Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 19. März 2016

Ein traumhafter Tag



Ein paar Impressionen von meinem Frühlingsausflug letzten Donnerstag. Ich war an den Wipperkotten vor Solingen und bin dort beginnend an einer alten Schleiferei die Wupper entlang gewandert bis zu einem neu entdeckten Landgasthof Friedrichsaue. Dort kann man hin wandern, mit dem Pferd hin reiten, Pferdeparkplätze gibt es vorm Haus, oder auch mit dem Auto hinfahren. Ein sehr schönes Lokal, was von Mittwochs bis Sonntags ab 11.30 Uhr durchgehend geöffnet hat.

Ich hatte meinen Rucksack allerdings mit Proviant gefüllt, den ich auf einer Bank, neben einem kleinen plätschernden Bach in der warmen Sonne genossen habe.

Diese Freiheit des spontanen Entschlußes ist so großartig. Den Moment leben zu können, wie er sich anbietet. Davon hab ich immer geträumt.


In der Friedrichsaue


Dezenter Hinweis an die Reiter, finde ich gut.


Gestern, als ich von meinem Tag aus dem Zwergenreich nach Hause kam, dachte ich, wenn Du jetzt schreibst, so Feierabend, habe Geschichten vorgelesen, gesungen, im Sandkasten gespielt, geschaukelt, gelacht, Tränen getrocknet und getröstet, neue Freundschaften gefestigt, denken alle, na so möchte ich auch arbeiten. Klar hab ich auch 10 mal Pampers erneuert, Popos gewischt, beim Händewaschen geholfen, mehrere Kinder fürs rausgehen an- und später wieder ausgezogen, Münder und Hände sauber gemacht, Nasen geputzt, die Küche nach dem Mittagessen geputzt und aufgeräumt. Das Resümee ist, es macht einfach Spaß.





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