Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 8. April 2015

Wer hätte das gedacht.......

...senierte mein Vater vor einigen Tagen über sein Leben. Scheinbar ließ er alles noch einmal Revue passieren, was sein Leben ausgemacht hat.

Er hat es geschafft und ist in der Vollmondnacht zu Ostermontag friedlich eingeschlafen.

Wie Luisa Francia gerade in ihrem blog schrieb, leben die meisten, als lebten wir ewig, und wenn es ans sterben geht, ist das Erstaunen groß, das es das schon alles gewesen war und so schnell vorbei.

Genau so hab ich meinen Vater auch erlebt dieser Tage. Die Lebenstage verschwinden einfach so, wenn wir nicht immer wieder bewusst einige Augenblicke lang inne halten und schauen, wo wir denn gerade sind und ob das noch unser Weg ist. Ob das was gerade in unserem Leben passiert auch so von uns akzeptiert und gewollt wird. Natürlich können wir auf einige Dinge keinen Einfluß ausüben, aber doch auf vieles. Die Zeit weise nutzen und leben, sich nicht von dem, was Gesellschaft ist, diktieren lassen. Sich selbst nicht verraten.

Letztens habe ich eine Frage gelesen, die ich interessant fand

Welchen guten Rat, formuliert in einem Satz, würdest Du Deinem jüngeren Selbst geben?

Meine Antwort war

halte mindestens einmal im Jahr inne, ziehe Dich zurück und frage Dein Herz, ob das Leben, was Du lebst sich stimmig und gut anfühlt, wenn nicht fang an die Richtung sofort zu korrigieren.

Und was würdest Du Deinem jüngeren Selbst mit auf den Weg geben?

mondberg

1 Kommentar:

Maria Sand hat gesagt…

Mein aufrichtiges Beileid!