Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 30. Oktober 2015

Testphase für Smoothies und sonst so

Derzeit läuft meine Testphase des Geschmacks für Smoothies und ich hab schon allerhand Früchte und Grünzeug wie Feldsalat, Endiviensalat, Petersilie und andere Kräuter wie Basilikum und Melissenminze ausprobiert. Es schmeckt alles wunderbar und macht satt.
vorher

nachher


Ich habe die Sonne diese Woche sehr genossen und war oft draussen. Heute wird noch eine weitere Kollegin von mir in den Vorruhestand entlassen und ich fahre jetzt los, um dieses fantastische Ereignis zusammen zu feiern.

Der Himmel heute morgen beim aufstehen um 7 Uhr

Samstag, 24. Oktober 2015

Das Schöne sehen

Was hatte ich gestern für ein Glück, als ich offenbar zur richtigen Zeit durch den Wald ging. So ein Licht hatte ich noch nie. Meine Ausbeute war entsprechend. Sobald die Sonne scheint, sind die Leute wieder milder gestimmt. Die Anspannung der letzten Tage war mit Händen zu spüren. Ich frage mich immer wieder, wie es kommt, das die Menschen in Deutschland permanent so schlecht drauf sind. Ich habe ja schon nach meiner Rückkehr aus Teneriffa innerhalb von 24 Stunden gemerkt, hier wird nicht gelacht, auf keinen Fall. Ich versteh es nicht.

Das Beste gleich zuerst. Ich dachte immer, wenn ich solche Fotos gesehen habe, da wurde ganz schön dran gedreht. Doch das stimmt nicht. Mit meinem Handy, was wirklich tolle Fotos macht, im richtigen Moment an der richtigen Stelle.



Es war wíe Magie. Der Boden dampfte und die Nebel stiegen um uns herum überall auf, wo die Sonne hin schien. Ich hatte das Gefühl im Märchenwald zu sein.

Die Regentropfen vom Vortag schimmerten in allen Farben an den Tannen.


Ich hätte am liebsten auf der Stelle einen Film gedreht, mit Zwergen, Elfen und Kobolden. Ich habe vor ein paar Tagen Bilder von einer jungen Frau gesehen, die sich als Faun und als Füchsin fotografieren ließ. Sie hat einen YouTube Kanal mit dem Namen Kupferfuchs. Sie hätte perfekt in die Kulisse gepasst. Ich verlinke mal hier ihre Webseite http://kupferfuchs.de/

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Lichtbilder und neues Küchenpersonal

Meine Lieblingsbeschäftigung ist das Fotografieren in die Sonne. Früher undenkbar, alle Bilder waren dermaßen überbelichtet, das nichts zu erkennen war. Mit der heutigen digitalen Technik kein Problem. Und es gibt so schöne Bilder, ohne wirkliches fotografisches Können.
Was gibt's sonst noch? Seit dem Sommer bin ich restlos begeistert vom Thermomix. Bei einer Freundin zu Besuch, habe ich dieses Wunderküchenteil bestaunt. Kennen tue ich ihn schon lange, aber irgendwie dachte ich immer, nö zu teuer und brauche ich nicht.
Aber mein Handmixer hat schon vor einiger Zeit das Zeitliche gesegnet, mein Pürierstab ist auch nicht der Hit und ich wollte endlich vernünftige Smoothies machen. So ein gescheiter Standmixer kostet ja auch schon einige hundert Euros. Tja und jetzt hab ich einen. Und bin echt happy.

Montag, 19. Oktober 2015

Man sieht nur mit dem Herzen gut....

Es gehen ja gerade wieder Schlagzeilen durch die Presse bezüglich Organspendeskandale mit Spenderherzen. In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder Artikel gelesen, daß das Herz ein eigenes Gedächtnis , sogar eine Art Neuronen hat. Das unser Herz ein Eigenleben in Form von Gefühlen und Ausstrahlung führt. Einen interessanten Artikel dazu verlinke ich hier mal https://www.sein.de/das-herz-unser-zweites-gehirn/ Ausserdem habe ich zuletzt einen Artikel darüber gelesen, daß Spenderorgane sich für den Empfänger oft als fremd anfühlen, das die Menschen nach der OP fremde Empfindungen haben und sogar ihre Persönlichkeit verändern. Selbst fremdes Blut kann solche Empfindungen auslösen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einmal den Fall erlebt, daß es jemand nach einen Bluttransfusion sehr schlecht ging, weil der Körper allergisch auf das fremde Blut reagiert hat. Es nutzt also nichts, die gleiche Blutgruppe zu haben, kann trotzdem schief gehen. Jeder Mensch ist einmalig und alles was uns ausmacht, ist in jeder Zelle des Körpers enthalten. So einfach wie ein Auto zu reparieren sind wir nicht. Eben mal was austauschen und dann läuft es wieder rund.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Die Sache mit der Angst

Angst ist ein Wort, das ich immer öfter höre, aber auch selber fühle. Veränderungen machen den Menschen immer Angst. Wir haben ein natürliches Bedürfnis nach Sicherheit und einer gewissen Kontrollierbarkeit unseres täglichen Lebens. In Westeuropa ist uns dieses Gefühl seit Jahrzehnten vertraut, wir fühlen uns sicher und gut aufgehoben. Stimmt soweit. Aber natürlich hat das auch seinen Preis. Wir haben verlernt, Verantwortung für unser Leben und unser Denken zu übernehmen. Die Meisten auf jeden Fall. Sie wählen seit Jahrzehnten das "kleinere Übel", ergeben sich in Umstände, die ihnen nicht wirklich gefallen, weil ja alles seinen Preis hat und zucken die Achseln mit dem Ausspruch, was soll man denn machen, wenn die da oben das wollen. In so einer Familie bin ich auch aufgewachsen. Gut bürgerlich, nicht auffallen, immer die Nachbarn im Blick, was die wohl von uns denken. Wie oft hab ich von meiner Mutter gehört, wenn ich ein kleines bisschen aus der Reihe getanzt bin, "was sollen den die Leute von uns denken." Ja und jetzt kriegen alle es mit der Angst zu tun, weil die Wirtschaft doch nicht unendlich wachsen kann, und wir unsere Verantwortung Menschen in die Hand gelegt haben, die nicht auf unser Wohl, sondern ausschließlich auf das Wohl der Wirtschaft, und das um jeden Preis, geachtet haben. Weil wir immer weg gehört und weg geschaut haben, wenn von Krieg und Flüchtlingen die Rede war. Alles so weit weg. Und jetzt verdammt nah. Und da sind ja auch noch andere Dinge, die in unserem Namen getan werden. Ich verstehe nicht, wie alle sich Sorgen machen, aber gleichzeitig sich jeder duckt, wenn er mal was gesagt hat, was kritisch ist und sofort eins drüber kriegt, weil er nicht so denkt, wie es gerade gewünscht ist. Jeder erwachsene Mensch weiß, das es im Winter bei uns durchgehend kalt und feucht ist. Das nicht erfüllte Erwartungen zu Frust führen und das es nicht hilfreich ist, nach jedem Strohhalm zu greifen, nur damit für einen kleinen Augenblick die Lage sich vielleicht entspannt. Aber ich schweife ab. Was man gegen die Angst tun kann? Lernen selber zu entscheiden, was für mich gut ist. Sein Leben selbst in die Hand nehmen. Sich mit seiner Familie abzustimmen und etwas zu tun. Dann geht die Angst weg. Weil die Starre verschwindet.
Eine Rüblitorte, die erste selbstgebackene, versüsst das Wochenende und einen sehr entspannenden Buchtipp hab ich auch noch für alle die immer meinen, daß sie irgendwas noch machen müssen. Der neue Roman von Tommy Jaud " Einen Scheiß muß ich" lustig und sehr entspannend.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Zeit für Zentangle

Ich male gern, beim telefonieren, unbewusst immer schon kleine Muster auf irgendein Papier, was vor mir liegt. Früher bei Meetings oder Tagesseminare aus beruflichen Gründen, konnte ich anhand meines vollgemalten Notizblocks immer erkennen, ob es ein langweiliger oder ein fesselnder Tag war. Jetzt hat das Kind einen hippen Namen und wird von allen kreativ, meditativen Kritzlern praktiziert. Es nennt sich Zentangle. Beim stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung hab ich ein Buch gefunden, was zu neuen Mustern anleitet. Das hab ich mir Ende August mitgenommen. Und je mehr ich wieder drinnen bin und am Küchentisch, an dem mein tägliches, sitzendes Leben sich abspielt, rumsitze, umso mehr fange ich an, kleine Kärtchen vollzumalen. Macht echt Spaß.

Auch für Menschen, die glauben, sie können nicht malen, doch ihr könnt.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Eine andere Sichtweise


Meine Herbstdeko ist fertig und ich hab ein bisschen mit dem Fotolabor des Smartphones gespielt. Eine andere Sichtweise, Konturen und nur schwarz-weiß. Weil niemand so richtig sehen will oder kann, was wirklich hinter dem steckt, was gerade auf unserem Planeten geschieht. Es ist das sichtbar gewordene Chaos, was die ganze Zeit schon brodelt. Alle schauen weg und sind so lange nicht betroffen, bis es sie selbst betrifft.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube

Dieses so berühmte Zitat aus Goethes Faust schießt mir in den letzten Monaten sehr oft durch den Kopf. Ich habe den Faust das erste Mal im Alter von 14 Jahren gelesen. Und da ich das im Alleingang getan habe, noch nicht sehr viel verstanden. Aber je älter ich wurde, desto mehr konnte ich damit anfangen. Selten war dieses Zitat so aktuell wie derzeit. Ich sinniere so vor mich hin und denke an meinen ehemaligen Schwiegervater, der sehr gut und passend zur jeweiligen Situation aus dem Faust zitierte und mich neugierig machte. Danke dafür.

Gestern gab es einen Ausflug in die Vulkaneifel mit Besuch an einem Wasserfall, den ich schon viele Jahre kenne und anfangs noch ein echter Geheimtipp war. Mittlerweile ist er ein Anziehungspunkt in der Nähe von Gerolstein/Hillesheim geworden.