Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 1. Juli 2015

Ein Gefühl wie Sommerferien

Gestern morgen, als ich früh mit dem Hund am Rhein entlang spazierte, hab ich in den wolkenlosen, strahlend blauen Himmel geschaut und dachte, der Sommer wird endlos sein. Ein Gefühl von lange vermisster Zeitlosigkeit, dem Gefühl, was ich zuletzt als Kind hatte, kam in mir hoch. Ich hab alle Zeit der Welt, keine großartigen Pflichten, kann in den Tag hineinleben und freue mich am Leben.

Mittlerweile bin ich wirklich gut darin, in der Gegenwart zu bleiben, nicht mehr die Gedanken in eine eventuelle Zukunft zu schicken, sondern alles so anzunehmen wie es kommt. Und jetzt ist Sommer und ich bin wirklich ein Teil davon. Ein Teil der Sonne, des blauen Himmels, dem Jagdgesang der Schwalben über mir, der kühlen Brise am Morgen und der flirrenden trägen Hitze am Abend.

Ich bin langsam reif für die Insel im besten Sinne.

Heute morgen habe ich eine Karte aus dem Tarot gezogen und es war die Sieben der Scheiben, bzw. Münzen. Und sie zeigte genau, wie ich mich derzeit fühle. Da steht jemand auf einem Acker und schaut etwas beim wachsen zu. Geduldig und gelassen. Ich fühle, daß neue Ideen in mir hochkommen und wieder verschwinden. Es ist noch nicht die Zeit dafür. Daher sammle ich, was mir einfällt und warte noch ein Weilchen.

 

wassersterne

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