Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 17. Juni 2014

Hoffnung

... hat dich in die Welt gebracht.

Sie steckt dahinter, wenn du bleibst, wenn du liebst, wenn du Samen aussäst.

Hoffnung hört niemals auf, selbst wenn du sie aufgibst. Sie fließt wie ein Wasserfall oder schießt empor wie ein Geysir gernau dann, wenn du sie brauchst.

Hoffnung ist ein Aroma für dein Morgenmüsli und um in deinen Kaffee einzurühren; Hoffnungsvitamine stärken dich und sind dein Segen.

Sie ist die Kleider die du trägst, die Sonne, die durch die Blätter scheint, sie sind die Delphine, die trotz des Öls leben, trotz menschlicher Habgier.

Hoffnung schreibt den Roman neu, repariert das undichte Rohr, zieht unsere Kinder groß, besser als wir es können.

Sie ist im Briefkasten, versteckt unsere Rechnungen, mit einer seltenen Briefmarke drauf, von einer, von der du nie erwartet hast, dass sie sich meldet.

Hoffnung springt über den Zaun um dich zu finden, Hoffnung kennt deine Eigenheiten, sie hat dein Leben bereits in drei Sprachen übersetzt: Körper, Geist und Seele.

Hoffnung verabschiedet sich nie, sondern bleibt in deiner Nähe, dichter bei dir als dein Schatten. Sie singt für dich unter der Dusche und streut Rosenblätter auf deinen Weg.

Auszug Katya Saharoff Taylor 2010

federchen

Keine Kommentare: