Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 26. Februar 2016

Dummheit mit System

Es ist erschreckend, wie viele Menschen inzwischen regelrecht verblödet sind und das Schlimme daran ist, das sie es in der Schule beigebracht bekommen. Die Pöbeleien in den sozialen Netzwerken sind unerträglich und wenn man dann noch die nicht mehr vorhandene Kenntnis der deutschen Rechtschreibung, ach was sag ich, der deutschen Sprache dazu nimmt, Hilfe!!!

Dienstag, 23. Februar 2016

Die Fassade brökelt unaufhaltsam

Dieser Audio Stream hat mir sehr geholfen in dieser Zeit. Ich bin Fisch und ich spüre im Moment zuviel. Für viele, die auch überrannt werden von allem, vielleicht hilft es Dir auch

http://www.newslichter.de/2016/02/sei-hier-heilung-geschieht/

Danke an Silke Schäfer und die newslichter Seite

Donnerstag, 18. Februar 2016

Sind Kinderkrippen wirklich gut für die Kleinen?

Nun bin ich ja 6 Wochen in solch einer Kinderkrippe und sehe oft, wie sehr die Kleinen leiden, wenn ihre Mütter oder Väter nicht bei ihnen sind. Die Kinder trauern sehr, fühlen sich allein gelassen und drücken tiefste Verzweiflung aus, wenn Mama sie dann nach einiger Zeit wieder abholt. Ich beobachte das gerade an einem Jungen, der jetzt 1 1/2 Jahre alt ist, und dessen Mutter seit Januar wieder arbeitet. Am Anfang kam Mama mit, spielte mit ihm und den anderen Kindern und der Kleine fühlte sich wohl, wie es bei allen Kindern so ist. Mama ist ja in der Nähe. Jetzt geht sie schon mal für 1 Stunde oder 2 Stunden weg und der Kleine steht die ganze Zeit nur an der Tür zum Flur und weint bittere Tränen. Klar lässt er sich kurzfristig von den Erzieherinnen, die ja viel Erfahrung haben, mal ablenken, aber eben nur kurz.

Wir haben einen großen Garten mit Sandkasten, Rutsche allen erdenklichen Kinderspielgeräten und gehen, wenn es das Wetter eben erlaubt, mit den Kindern raus, auch auf Streifzüge in die Umgebung, die aus Feldern, Wiesen und Bauernhöfen besteht. Diesmal hatte ich den Kleinen die ganze Zeit bei mir, weil er mich ausgesucht hatte und bei mir sein wollte. Die neuen Kinder entscheiden intuitiv, wem sie am meisten vertrauen, was sicherlich dem ihnen vertrauten am meisten entspricht. Durch die vielen Sachen , die es im Spielgarten zu entdecken gar, war er gut abgelenkt und wir haben toll zusammen gespielt und der Kleine hat nicht geweint. Als dann nach 1 1/2 Stunden seine Mutter kam, um ihn abzuholen, hatte ich ihn gerade auf dem Arm und zeigte ihm was. Als er seine Mutter sah, schaute er mich an, als wäre er aus einer Trance erwacht, schaute seine Mutter an und fing an, so verzweifelt zu weinen, das es einem das Herz brach. Seine Mutter konnte ihn noch nicht mal mehr absetzen, um ihm andere Sachen anzuziehen, weil er sie nicht losließ. Es war herzzerreissend. Wenn es mein Kind gewesen wäre, wäre das der Zeitpunkt gewesen, an dem ich mich dazu entschieden hätte, nicht arbeiten zu gehen, sondern bei meinem Kind zu bleiben. Bei uns ist nicht eine Mutter in einer Situation, das sie das Kind wirklich weggeben müsste, um den Erhalt der Familie zu sichern. Aber da die Elternzeit nur 18 Monate dauert, ist der Job weg, wenn man nicht zurück kommt. Und das wollen die Meisten nicht aufs Spiel setzen. Man sitzt ganz schön in der Klemme bei solch einer Entscheidung.

Ich bin keine Sozialpädagogin oder sonst eine Fachkraft für Kinder, aber mein Herz sagt mir, das die Kinder wirklich noch viel zu klein sind, um 4 bis 6 Stunden von fremden Menschen betreut zu werden. Die größeren Kinder, die schon seit über einem Jahr da sind und bald in die Kita gehen, sind teilweise ganz schön aggressiv und lassen ihren Frust nach den Ferien gern an den anderen Kindern aus. Auch das ist für mich ein Zeichen von Trauer, das sie nun wieder auf Mama und Papa verzichten müssen.

Wer meine Blog lange genug liest, weiß, das ich hier grundsätzlich meine persönliche Meinung vertrete und das was ich schreibe, aus meinem Herzen kommt. Ich möchte das nur noch mal erwähnen, falls jemand aufgrund dieses Post, den er vielleicht über eine Suchmaschine gefunden hat, ins grübeln kommt und nach meiner Kompetenz fragt.


Freitag, 12. Februar 2016

Mit dem Rauchen aufgehört

Mir ist in den letzten Jahren aufgefallen, das doch sehr viele Menschen zwischen 40 und 50 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben. Ein erfreulicher Trend. Die Frauen tun sich wegen ihrer Figur schwerer, weil sie halt sagen, ich nehme zu, wenn ich nicht mehr rauche. Das stimmt insofern, das man sich möglicherweise unbewusst dafür belohnt und mehr isst. Vor allem unkontrolliert. Möglichst mit Schokolade oder anderen leckeren Sachen. Und ja dann nimmt man auch zu, wenn man weiter raucht.

Dafür bin ich erschrocken, das plötzlich die rauchen, die früher nie geraucht haben. Aus den blödesten Gründen. Einer meiner Ex-Freunde, der ein überzeugter Sportler ist und auch sehr gesund lebte, raucht plötzlich, hat mit knapp 50 Jahren damit angefangen. Er war damals ein Vorbild für mich, mit dem Rauchen aufzuhören und ich hab es tatsächlich geschafft, durch ihn zur Gelegenheitsraucherin zu werden. Ich konnte locker mit 1 bis 2 Zigaretten am Tag auskommen. Und da wars dann auch nicht schwer, irgendwann zu sagen, die brauche ich auch nicht mehr.

Auch Karneval ist mir aufgefallen, das nicht mehr so viele plötzlich verschwinden, weil sie vor der Tür eine rauchen gehen.

Es ist ein verdammt teurer Spaß, das Rauchen und von der Gesundheit wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich find´s gut, ein gesunder Trend, der ausnahmsweise mal für alle gut ist.

Darauf werde ich jetzt erst mal kräftig durchatmen aaaaaaaah

Mittwoch, 10. Februar 2016

Neptun scheint auszuflippen

Eindeutig zuviel Wasser derzeit allerorten. Es regnet und regnet, die Flüsse steigen deutlich an und auch bei mir zu Hause gab es Wasser an Stellen, wo es nicht hingehört.

Letzten Freitag Morgen bin ich aufgewacht, und es war ein bisschen ungemütlich im Bett. Erst fühlte es sich kalt an, aber bei genauerer Betrachtung war es nass. Mein Wasserbett hatte ein Leck. Ein kleines zum Glück und ich konnte relativ schnell Schadensbegrenzung machen, aber schön ist anders.

Seit 16 Jahren habe ich jetzt schon ein Wasserbett und ich muß sagen, es schläft sich entspannt darin, aber das ist jetzt schon die zweite Havarie und aufgrund der Stromkosten habe ich mich nun endgültig entschieden, die Matratzen auszutauschen.

Wasserschäden gab es auch am Haus meiner Mutter. Da hatte der starke Regen gepaart mit Wind, das Wasser am Fensterrahmen reingedrückt, sodaß der ganze Boden nass war.

Ich finde es reicht jetzt mal, mit den Unmengen an Wasser. Die Landwirte machen sich Sorgen über eine zu frühe Obst und Mandelblüte. Es wäre fatal wenn es jetzt noch mal richtig Frost gäbe, was ja durchaus noch möglich ist. Alles verrückt. Wie oben, so unten.


Bildquelle unbekannt

Donnerstag, 4. Februar 2016

Viel zu früh

kommt dieses Jahr der Frühling. Bei uns blühen schon die Osterglocken und die Knospen an den Bäumen sind schon so groß, das teilweise die ersten grünen Blättchen hervorschauen. Es ist zwar heute sehr kalt mit plus 3 Grad und wieder mal Dauerregen, aber der Frühling kommt mit Macht. Alles fühlt sich verändert an. Wirklich anders. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals so gefühlt zu haben, wie seit Anfang diesen Jahres. Die Veränderung ist deutlich fühlbar.