Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 14. Juli 2014

Der Montag als Weltmeister

Als erstes, meinen Glückwunsch an das deutsche Fußballteam.

Ich habe keins der Spiele gesehen, weil Fußball mich eben nicht interessiert. Das hab ich ja bereits klar gemacht.

Was mich trotzdem erstaunt, ist, das der WDR am Sonntagmittag des Endspieltages eine Diskusion im Radio überträgt, ob wir Deutschen denn soviel Nationalstolz zeigen dürfen?  Gegenfrage: Gibt es irgendeine Nation auf dieser Erde, die sich diese Frage sonst noch stellen würde? Wir haben 2014! Wer hält es beim Westdeutschen Rundfunk für so relevant,  Sendezeit, die von erzwungenen Rundfunkgebühren bezahlt wird, zu verschwenden?  Gibt es nichts wichtigeres, nichts ehrlicheres, worüber es zu senden lohnt?

Ich bin gespannt, was diese Woche so läuft, es verspricht interessant zu werden und das beziehe ich nicht auf den gewonnenen Titel.

zuhause

 

Letzte Woche habe ich ein kleines Filmchen gesehen. Aus dem Weltall betrachtet, sieht unsere Erde wie ein kleiner Stecknadelkopf unter vielen anderen Stecknadelköpfen aus. Die Betrachtungsweise ändert sich immer mit der Entfernung des zu betrachtenden Objektes. Wir sitzen hier alle im selben Boot, egal auf welchem Erdteil das auch immer ist. Und es ist an der Zeit, das alle das mal kapieren. Es ist lächerlich Krieg gegeneinander zu führen.

Ich schlage vor, das alle, die so gerne Krieg führen, in eine Rakete gesetzt werden und sich die Erde mal aus dem Weltraum heraus betrachten dürfen. Mindestens einen Monat lang. Vielleicht verändert sich dann ihr Bewusstsein.

1 Kommentar:

Maria Sand hat gesagt…

Schon meine Großmutter pflegte zu sagen: "Von weitem sieht alles entfernt aus!" Ist wohl ein altes, österreichisches Sprichwort. :)