Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 22. November 2014

Verunsicherung zum Thema Berufung

Immer wieder liest und hört man bei den Vorreitern der spirituellen Szene von Berufung finden und tun was Dein Herz zum singen bringt, oder ähnliches.

Das ist ja alles gut und schön und die Verunsicherung in diesen Themen, die bei den meisten Menschen schlummert, füllt sicher die best beworbenen Seminare zu diesem Thema.

Ich war auch immer wieder versucht, meinen Beruf, mit dem  ich meinen Lebensunterhalt verdiene, hinzuwerfen und meinen Visionen im Herz zu folgen.  Nur hat mir mein Verstand und auch eine Handvoll weiser Menschen, die etwas weitsichtiger waren, dazu geraten, versuche doch erst mal nebenberuflich dieses Thema anzugehen und schau, ob und wann du davon leben kannst.

Ausserdem hatte ich mir einen Beruf ausgesucht, der mir auf eine Art Spaß machte, so das ich den absoluten Fluchtinstinkt aus der sogenannten Sicherheit nicht mit allem was mir an Kraft zur Verfügung steht, ausführte. Und das war auch gut so.

Viele Menschen, vor allem Frauen sind manchmal so blauäugig, das sie nach einem Seminar ihren ganzen Frust dazu benutzten, sich in eine aussichtslose Situation bezüglich des monatlichen Hamsterrads der Lebenshaltungskosten, hinein zu manövern.

Zum Beispiel hab ich eine Frau kennengelernt, die mit Mitte 50 alle ihre Ersparnisse in einen Laden steckte, der mir auf den ersten Blick auch sehr gut gefiel, aber es stellte sich nach einem halben Jahr heraus, das das Geld fast weg war, sie aber bei weitem nicht davon leben konnte. Sie war alleinstehend und konnte auf niemanden anderen hoffen, der ihre Miete zahlte, oder andere fällige Rechnungen beglich. Das ist nur eins der Beispiele, von denen ich in den Jahren viele erlebt habe. Gerade in der Lebensberatungs Szene gibt es so viele, man trifft sie auf Messen oder ähnlichem, die verzweifelt nach Kunden suchen, aber etwas ausstrahlen, bei dem ein Mensch mit klarem Verstand gleich erkennt, hier stimmt etwas mit der Person nicht.

Deshalb ist es vielleicht ganz gut und richtig, erst einmal einen wirtschaftlichen Plan ohne Schleifchen, rosa Herzchen und Glitzer zu machen, um zu schauen, ob man sich damit nicht in den finanziellen Ruin reitet.

Ich mag inspirierende Bücher und Seminare, aber so laut das Herz auch jubelt, wir leben in einer materiellen Welt und die muß leider bedient werden. Sosnt wird der Traum ganz schnell zum Albtraum.

 

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Fotoquelle: facebook

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