Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 10. April 2014

Funktioniere, und ich liebe Dich?

Ein Thema, was mich derzeit sehr stark beschäftigt, ich möchte diese alte Haut Stück für Stuck, wie eine Schlange sich häutet abstreifen. Diese alten Dogmen, die wir von unseren Eltern, unseren Lehrern, unseren Arbeitgebern, von der Kirche und zuletzt auch von unseren Partner kennen, gehören aufgeräumt.

Selber denken, nach humanen Regeln leben, kein Arbeitssklave sein, sondern Mensch. Keinem Geldsystem dienen, sondern ein liebevolles Miteinander, wo Menschen in ihrem Land glücklich leben können, nicht flüchten müssen, weil ein Geldriese ihre Rohstoffe haben will, und dabei ihre Heimat zerstört.

Wie oft schimpfen wir über die Ausländerströme, die in unser Land strömen. Ich auch. Aber wieso kommen sie denn hierher? Würden wir freiwillig unsere Heimat verlassen, wenn wir hier glücklich und in Frieden leben könnten? Es geht darum, die Ursache zu verändern, nicht wütend auf die fremden Menschen zu sein.

Ich habe einen schönen Text mitgebracht von Lile von Eden

..und noch immer sagen Eltern zu ihren Kindern, wenn du brav und gehorsam bist, wenn du meinen Vorstellungen entsprichst, kann ich dich lieben, tust du es aber nicht, werde ich dich verachten und verstossen und kann ich dich auch nicht lieben. Ebensolches sagen Männer zu Frauen und Frauen zu Männern..
Der Freund aber sagte: Du sollst dir kein Bild machen und was du deinem Nächsten tust, das tust du mir..
Die Menschen aber, fühlen sich wie Götter und versuchen die anderen nach ihrem Bilde zu schaffen, verlangen Opfer, Gehorsam und Unterwerfung der Freiheit unter ihren Willen, ähnlich wie die alten Götter Blutofer forderten...Wer nun hat wen nach seinem Bilde erschaffen? Die alten Götter uns und wieweit schaffen wir ihnen auch heute noch den Raum zu leben, indem wir ihren Riten folgen, die tief als kollektive Prägungen in uns angelegt sind, dessen erstes Gebot lautet: Mensch du bist nichts wert, unwürdig vor meinen Augen zu bestehen, sofern du mir nicht dienst.. In der heutigen Zeit wird uns von einem "System" eingeredet, dass unser Wert auf Leistung beruhe, auf Besitz und dem Vermögen schneller, besser und schöner zu sein als andere, das Menschen zu Sklaven macht von Paradigmen, die nur einem grausamen Gott entspringen können.....
Wer in uns hat den schlafenden, träumenden alten Gott in sich überwunden, den grausamen Vater, an dessen Stelle schon lange ein gütiger trat, so wir imstande sind, die alten Prägungen abzulegen und die Liebe als göttlich anzuerkennen in uns, die keiner Opfer und keines Gehorsams bedarf, sondern die Rose Rose sein lässt, die Dornen Dornen und den währenden Kampf zwischen gut und böse, wert und unwert schon längst überwand, da sie das Leben achtet in all seiner Widersprüchlichkeit und es für sie keiner Kontrolle bedarf , um zu wissen, dass sie die ewige Siegerin ist. Nicht Siegerin eines Kampfes, sondern siegreich, weil sie dem Schlachtfeld den Boden entzog.(c) Lile An Eden

Kommentare:

Maria Sand hat gesagt…

Hallo Anita, wenn man nur unter bestimmten Bedingungen liebt, dann ist das keine echte Liebe. Es gibt selbstverständlich Grenzen, denn wenn sich jemand so verhält, dass er deine Seele zerstört, kann und soll man ihn nicht lieben. Dann ist es Notwehr, sich abzuwenden. Aber ansonsten lässt man doch einem geliebten Menschen seine Persönlichkeit. Schließlich ist man selbst ja sicher auch nicht unbedingt so, wie andere es von einem erwarten. Man versucht aber natürlich, die anderen zu erziehen und die anderen versuchen dich zu erziehen. Das gehört dazu. :)

Anita hat gesagt…

Du meinst, man kanns ja mal versuchen ? ;)