Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 18. Juni 2015

Ab und zu aussteigen

Man kann gar nicht schnell genug den Kopf schütteln, über das was im Euroland so abgeht. Griechenland, was soll ich sagen, außer, daß ich tiefes Mitgefühl mit der griechischen Bevölkerung habe.

Die ganze Gier und das Machtgehabe der Politker wird wie immer, auf dem Rücken der größtenteils naiven Bevölkerung ausgetragen, die gar nicht die Zeit hat, vor lauter Arbeit und täglicher Sorgen, einen klaren Kopf zu bekommen, und sich den Plänen und Hirngespinsten der Verrückten an den Hebeln der Macht zu verweigern. Und das gilt fast weltweit.

Ab und zu schaue ich mich um, in den Nachrichten, jedoch nicht stündlich oder täglich, weil es einen viel zu sehr von dem ablenkt, was Leben eigentlich sein soll.

Die Veränderungen dieser Tage, Monate und Jahre sind so tiefgreifend, daß der Fokus nicht allzu lange auf den alten Spielregeln und Denkmustern der letzten 200 Jahre ruhen sollte.

Was sich in diesen Zeiten ausgedacht wurde, ist gescheitert, der Traum vom ewigen Wachstum des Geldes und der Macht, ist ausgeträumt, doch es wird von diesen Träumern immer noch versucht, verzweifelt daran festzuhalten, und möglichst viele in ihrem Gedankensumpf festzuhalten.

Gerade gestern erreichte mich eine Newsletter von Dieter Broers, der darin auch rät, immer wieder aus dieser alten Matrix auszusteigen. Sein Hirn nicht mit den täglichen Hiobsbotschaften der Medien zu überlagern, sondern sich dem echten Leben zu widmen. Dem Miteinander, seinen liebsten Menschen und seinen Talenten, die in uns sind. Gut für sich zu sorgen, mit guten Gedanken, gutem Essen und Liebe und Frieden im eigenen Herzen.

Es ist nicht die Zeit der Stabilität und Sicherheit, sondern die der Veränderung. Aber was ist schon sicher in einem Menschenleben, in Wirklichkeit ist es nicht einmal der nächste Atemzug.

Sich nicht von der Angst überwältigen lassen, auf die Veränderung vertrauen, das Ufer des Alten verlassen, mutig in den Fluß springen und sich vom Fluß des Neuen mitnehmen lassen, mit klarem Kopf, ist das Beste, was mir dazu einfällt.

 

dankbarkeit 027

Keine Kommentare: