Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 29. September 2015

Manche Dinge erklären sich von selbst

.... sobald aus Theorie die Praxis wird. Jetzt wird kräftig zurück gerudert in Deutschland zum Thema Flüchtlinge. So langsam wird klar, daß die Flüchtlinge sich nicht so verhalten, wie die Politiker und die Überfürsorglichen sich das so vorstellen. Sexuelle Übergriffe , Schlägereien etc. innerhalb der Flüchtlingslager. Die Realität der Menschen, die hier zu uns kommen, hebt sich doch ziemlich von dem ab, was man so landläufig unter zivilisiertem Verhalten versteht. Jetzt wird plötzlich die erschrockene Frage laut, wie das seitens der Sicherheit geregelt werden kann. Und was passiert, wenn der Strom ungehindert weiterfließt. Schnell mal die Asylgesetze ändern. Aber was ist mit all denen, die sich trotz geänderter Gesetze nicht so schnell mal wieder abschieben lassen? Fragen über Fragen. Aber Mutti macht lustig Selfies mit den jungen Männern aus den Lagern, die sie anstandshalber mal besucht hatte. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

Samstag, 26. September 2015

Was schönes zum weitergeben

Heute möchte ich etwas schönes mit Euch teilen. Eine 21 tägige Meditation für eine gute Gesundheit. Sie ist online, kostenlos und ich hab im Frühjahr schon bei einer ähnlichen Meditation teilgenommen und fand sie sehr schön und effektiv.
http://www.deepakchoprameditation.de/


Dann bleibt mir nur noch ein schönes und sonniges Wochenende zu wünschen.


Freitag, 18. September 2015

Impressionen

Trotz oder gerade wegen der allgemein verrückten Welt gehe ich regelmäßig dorthin, wo meine Welt in Ordnung ist. Immer, egal bei welchem Wetter, egal zu welcher Jahreszeit.


Das muß auch mal gesagt werden

jeder ist ein verdammt blogger
jeder dick, harry, jede jane sind schriftsteller
jedes jack ass mit einer schreibmaschine app, ist ein dichter
alle 13 jährigen, die ein iphone haben, sind fotografen
jede 30jährige frau hat ihren job aufgeben, um ein yoga-lehrerin zu werden
jedes esoterische arschloch nimmt ayahuasca in kolumbien
jede federtragende hippiebraut, praktiziert reiki
jede anzeige auf facbeook ist: wie sie ihr geld verdreifachen um trainer zu werden und ihre eigene radio-show zu starten?
originell - keiner macht das!
lululemon (yogamarke) ist obligatorisch für yogis
und glutenfrei ist der neue freitag
wenn du schon dabei bist, komm zu meiner göttinnen zeremonie, wo frauen kakaotee trinken
wir sind die esoterischen tausendjährigen, die unser gesicht mit eckhart tolle waschen, zähne putzen mit rumi
und unseren arsch mit paul cohelo abwischen
wir sagen namaste, ohne zu wissen, was es bedeutet
folgen lehrer, ohne zu wissen, warum sie auf einem podest sitzen
gehen zu selbstfindungs wochenenden, wo jeder im laufe des tages erleuchtet wird und wo sie sich nachts gegenseitig ficken und drogen nehmen,
wo gründer und trainer versuchen, mit ihren kunden zu schlafen,
wo wir "schamane" auf unsere visitenkarten schreiben
und kein problem haben, nachts zu schlafen.

janne robinson übersetzt aus dem englischen von spiritual rebel

Montag, 14. September 2015

Schonzeit für die Augen und vor allem für das Gemüt

Nach 1 1/2 Wochen Schonzeit bin ich wieder zurück im Internet. Ich musste mich einer Augenoperation unterziehen und durfte mindestens eine Woche keinen Laptop oder PC benutzen. Am Anfang war das sehr schwer. Konnte ich doch schon eine Tag nach der OP wieder glasklar sehen, besser als das ganze letzte Jahr. Aber das Gehirn musste wieder lernen, neu zu koordinieren und meine Augen waren sehr schnell müde. So hab ich mir das ganze Hin und Her der Flüchtlingsdebatte erspart. Zum Glück, denn erbaulich ist dieses Thema wirklich nicht. Bananenrepublik ist das Wort, was sich immer wieder in meinen Kopf drängt.

Auf jeden Fall habe ich in der Zeit wieder viel und intensiv über meine geplante Auswanderung nachgedacht. Wenn ich schon in einer Bananenrepublik lebe, dann in einer, wo sie auch am Baum bzw. Staude wachsen


Das hier hab ich vom Astro Blog Jupiter9.ch mitgebracht. Das war ja auch vor Wochen in einem Post von mir, der Denkansatz. Nicht die Symptoe bekämpfen, sondern die Ursache heilen.

Donnerstag, 3. September 2015

Kritik ist unerwünscht

Neuerdings fällt mir auf, daß unter brisanten Artikeln, zum Beispiel zur Flüchtlingssituation, die Kommentarmöglichkeit gleich gar nicht eingerichtet wird. Kritische Menschen haben den Mund zu halten, daß wir immer klarer. In Spanien werden schon Blogger verhaftet, die sich kritisch zu politischen Themen äußern. Wo endet daß?

Dienstag, 1. September 2015

Gleichklang

Diesen Sommer haben Ellen vom Seelenruhig Blog, der bei mir an der rechten Seite unter der Rubrik "hier lese ich gern" verlinkt ist, und ich sehr ähnlich gedacht und gefühlt. Beide haben wir diesen Sommer von ganzem Herzen genossen. Heut morgen schaue ich auf ihre Seite und sie hat eines meiner Lieblingsgedichte zum Herbst dort veröffentlicht. Mit echter Wehmut im Herzen, aber auch mit Freude auf die Tage, die jetzt kommen werden, poste ich auch dieses schöne Gedicht.
Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.



Rainer Maria Rilke