen ;)

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Dienstag, 18. März 2014

Dienstag, 11. März 2014

Wechselbäder der Gefühle

Aber hallo, hört das auch noch mal auf? Die Wechselbäder der Gefühle sind sowas von reichlich, das es mir wirklich schwer fällt, noch nachzukommen. Gut gelaunt, entspannt, im nächsten Augenblick von 0 auf 180 in einer Sekunde :).

Diese Zeit ist anstrengend, nirgends eine Konstante in Sicht, festhalten an irgendwas ist sinnlos, weil alles wie ein Sturzbach vorbeirauscht. Freude und Angst, Lust und Frust im Minutentakt.

Am besten alles nicht soooo wahnsinnig ernst nehmen und das Gedankenkarussell immer wieder stoppen, wenn es durchdreht.

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Freitag, 7. März 2014

Was liest Du gerade?

Also ich habe gerade einen ganz entzückenden, witzig geschriebenen und modernen Liebesroman "Das Rosie-Projekt" gelesen. Gestern hab ich es mir als Hörbuch runtergeladen und bis eben durchgehört, weil es einfach eine so schöne Geschichte ist. Don Tillmann will heiraten und gründet das Projekt Ehefrau. Dazu entwirft er einen 16 seitigen Fragebogen, der alle wichtigen Fragen an die Auserwählte abklopft. Don ist Genetiker und hat autistische Züge. Sein Leben verläuft streng nach Regeln und einem exakten Zeitplan. Dann trifft er auf Rosie, die viele seiner Regeln einfach durchbricht.   Wunderschön erzählt, warmherzig, wirklich komisch, manchmal auch ein klein bisschen traurig. Zurecht auf der Spiegel Bestsellerliste und wird garantiert ein großer Kinoerfolg. Der Stoff hat das Zeug zu einem wunderbaren Film. Klick zum Buch

Montag, 3. März 2014

Endlich März

Mein Herz beginnt jedes Jahr zu hüpfen vor Freude, wenn ich im Kalender den März begrüssen kann. Dann ist der Winter wirklich so gut wie abgeschlossen. Dieses Jahr ist es mir um einiges leichter gewesen, durch den Winter zu gehen. Mir kam dieser Winter sehr gnädig vor. Und wenn ich jetzt draussen in der Natur bin, höre ich es förmlich jubeln, so grün, und so blühend, wie die Natur sich schon zeigt.

Es gibt so viel zu sehen und die Tiere sind schon völlig außer Rand und Band in Paarungslaune.

Ich könnte all die vielen Vorzüge des herannahenden Frühlings aufzählen, aber Ihr seht es ja selber. Ausserdem ist es halt mein Geburtstagsmonat und wir haben halt eine besondere Beziehung zueinenander.

Hier im Rheinland herrscht derzeit Karnevalsfieber. Dieses Jahr habe ich keine Lust dazu. Keine Feste, kein Straßenkarneval. Aber selbst hier ist es möglich, ohne zu verreisen, ruhige Orte zu finden und den anderen trotzdem ihren Spaß  zu lassen. Ein Vorteil, den wir hier im Rheinland teilweise noch haben, der Rosenmontag ist ein Feiertag. Allerdings sehe ich im Einzelhandel, wie das immer mehr negiert wird und ich denke, das wird in den nächsten Jahren auch auf alle anderen Branchen übergreifen. Ich geniesse den freien Tag und wünsche Euch einen wunderbare blühende Woche.

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Samstag, 1. März 2014

Für immer das Kind Deiner Eltern und was das bedeuten kann

Heute zum Fische Neumond ist das Vater Mutter Thema besonders brisant.

Gestern in der Buchhandlung fiel mir ein Buch in die Hände, was mich sofort ansprach. Kriegsenkel von Sabine Bode. Das Thema behandelt die Kinder die zwischen 1950 und 1970 geboren wurden.

Deren Eltern im 2. Weltkrieg selber Kinder gewesen sind und was es für sie bedeutet. Nun in den meisten Fällen bedeutet es, Eltern zu haben die tief traumatisiert sind. Die so sehr mit der Angst um Verlust und dem Streben nach vermeintlicher Sicherheit beschäftigt sind oder waren, das sie unserer Generation eine Art von Verwirrtheit als Lebensbild, gepaart mit ständiger Angst vermittelt haben. Das Thema Leichtigkeit und Lebenssinn nicht vermitteln konnten. Woher auch?

In vielen Fällen bedeutet es auch, das sie sehr mit sich selbst beschäftigt sind und ihre Kinder gar nicht wirklich wahrgenommen haben. Das deren Ängste und Nöte immer als Kleinigkeit abgetan wurden. Sei froh, das Du das nicht erlebt hast, was wir erlebt haben, bekam man als Kind oder Jugendlicher oft zu hören, und damit blieb man wieder allein mit seinen eigenen Problemen. Bei mir zum Beispiel hat es dazu geführt, das ich sehr früh alles mit mir selbst ausgemacht habe, weil ich das Gefühl hatte, ich dürfe meine Eltern nicht auch noch mit meinen Sorgen belasten. Was daraus entstanden ist, ist eine große Distanz und Fremdheit zwischen uns. Als Kind hatte ich oft das Gefühl, das meine Eltern gar nicht meine Eltern sein konnten, weil sie mich als Persönlichkeit kaum wahrnahmen. Gehorche, funktioniere und mach uns keinen Ärger, das war die Botschaft. Mehr nicht.

Das Buch ist keine Anklage an die Eltern, aber es hilft zu verstehen, warum wir oft so orientierungslos, sind und das Gefühl haben, nicht zu wissen, wohin man in seinem Leben eigentlich will.

Sabine Bode hat angefangen mit dem Buch "Die vergessene Generation, Kriegskinder brechen ihr Schweigen" und bekam eine Riesenresonanz darauf. Eben auch von den Kindern der vergessenen Generation, die aufgrund des Buches oftmals das erste Mal Verständnis für das Verhalten ihrer Eltern bekamen.

Wer mehr zu den Büchern und der Arbeit von Sabine Bode wissen möchte, folge bitte diesem link KLICK