Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 21. Oktober 2014

Gemütlich

Unübersehbar kommt die dunkle Jahreszeit. Morgens ist es noch dunkel, wenn ich aufstehe, und abends wenn ich den Abendspaziergang mit dem Hund mache, ist auch schon um sieben Uhr Abenddämmerung und die Sonne ist verschwunden.

Dafür ist jeder Abendhimmel wieder eine farbliche Offenbarung. Solche Farben gibt es nur im Oktober. Der Himmel hat durch den bereits niedrigeren Sonnenstand eine orange-rote Färbung und diese Farben spiegeln sich im Laub,was auf den Bäumen ist.

Gestern abend stand ich am Rheinufer und hätte am liebsten angefangen zu malen, so großartig war es. Leider hatte ich noch nicht einmal meine Kamera dabei.

Zuhause habe ich in meinen Wollvorräten gestöbert und habe beschlossen, mir einen neuen Schal in grün türkisem Bändchengarn zu stricken. Er soll nicht wärmen, sondern nur dekorieren :D

Ein warmes großes Schultertuch hab ich mir schon letzten Monat gekauft. Ich konnte einfach nicht anders. Es passt so hervorragend zu meiner schwarzen Lederjacke und meinem cognacfarbenen Mantel.

Der Oktober fühlt sich für mich bisher ziemlich anstrengend an. Wie ich gelesen habe, soll das letzte Drittel ja wieder ruhiger und friedlicher werden.

Jetzt sind die letzten Tage des rückläufigen Merkur. Habt Ihr auch einiges aufarbeiten können? Ich merke, wie bei mir Dinge räumen, die ich die ganze Zeit vor mir her geschoben haben. Dafür kommen neue Projekte noch nicht voran, aber das ist nicht schlimm, weil es eben noch Zeit hat.

Bis bald, macht es Euch gemütlich, ich vermisse mal wieder meinen nicht vorhandenen offenen Kamin. Aber ich arbeite dran.

himmel 019

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