Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 24. Juli 2014

Wellen

Alles hat  auf der Welt einen bestimmten Rhythmus.  Mir fällt zum Beispiel bei mir selber auf, das ich zu manchen Zeiten für Themen besonders empfänglich bin.  Dann ebbt das wieder ab und das Interesse sinkt. Andere Menschen haben das auch schon festgestellt. Zum Beispiel der Moderator von Time to do, einem Schweizer Sender, den ich mir ganz gern auf Youtube anschaue, erzählte letztens, das es Zeiten gäbe, da würde er mit mails überhäuft zu bestimmten Themen und dann ließe es wieder nach, bis es sich auf ein Neues wiederholt.

Ich schreibe mir zum Beispiel jeden Tag abends ein paar Sätze in meinen Taschenkalender, sozusagen als Essenz des Tages. Und auch hier stelle ich ein auf- und abnehmen von Gefühlen, Gedanken, Themen, die immer wieder auftauchen, da sie halt mein Thema sind, fest. Und dann, irgendwann taucht es nicht mehr auf. Ist verschwunden aus meinem Leben.  Oder ist Bestandteil meines Lebens geworden.

Zum Thema Wellen fällt mir übrigens das Verhalten meines Hundes ein. Er jagt gern aktiv den Wellen hinterher, und beißt dann ins Wasser um sie zu erwischen. Wenn er dann am Rheinufer steht, und das Wasser gerade mal ruhig ist, nichts zum jagen da ist, weil kein Schiff vorbei fährt, stellt er sich ans Ufer und bellt.  Und da ja alle paar Minuten mindestens ein Schiff vorbei fährt, was neue Wellen ans Ufer spült, hat sein bellen nach seinem Verständnis natürlich Erfolg. Das ist seine Erkenntnis und wenn er seine Lebensweisheit mitteilen könnte, würde er vermutlich behaupten, das bellen Wellen erzeugt :))))

japanischer Garten und Rheinauen 054

Kommentare:

seelenruhig hat gesagt…

Ja, jedem seine Wirklichkeit! So nett, deine Gedanken zu lesen.
Aber es geht mir mit vielen Theman auch so. Ich denke durch das starke Interesse verarbeitet man vieles, denket es durch, beleuchtet es von mehreren Seiten... und dann ist wieder für eine Weile Ruhe...

Ich wünsch dir schöne Sommertage voller Glück!

Ellen

Sylvia hat gesagt…

Wunderbarer und auch für mich sehr stimmiger Post. Und das Bild und die Geschichte von Deinem Hündchen inclusive "seiner Schlußfolgerung", einfach nur herrlich.

LG
Sylvia