Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 15. Februar 2015

2 Monate ohne

Schon 2 Monate fleischlos und fast ohne Milch - und Käseprodukte, mir gehts gut dabei. Was mir am schwersten fällt, ist darauf zu verzichten, bestimmte Gerichte mit Käse zu überbacken, oder auf Nudeln Parmesankäse zu streuen.

Soll ich Euch mal was sagen, ich tue es weiterhin Punkt. Ansonsten habe ich mich mit pflanzlichen Brotaufstrichen, vielen Gemüse- und Salatgerichten, viel mehr Obst und Nüssen bestens arangiert und es schmeckt wunderbar. Erst hab ich abgenommen, habe mich aber falsch, das heißt nicht ausreichend ausgewogen ernährt und habe mich bei Belastung ziemlich schnell schwach gefühlt. Also habe ich mehr Nüsse, alternativ Mandelmus oder  ähnliches meinen Mahlzeiten hinzugefügt und nun geht es mir sehr gut.

Eben habe ich einen Artikel über einen alternativen Bauern gelesen, der sehr gelobt wurde. Er nennt und kennt seine Tiere beim Namen und achtet sie als Lebewesen, sie dürfen raus aus den Ställen usw.

Jetzt mal ernsthaft, der Bruder meines Großvaters und auch mein Großvater sind genauso früher in der Landwirtschaft unterwegs gewesen. Alle Tiere hatten Namen und es wurde von ihnen gesprochen, wie über Familienmitglieder. Sie achteten die Tiere, die sie im Stall hatten. Trotzdem kam der Zeitpunkt, an dem sie geschlachtet wurden. Das hat manchmal Tränen gegeben, auch bei den Männern.

Wer hat denn zu verantworten, daß Massentierhaltung heute normal ist? Die anderen, oder wir durch unser Eßverhalten?

Alles kann anders sein, aber anfangen muß jede bei sich selbst. Das schreibe ich jetzt nicht, weil ich kein Fleisch mehr esse. Sondern weil ich es leid bin, immer auf andere zu zeigen, wenn ich etwas verändern möchte.

pferde 002

Kommentare:

Sylvia hat gesagt…

Liebe Anita, ein ganz wunderbarer Blogbeitrag, dem ich aus vollem Herzen zustimme. Ich habe meine Ernährungsweise so nach und nach auch umgestellt und mir ging es ähnlich wie Dir , ich nahm ab und das wollte ich nicht. Ich fange auch viel mit Nüssen auf und auch mit Griesbrei und Pudding ( liebe ich einfach). Da "leidet" zwar meine Milcherzeugnisverwendungsbilanz ;-) etwas darunter, doch damit kann ich leben. Ich möchte nichts zwanghaft machen und lerne immer besser auf meinen Körper zu hören und trotzdem Tier und Natur dabei bestmöglichst zu achten und zu schützen.

Herzliche Grüße

Sylvia

Anita hat gesagt…

Sylvia Du auch? Ich dachte schon meine Liebe zu Griesbrei wäre grenzwertig, aber ich bin ihm auch verfallen, habe aber schon lange keinen mehr gemacht. Aber jetzt, wo ich gerade daran denke......
Herzliche Grüße zurück