Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 26. April 2014

Sprachlos

Je mehr ich hinschaue, was derzeit in der Welt geschieht, desto sprachloser werde ich. In mir brodelt ein Vulkan von Worten, den ich aber nicht hier ausbrechen lassen werde. Einerseits gibt es die öffentlichen Medien, andererseits das Internet. Und dann gibt es noch das reale Leben.  Zwischen all dem schaue ich mich um, sehe schönes, schreckliches, wahres und viel Selbstbetrug. Spüre, rieche, schmecke mein Leben und ahne nur, wie groß all das ist, was ich eben noch nicht wahrnehme.

Nur eines ist klar, wer einmal wach ist, wird so schnell nicht wieder einschlafen. Ich will mehr wissen, lernen, verstehen.  Ich werde meine Meinung noch oft ändern. Denn ich wachse, ständig. Als Kind hatte ich eine andere Weltsicht als heute. Und in einem Jahr, vielleicht schon morgen, werde ich wieder ein anderes Weltbild haben. Ich lasse mich nicht festlegen. Wozu hab ich ein Bewusstsein? Um mich für immer auf eine Meinung festzulegen? Ganz sicher nicht.  Und für das wirklich Schöne, Ergreifende, Aufrüttelnde gibt es sowieso kein einziges passendes Wort. Da bin ich sprachlos.

 

Mai 008

Donnerstag, 24. April 2014

Immer weniger

............Lust auf meinen derzeitigen Arbeitsplatz und unsinnige Entscheidungen hinzunehmen. Diese Woche geht so weiter, wie letzte Woche arbeitstechnisch aufgehört hat. Unterm Strich heißt daß, ich habe keinen Spaß mehr an meinem Job, weil sich die äußeren Bedingungen nach 10 Jahren Mißmanagment dermaßen verschlechtert haben, das fast alle Kollegen unerträglich geworden sind, aufgrund ihrem eigenem Frust und der Sinnlosigkeit dieser Branche, die  aus allen Poren strahlt.

Ich kenne das gar nicht, das ich dem Wochenende entgegen fiebere, aber nun hat man auch mich soweit. Innerlich gekündigt und mit einem Achselzucken auf die Belange des Vorstands, der sowieso alle Nas lang wechselt. Man hat das Gefühl, viele Menschen, die im Vorstand von großen Konzernen sitzen, sind Wanderheuschrecken. Wenn ich überlege, wie oft ich in den letzten 10 Jahren die Signatur meines Firmen Accounts ändern musste, weil wieder mal ein Wechsel in der Vorstandsetage stattgefunden hat, unzählige Male.

Ansonsten stecke ich in erfreulichen Urlaubsvorbereitungen und habe die absoluten Flip-Flops entdeckt. Ich liebe diese Gummilatschen und kann es im Frühjahr kaum erwarten, bis ich sie wieder anziehen kann.

Nun bin ich auf ein Paar getroffen, hergestellt in Brasilien, die wirklich vom Feinsten sind. Ich hab mich aufklären lassen, daß sie absolut hipp und trendy sind und in Düsseldorf teilweise mit 39,-- Euro die Besitzerin wechseln. Ein bisschen heftig, wie ich finde. Ich habe meine bei e+ay gefunden, und das zu einem akzeptablen Preis.

Was man auf dem Foto nicht sehen kann, ist, das rund um die Sohle noch kleine Glitzersteinchen  eingelassen sind, die in der Sonne um die Wette funkeln. Dafür sehen dank dem Bildbearbeitungs programm meine Fußnägel so aus, als wäre der Lack abgesplittert. Naja nichts ist perfekt :) . Es lebe die künstlerische Freiheit.

photomagic_image(6)

Freitag, 18. April 2014

Anspannen entspannen

photomagic_image(4)

Diese Woche hatte es wirklich in sich. Es lag eine dauernde gefühlte Anspannung in der Luft. Gereizte Menschen, weil sie der Realitität, die so vor Augen haben, gerade nicht ausweichen konnten. Weil sich alt gewohntes nicht mehr herstellen ließ, weil die Dinge aus dem Ruder gelaufen sind.

So gut ich konnte, bin ich ihnen ausgewichen, denn meine Grundstimmung war zu gut, um sie mir verderben zu lassen. Und jetzt ist erst mal 4 Tage Auszeit, von den Gehetzten, Genervten, Desillusionierten. Herrlich.

Ich wünsche Euch ein ruhiges, sonniges, fröhliches Osterfest. Ich hab ein neues Bildbearbeitungsprogramm, das macht mir viel Spaß und ich experimentiere damit herum. Bilder malen, fotografieren und verändern. Derzeit bin ich absolut auf dem visuellen Tripp.

Donnerstag, 10. April 2014

Funktioniere, und ich liebe Dich?

Ein Thema, was mich derzeit sehr stark beschäftigt, ich möchte diese alte Haut Stück für Stuck, wie eine Schlange sich häutet abstreifen. Diese alten Dogmen, die wir von unseren Eltern, unseren Lehrern, unseren Arbeitgebern, von der Kirche und zuletzt auch von unseren Partner kennen, gehören aufgeräumt.

Selber denken, nach humanen Regeln leben, kein Arbeitssklave sein, sondern Mensch. Keinem Geldsystem dienen, sondern ein liebevolles Miteinander, wo Menschen in ihrem Land glücklich leben können, nicht flüchten müssen, weil ein Geldriese ihre Rohstoffe haben will, und dabei ihre Heimat zerstört.

Wie oft schimpfen wir über die Ausländerströme, die in unser Land strömen. Ich auch. Aber wieso kommen sie denn hierher? Würden wir freiwillig unsere Heimat verlassen, wenn wir hier glücklich und in Frieden leben könnten? Es geht darum, die Ursache zu verändern, nicht wütend auf die fremden Menschen zu sein.

Ich habe einen schönen Text mitgebracht von Lile von Eden

..und noch immer sagen Eltern zu ihren Kindern, wenn du brav und gehorsam bist, wenn du meinen Vorstellungen entsprichst, kann ich dich lieben, tust du es aber nicht, werde ich dich verachten und verstossen und kann ich dich auch nicht lieben. Ebensolches sagen Männer zu Frauen und Frauen zu Männern..
Der Freund aber sagte: Du sollst dir kein Bild machen und was du deinem Nächsten tust, das tust du mir..
Die Menschen aber, fühlen sich wie Götter und versuchen die anderen nach ihrem Bilde zu schaffen, verlangen Opfer, Gehorsam und Unterwerfung der Freiheit unter ihren Willen, ähnlich wie die alten Götter Blutofer forderten...Wer nun hat wen nach seinem Bilde erschaffen? Die alten Götter uns und wieweit schaffen wir ihnen auch heute noch den Raum zu leben, indem wir ihren Riten folgen, die tief als kollektive Prägungen in uns angelegt sind, dessen erstes Gebot lautet: Mensch du bist nichts wert, unwürdig vor meinen Augen zu bestehen, sofern du mir nicht dienst.. In der heutigen Zeit wird uns von einem "System" eingeredet, dass unser Wert auf Leistung beruhe, auf Besitz und dem Vermögen schneller, besser und schöner zu sein als andere, das Menschen zu Sklaven macht von Paradigmen, die nur einem grausamen Gott entspringen können.....
Wer in uns hat den schlafenden, träumenden alten Gott in sich überwunden, den grausamen Vater, an dessen Stelle schon lange ein gütiger trat, so wir imstande sind, die alten Prägungen abzulegen und die Liebe als göttlich anzuerkennen in uns, die keiner Opfer und keines Gehorsams bedarf, sondern die Rose Rose sein lässt, die Dornen Dornen und den währenden Kampf zwischen gut und böse, wert und unwert schon längst überwand, da sie das Leben achtet in all seiner Widersprüchlichkeit und es für sie keiner Kontrolle bedarf , um zu wissen, dass sie die ewige Siegerin ist. Nicht Siegerin eines Kampfes, sondern siegreich, weil sie dem Schlachtfeld den Boden entzog.(c) Lile An Eden

Mittwoch, 9. April 2014

Mittagssch(l)äfchen

Ich liebe ihn, und viele andere auch. Es tut einfach nur gut, sich, wenn möglich, tagsüber mal für 20 bis 30 Minuten hinzulegen, Beine hoch, Augen zu und ausruhen. Das gönn ich mir, meine Gesundheit profitiert aufs Beste davon und meine Laune auch.

Der Frühling macht eine Pause und es ist von jetzt auf gleich 12 Grad kälter. Ich habe gestern förmlich gefühlt, wie sich mein Körper, der sich in der Wärme wohlig entspannt hatte, wieder zusammenzog und sich trotz warmer Kleidung sehr unwillig auf den Temperatursturz zeigte. Typisch Aprilwetter würde ich sagen.

Die Schafe auf der Rheinwiese haben schon sehr viele Lämmer dabei, kein Wunder nach dem milden Winter. Mein Hund mag sie nicht. Ich glaube sie riechen ihm zu streng. Was ihn allerdings nicht daran hindert, sich in deren Hinterlassenschaften zu wälzen, wenn ich nicht aufpasse. Iiiiiiiih

 

Mutter-Erde

Samstag, 5. April 2014

Ausschnitte

Leider sieht man nie das Ganze, sondern immer nur Ausschnitte in seinem Leben. Unser Bewusstsein ist nicht so angelegt alles zu sehen, was gerade geschieht.

april 2014 002

 

Wir sehen nur das, worauf unser Fokus ruht.

Mittwoch, 2. April 2014

2 Jahre

Heute vor 2 Jahren hab ich mit Zumba angefangen. Von Anfang an war klar, das ist meins. Jede Woche, manchmal zweimal, manchnal nur einmal aber immer freu ich mich drauf und bin hinterher total glücklich und hab das Gefühl, als hätte ich alles, was mich noch vorher bedrückt hat, einfach weg getanzt.  Ich geh auch, wenns mir sowieso gut geht und mein Körper und auch meine Psyche sind total begeistert. Ich sag immer, das ist besser als jede Droge. Ich liebe es. Ich hab schon als junges Mädchen Jazz-Dance geliebt und auch viele Jahre gemacht, aber Zumba ist einfach noch besser.

Tanzen ist eine sehr gute Medizin.

dance