Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 24. Juni 2014

Lebenskunst

Das Thema Lebenskünstler und Lebenskunst haben derzeit einen ziemlichen Stellenwert bei dem was ich lese und wonach ich strebe.

Seit einiger Zeit bin ich bei den östlichen Weisen und Gelehrten angelangt und versuche ihre Worte zu vrstehen. Osho begleitet mich mit seiner Lehre ja bereits seit den Achtzigern.  Doch mittlerweile bin ich bei den Vätern von der Osho Generation angelangt. Da ist vor allem der indische Weise Ramana Maharshi. Nachdem ich in vielen Texten von spirituellen Lehrern immer wieder seinen Namen gehört habe, auf den sie sich bezogen, dachte ich, warum nicht gleich zu Quelle des Wissens? Nun hab ich eins seiner Bücher auf dem Tisch liegen und jeden Tag lächelt mich sein weises ein bisschen amüsiert  lächelndes Gesicht vom Buchrücken an, als wollte er sagen, na dann versuch mal meinen Worten zu folgen. Ich wünsch Dir viel Erfolg.

Nicht gerade leichte Kost, aber durchaus inspirierend.  Jetzt habe ich passend dazu ein Buch von Peter Lauster als Hörbuch gefunden, das da heisst "Lebenskunst, der Weg zur inneren Freiheit".  Sich über das Sein und nicht über das Haben zu identifizieren. Lauster bestätigt in diesem Buch meine Erkenntnis, das die Generation, in der ich groß geworden bin, sich nur über das Haben idenifiziert, also über das was andere sehen können. Doch wozu leben wir eigentlich? Damit andere glauben, aufgrund unseres Hauses, Autos, Berufs, Anhäufung von Gütern, könnten sie einschätzen, wie glücklich und toll wir sind?  Wie glücklich macht uns das dann? Offensichtlich nicht all zu glücklich, wie uns die Reichen und Schönen unserer Tage immer wieder vor Augen führen. Und auch in meinem Leben gab es Zeiten, in denen ich merkte, das Geld, was ich habe, und all das was ich mir damit kaufen kann, macht mich keinen Deut glücklicher. Es betäubt meinen Schmerz und das suchen und sehnen danach, endlich nach Hause zu kommen und meinen Platz hier in diesem Leben zu finden, aber nur kurzfristig.

Lauster lehnt sich auch an die östlichen Lehren an, erst bei sich selbst anzukommen, bevor man im außen versucht, sein Glück zu finden. Es passt hervorragend in mein derzeitiges Thema, ist aber natürlich unserer jetzigern Gesellschaftsform viel näher.

Mein derzeitiges Fazit aus all dem was ich lese heisst: Hör auf zu kämpfen und lebe. Das hört sich einfacher an, als es ist. Aber es bringt es auf den Punkt.

amazonen

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