Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 22. Juni 2015

Symptome haben auch Ursachen

Derzeit fließen Ströme von Flüchtingen nach Europa und suchen Schutz in friedlichen Ländern, wo kein Krieg und übergroße Armut herrschen. Egal ob in Frankreich, England, Italien, Malta, Spanien, Österreich, Deutschland oder Schweden, überall gibt es tausende von Flüchtlingen, die gerne ins Land möchten. In der Regel sind es jüngere Männer, die kommen.

Immer mehr Länder wollen die Grenzen dicht machen, für Flüchtlinge, die in den Massen nicht so untergebracht werden können, wie es unsere Vorstellung von menschenwürdig, erlauben.

Ein entsetzter Aufschrei geht durch die Medien vom herzlosen Europa.

Meine Frage wäre, denkt jemand darüber nach, warum diese Menschen hierher kommen? Ist es nicht für alle sinnvoller, die  Ursachen für die Flüchtlingsströme zu verändern und nicht von den Symptomen vollkommen überfordert zu sein?

Es ist wie in der Schulmedizin.  Symptome werden mit Medikamenten bekämpft, deren Nebenwirkungen in den Beipackzettel den Tod aufgeführt haben.

Wenn die ganze Energie und das Geld was jetzt und in Zukunft in die Unterbringung von Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, in deren Heimatländer investiert wird, ist allen geholfen.

Wer könnte Interesse daran haben, daß diese Maßnahme nicht geschieht?

Zeit für Veränderung ist jetzt.

1011599_222419334579570_1356169667_n

Kommentare:

Dori hat gesagt…

Liebe Anita, das ist solch ein komplexes Thema, da wüsste ich kaum wo ansetzen.
Ich frage mich immer, müssen Kinder in Afrika oder sonstwo verhungern, und hier werden Lebensmittel tonnenweise weggeworfen? Es ist alles im Ungleichgewicht.
Liebe Grüße von Dori

Anita hat gesagt…

Liebe Dori,
es ist so viel in Schräglage geraten, daß man nicht immer so einfach an die Ursachen herankommt und auch mögliche Lösungen findet. Aber vieles ist einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen so, wie es jetzt ist. Die , die verdienen beklagen sich nicht, sondern nur die, auf deren Rücken es ausgetragen wird. Afrika wurde systematisch seiner Rohstoffe, wie Gold, Diamanten und Öl beraubt. Die Taschen sind voll, das Land verwüstet, danach am besten die Sinflut. Es gibt durchaus ökologisch sinnvolle Lösungen, so ein Land mit ausreichenden Lebensmitteln, die im eigenen Land angebaut werden, aufzubauen.Aber wenn man sich die politischen Verhältnisse anschaut, wer da wen an die Macht gesetzt hat usw usw, kommst Du aus dem nachlesen und analysieren nicht mehr raus.

Wie gesagt, die erste Frage, die gestellt werden sollte, ist die, wer hat Interesse, sprich verdient daran, ein Land so dermaßen auszubeuten und die Menschen in großer Armut und Elend zurückzulassen.

Liebe Grüße
Anita

Dori hat gesagt…

Liebe Anita - da sind wir beide völlig eins und dem wäre noch ganz viel hinzuzufügen.
Lieben Gruß und einen schönen Tag, Dori