Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 8. März 2016

Die wichtige Botschaft eines interessanten Mannes

Letzten Monat ist ja bekannt Roger Willemsen im Alter von 60 Jahren gestorben. Für mich nicht offensichtlich nachvollziehbar, da er in meinen Augen ein hochinteressantes und erfüllendes Leben geführt hat. Aber scheinbar war es dann doch anders, als es aussah. Ich mag seine brillante Intelligenz, sein Wissen und sein glaubhaftes Lächeln, was er fast immer im Gesicht hat. Ich schreibe in der Gegenwart, weil ich mir auf YouTube in den letzten Tagen sehr viele Sendungen und Interviews mit ihm angeschaut habe. Er wurde von einem seiner Interviewer gefragt, was er auf den Reisen an die Enden der Welt gefunden und erkannt hat.
Darauf antwortete er, egal wo immer ich auch hingekommen bin, konnte ich feststellen, das die Natur zu Grunde geht.

Und wenn dieser Mann von Enden der Welt spricht, dann meint er das auch so. Er war z.B. in Patagonien was ja für viele Menschen das Ende der Welt symbolisiert, am Nordpol, in der Wüste und was weiß ich wo. Mich hat das aus irgend einem Grund nochmal tief erschrocken. Weil ich gedacht habe, außerhalb unserer westlichen Zivilisation wären doch noch einige Flecken dieser Erde erkennbar intakt. Okay ich glaube ihm diese Botschaft, die mich erstens daran erinnert, das ich noch einiges auf dem Planeten bereisen möchte und mich wieder noch mehr aufmerksam macht, für und mit der Natur zu kooperieren.

Ich weiß nicht, warum im letzten Jahr so viele bedeutende Menschen gestorben sind, deren Tod mich irgendwie persönlich getroffen hat, obwohl ich sie gar nicht kannte. Alle hatten viel zu sagen, haben irgendwie mein Leben geprägt und manchmal auch ein bisschen verändert. Wenn jemand eine Lücke auf dieser Welt hinterlässt, empfinde ich dieses Leben als ein echt gelebtes Leben.


Bildquelle Ankastella

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