Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 3. Juli 2014

Signs Falkenzeit

Falke, Perlen 040

Diese Falkin habe ich aus einem Impuls heraus 2009 gemalt und sie war damals der Vorbote für neue Wege. Sie ist mein Krafttier geworden und heute morgen ist sie im Flur gelegen, Ich hab sie dort seit dem ich eingezogen bin in meine Wohnung hängen. Seit Jahren begleiten mich Falken auf meinem Weg und ich achte auf sie, wo immer ich sie sehen kann.

Was bedeutet das, das sie nun auf dem Fußboden liegt dachte ich.

Auf dem Nachhauseweg aus dem Büro bin ich einem Impuls gefolgt, von der Autobahn abgefahren, weil es heute so unglaublich viel Verkehr hat, so kurz vor Ferienbeginn in NRW.

Und als ich so über die Landstraße fahre, sehe ich über einem Feld einen riesigen Vogel kreisen, sehe die Umrisse, und erkenne einen Melan mit einen Spannbreite von über einem Meter.  Der Falke sieht mich, stürzt auf die Fahrbahn hinunter,macht einen kurzen Touchdown auf der Fahrbahn, so daß ich abbremsen muß, um ihn nicht zu erwischen, schwingt sich wieder hoch und verschwindet.

War das ein Abschied? Oder eine Ankündigung für Schnelligkeit in meinem Leben? Ich werde es sicher bald wissen.

Alle Zeichen stehen auf Veränderung, und ich habe heute schon den ganzen Tag diverse Erlebnisse und Impulse, denen ich folge, due danach drängen, jetzt in Angriff genommen zu werden.

Kommentare:

Maria Sand hat gesagt…

Hallo Anita, vor Jahren war ich einmal in Deutschland und dort sah ich, was ich noch nirgendwo gesehen habe. Am Rande der Straße gab es Pfosten und fast auf jedem davon saß ein Raubvogel. So viele Raubvögel an einem Ort!!! Es werden vermutlich auch Falken gewesen sein, da kenne ich mich nicht so aus. Sie säumten die Straße auf beiden Seiten, über eine lange Strecke hinweg. Meine Erklärung dafür: sie sind faul geworden. Die Autos töten die Beute für sie und sie brauchen nur dort sitzen und warten ... :)

Anita hat gesagt…

Das mit den Stangen stimmt Maria. Sie wurden dort angebracht, weil so viele Bäume gefällt werden mussten. Die Raubvögel sitzen aber aus Prinzip nicht auf dem Boden, dafür sind sie zu schlau. Natürlich nehmen sie sich gern die Beute, die von den Autos erlegt wurde. Sie haben aber auch schnell begriffen, das die Autos sie töten, und nicht um sie herum fahren, wenn sie versuchen, die Beute auf der Straße zu verzehren.
Bei uns stehen alle Raubvögel unter Artenschutz und sie haben sich in den letzten 20 Jahren erfreulich vermehrt.