Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 7. März 2016

Warum hast Du keine Kinder?

Kinder sind direkt, fragen was ihnen in den Kopf kommt.

Da machen meine kleinen Freunde keinen Unterschied. Ziemlich am Anfang wurde ich schon von der 2 1/2 jährigen Marie interviewt. So ganz nebenbei am Frühstückstisch.

Hast Du einen Mann? Hast Du Kinder? Nein, warum denn nicht? Das ist jetzt schon ein paar Wochen her. Die echte Antwort kann ich aber erst jetzt geben.

Mir hat niemand vermittelt, wie schön es sein kann, mit Kindern zu leben. In meiner Kindheit wurde nicht viel Aufhebens um uns Kinder gemacht. Wir waren da, wir mussten was zu essen haben, mussten in die Gesellschaft integriert werden und das möglichst mit wenig Ecken und Kanten. Meine Mutter hat mir immer vermittelt, das es das Schlimmste war, was sie je erlebt hat, mich zur Welt zu bringen. Und das erzählt sie mir an jedem Geburtstag. Ich glaub es ihr, und ich denke sie ist wirklich traumatisiert, weil ich ein sehr großes Baby war, sie eine kleine Frau und keiner im Krankenhaus auf die Idee kam, einen Kaiserschnitt zu machen. Sie stand auf der Kippe und ich wahrscheinlich auch.

Ich hab immer große Angst vor der Schwangerschaft und vor allem vor der Geburt gehabt. Das wars schon. Und ich hatte immer das Gefühl, das es nicht wichtig ist, eigene Kinder zu haben. Das liegt auch in der ganzen Familiengeschichte. Na immerhin, bin ich doch noch zu einer anderen Sichtweise gekommen und beim nächsten Mal auf diesem Planeten wird es Kinder geben. Mehrere. Auch gern rothaarige. Wir haben einen kleinen rothaarigen Jungen, der ist so klasse, er wirkt wie ein kleiner irischer Junge, so kernig und beherzt. Einfach toll.

Kommentare:

Friederike hat gesagt…

sehr berührend, was du erzählst!

Anita hat gesagt…

Das Thema Kinder ist ganz neu in meinem Leben und mir wird im Moment einiges klar. Ich bin so glücklich, das ich mit diesen Kindern doch noch zu diesem wunderbaren und wichtigen Erlebnis komme, zumindest annähernd :)