Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Zeit für Zentangle

Ich male gern, beim telefonieren, unbewusst immer schon kleine Muster auf irgendein Papier, was vor mir liegt. Früher bei Meetings oder Tagesseminare aus beruflichen Gründen, konnte ich anhand meines vollgemalten Notizblocks immer erkennen, ob es ein langweiliger oder ein fesselnder Tag war. Jetzt hat das Kind einen hippen Namen und wird von allen kreativ, meditativen Kritzlern praktiziert. Es nennt sich Zentangle. Beim stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung hab ich ein Buch gefunden, was zu neuen Mustern anleitet. Das hab ich mir Ende August mitgenommen. Und je mehr ich wieder drinnen bin und am Küchentisch, an dem mein tägliches, sitzendes Leben sich abspielt, rumsitze, umso mehr fange ich an, kleine Kärtchen vollzumalen. Macht echt Spaß.

Auch für Menschen, die glauben, sie können nicht malen, doch ihr könnt.

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