Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 5. Mai 2015

Zusammen alt werden die neuen Alten WG s

Hört sich toll an, aber ob es durchführbar ist , hängt doch von den Möglichkeiten des Einzelnen ab, sich abgrenzen zu können.

Als junger Mensch ist man noch anpassungsfähig, kommt ja meist aus dem Elternhaus und hat noch nicht so viele Macken. Die bilden sich ja erst im Laufe eines Lebens.  Und selbst da ist es schon nicht leicht. Der eine hinterlässt die Küche als Schlachtfeld, der nächste dröhnt in Überlautstärke seinen Musikgeschmack durchs ganze Haus.

Der Nächste frisst den Kühlschrank leer ohne zu fragen und dann gibt es noch die Bestimmer, nach deren Pfeife alle tanzen sollen.

Ja und so oder ähnlich ist es auch im Alter. Nur das wir dann auch ungeliebte Macken nicht mehr aufgeben wollen oder können. Nach einer Woche WG in einem wunderschönen Haus, stellte sich bei uns auf jeden Fall schnell heraus, daß wir nicht miteinander können oder wollen. Und es bilden sich immer Gruppen dafür oder dagegen.

Wie immer halt. Mein Fazit ist, mit einem Menschen ist es möglich, falls man genug gemeinsame Schnittstellen hat und dem anderen genügend Freiheit für seine eigenen persönlichen Bedürfnisse gibt. Mit mehreren wird es halt immer schwieriger.

Oder man braucht sehr viel persönlichen Raum und das wird dann entsprechend teuer und arbeitsintensiv. Wir haben uns eine große Wohnanlage mit 7 einzelnen Wohneinheiten, verteilt über ein großes Grundstück mit vielen Bäumen und Sträuchern angeschaut. Wunderbar. Aber unbezahlbar und eben sehr arbeitsintensiv. So ein Objekt will gepflegt werden. Und wer macht das, wenn alle 20 bis 30 Jahre älter geworden sind?

1 Kommentar:

Maria Sand hat gesagt…

Klingt nach "Golden Girls". :)