Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Wie hat Frau auszusehen, wenn sie Ü 50 ist?

Letztens hörte ich einen alternativen Journalisten in einer Sendung sagen, die älteren Frauen haben irgendwann alle plötzlich einen Kurzhaarschnitt und tragen gedeckte Farben, das ist ja so langweilig und unweiblich.

Selbst hatte er schütteres langes graues Haar mit Stirnglatze, zu einem Zöpfchen zusammen gebunden, einen grauen Pullover und eine Jeans an. Wie originell.

Ich stelle fest, das bei fast allen Frauen, lange Haare ab Mitte 40 etwa nicht mehr gepflegt aussehen, weil sich ja auch die Haarstruktur durch die Hormonumstellung verändert. Also so Wallemähnen, wie sie die jungen Mädels tragen, sehen bei uns eher zottelig aus. Und bei den KleiderFarben bevorzuge ich mittlerweile auch nicht unbedingt knallrot oder pink, neongrün oder quitschgelb.

Wer es mag, soll es tragen, aber ich erinnere mich noch an eine Kollegin in den Fünfzigern, die mit knallbunten Leggins und Mickymaus T-Shirt zu einer Geschäftsbesprechung kam, eine durchaus intelligente Frau, aber durch ihr Outfit von den anderen Teilnehmern nicht ernst genommen, sondern belächelt wurde. Es kommt halt immer drauf an, in welcher Branche man arbeitet, und was man bewirken möchte. Als freischaffene Künstlerin kanns wahrscheinlich nicht schrill genug sein, aber nicht jeder ist Nina Hagen.

Ich finde, kurze Haarschnitte schicker, sie machen ein paar freundliche Jahre jünger und stelle tatsächlich fest, daß ich gerne sandfarbene Pullis oder Hosen mit einer anderen Farbe kombiniert trage.

Andererseits, jede wie sie mag, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Keine Kommentare: