Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 21. März 2016

Entwicklung des eigenen Potentials

Wir haben sehr viel Energie in uns, und normalerweise erneuert diese sich jeden Tag. Was wir damit machen, ob wir sie für oder gegen uns verwenden, bringt uns kein Mensch bei.

Gestern habe ich mir mal wieder Videos auf Youtube angeschaut und bin dabei auf KI Körperintelligenz gestoßen. Der Entwickler hat sich jahrelang mit verschiedenen Kampfsportarten beschäftigt und hat eine Technik entwickelt, die beim Anschauen unglaublich ist. Wenn er angegriffen wird, versenkt er sich geistig komplett in sein eigenes Bewusstsein und der Angreifer wird durch seine Absicht, anzugreifen, von seiner eigenen Absicht zurückgeworfen. Wenn man das anschaut, tut der Trainer anscheinend nichts, aber der Angreifer katapultiert sich von selbst weg und kommt nicht zum Ziel.

Was ich daraus gelernt habe, und ich denke wirklich darüber nach, einmal solch ein Seminar mitzumachen, ist, was ich im letzten Jahr an mir selber erlebt habe. Bleib bei Dir, lenke Deine Kraft nicht ständig darauf, was Dir schlimmes passieren kann, sei spielerisch in Deinem Tun.

Wir tricksen uns oft selber aus, in dem wir etwas erwarten, konzentrieren uns zu sehr auf das was wir unbedingt wollen, oder nicht wollen und lenken somit die Energie gegen uns. In der Gegenwart zu sein, bei dem was wir gerade tun, sei es das Kochen, das Laufen, das Schreiben, egal was, ist das Eigentliche.

Du machst etwas gern, dann mach es und denk nicht daran, was die anderen jetzt über Dich denken, ob Du es schon richtig machst, was Dir schreckliches dabei passieren könnte, oder das Du scheitern kannst. Damit gibst Du potentielle Energie weg, die Dir zur Verfügung steht, um das, was Du tust, gut zu tun, ohne Dich dabei zu überfordern.

Es ist eigentlich das, was man beim meditieren erreichen will, bleib ganz bei Dir, schweife nicht ständig ab, mit Bewertung von äußeren Umständen.

Durch die freie Zeit und dadurch, das ich viel Zeit mit mir allein verbringe, ist mein Geist freier geworden und ich habe aufgehört, übermäßig zu bewerten. Habe Situationen durchlebt und geschaut, was passiert. Habe versucht bei mir zu bleiben, und nicht darüber nachzudenken, was die anderen jetzt gerade über mich denken. Das macht wirklich frei und bringt einem Erlebnisse, die vorher so nicht möglich waren.


Quelle: Unbekannt


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