Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 21. Mai 2016

Aus Sternenstaub


Was mich am meisten fasziniert, ist die Tatsache, das wir aus Sternenstaub sind. Irgendwie magisch an Tagen an dem mich das Leben mit Routine überrollt.



FotoQuelle: Happinez Facebook

Dienstag, 17. Mai 2016

Genug geredet

Im Augenblick hab ich genug von den Botschaften, egal ob sie aus der Zeitung, aus dem Internet oder von klugen Mitmenschen kommen. Wählen werde ich keinen dieser Politiker, die jetzt gerade versuchen, uns auf nächstes Jahr einzustimmen. Sie haben mein Vertrauen nicht verdient und ich habe keine Lust, mich weiter gängeln zu lassen. Ich weiß selber, was ich will, dafür brauche ich keine Werbung, keine Politik, keinen Anlageberater.

Als ich 18 Jahre alt war, habe ich den Grünen, die damals noch nicht im Bundestag sassen, geglaubt und gewählt für eine bessere Umwelt, für Frieden und Gerechtigkeit. Damals war ich noch naiv und glaubte an das Gute im Menschen, bevor ich erkennen musste, daß , egal wer im Bundestag sitzt, eingenordet wird. Im Sinne des großen Bruders, der mittlerweile seine häßlichste Fratze weltweit zu Markte trägt. Ich wende mich auch nicht vertrauensvoll den Russen zu, da liegt auch vieles im Argen.

Wozu brauchen wir immer jemanden, von dem wir glauben, er weiß es besser? Alles was wir in den letzten Generationen erlebt haben, war Krieg, immer wieder Krieg. Jede Regierung hat die Menschen missbraucht, und die Kirche, sorry, die muss ich jetzt auch ins Spiel holen, hat den Regierungen den Boden bereitet. Schuld immer wieder Schuld. Die Menschen kommen nach dem Willen der Kirche schuldig auf die Welt und ein Leben lang wird ihnen erzählt, sie seien Schuld an allem.

Ich habe weder Jesus ans Kreuz genagelt, noch habe ich Hitler zugejubelt und jubele auch in Zukunft niemanden zu, der nur redet, aber nicht in meinem Sinne handelt. Und ich bin auch nicht bereit, dies mitzutragen, als einen Anteil meiner Vorfahren. Jetzt ist jetzt. Und jetzt entscheide ich, ob ich Flüchtlinge gut finde, ob ich mir das Geld aus der Tasche nehmen lassen und nur noch mit Karte zahlen kann, oder ob ich meine Rente versteuern lasse usw.

All diese Unverschämtheiten, die ich mir anhören muß, weil ich irgend einem System zugeordnet werde, irgendwelche Finanzbeamten sich erdreisten, mich zu ermahnen, sofort meine Steuererklärung zu machen. Für alle die Rechnung zahlen, bei denen ich nicht in der Kreide stehe, aber mit meinen Steuern all dies unterstützt habe und es mir jetzt zum Vorwurf machen lassen soll. Es reicht, mir jedenfalls.


Samstag, 14. Mai 2016

Ein guter Tag , Freitag der 13.

Immer noch haben viele Menschen Angst vor diesem Tag. Das aber nur, weil es in der Familie jemanden oder mehrere gab, die ihnen beibrachten, daß dies ein schlimmer Tag sei.

Meine Freitage mit diesem Datum waren immer neutral oder sogar glücksbringend.

An einem dieser Tage fuhr ich mit meinem alten Cabrio durch die Stadt und musste an einer Ampel halten. Die Fahrbahn war zweispurig jeweils in eine Fahrtrichtung und beim Anfahren fuhr mir der Wagen der rechts von mir stand, mit Schwung in die rechte vordere Seite. Ein richtig derber Schaden. Wie sich beim Gutachter später herausstellte, ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Wagen war nach wirtschaftlichem Ermessen Schrott. Zuerst war ich entsetzt, liebte ich mein Auto doch sehr, doch seit Monaten wusste ich, das ein neuer Motor her musste, wollte ich das Auto weiter fahren. Der war aber sehr teuer und ich konnte ihn mir nicht leisten.

Kurz und gut, ich bekam Geld von der Versicherung, kaufte mir damit einen wirklich sehr guten kleinen Corsa und hatte einen richtig guten Tausch gemacht. Glück gehabt.


Morgenstimmung im Chiemgau


Donnerstag, 12. Mai 2016

Angepirscht

Heute bin ich mal wieder mit Hund den Murbach entlang gelaufen und weil es so schön warm war, haben wir unseren Weg im Bach weiter fortgesetzt.

Getroffen haben wir unter anderem

ein Baum mit Gesicht


eine ziemlich große Muschel


und einen verwunschenen Prinzen, der aber nicht mit mir sprechen wollte




Den Wald hatten wir wieder mal ganz für uns allein. Wochentag, die beste Zeit im Wald



Dienstag, 10. Mai 2016

Wunderbar

Sobald die Sonne scheint, ist es einfach nur herrlich. Ausserdem kann ich endlich meine neuen Sommersachen ausprobieren. Am Rheinufer sitzen, im Wald mäandern, im Biergarten sitzen und was kühles trinken. Und noch eine ganze Woche Urlaub. Herrlich.



Samstag, 7. Mai 2016

Gesundes für den Körper

Wenn der Frühling kommt, hat mein Körper völlig andere Bedürfnisse. Leichteres Essen ist dann ganz wichtig. Ich hab nicht mehr so viel Appetit. Was auch gut ist, weil jetzt nicht mehr so geschickt kaschiert werden kann mit den Klamotten ;)

Dank meinem neuen Küchenhelfer flattern viele neue Rezepte ins Haus. Unter anderem auch von genialem Joghurteis aus gefrorenen Früchten. Man nimmt einfach Tiefkühlbeeren, Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren, gibt sie zusammen mit etwas Zucker in den Mixer bis ein ordentliches Sorbet daraus geworden ist und rührt das ganze dann mit Naturjoghurt cremig und hmmh, das Eis ist so lecker und steht in 5 Minuten auf dem Tisch.

Gestern hab ich ein bisschen ayurvedisch gekocht. Gartengemüse in die Pfanne ein bisschen mit Öl anbraten, Sesam darüber, Basmatireis und eine köstliche Yoghurtsoße dazu. Für die Soße rühre ich gemahlenen Kreuzkümmel, den ich sehr liebe, Curry und einen Schuß Olivenöl mit Limetten, man kann auch Zitronen- oder Limettensaft nehmen, ein bisschen Salz und wenn vorhanden noch ein paar frische Küchenkräuter dazu. Fertig.

Es schmeckt himmlisch, kühlt an warmen Tagen durch die Yoghurtsoße angenehm und hat wenig Kalorien.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Ahninnen Gedanken zum Muttertag

Wenn ich meine Mutter heute sehe, ein Jahr nach dem Tod meines Vaters, wie sie nicht weiß, was sie den ganzen Tag mit ihrer Freiheit anfangen soll, vor sich selber davon läuft, tut sie mir sehr leid. Sie weiß nicht, wie ein selbstbestimmtes Leben geht, wie schön es ist, einfach nur dazusitzen, die Sonne zu geniessen und sonst nichts zu tun.

Sich mit vielen ihrer Worte selber herabsetzt, nichts wert und dumm fühlt. Wer sagt ihr jetzt, was sie zu denken hat? Eine eigene Meinung? Kennt sie gar nicht.

Das hat nicht nur etwas mit dieser Generation zu tun, sondern auch damit, wie Frauen in der Familie angesehen werden. Mein Vater fand mich furchtbar als erwachsene Frau. Du bist wie meine Mutter, sagte er. Tja meine Oma hat mir ein ganz anderes Frauenbild vermittelt. Sie war selbstbewusst, freiheitsliebend und gönnte sich was im Leben. Was für ein Glück, das sie da war und mir ihren Spirit mitgegeben hat.

Was nützt der Muttertag, wenn die Mutter sich selbst nichts wert ist. Du kannst als Kind noch so viel geben wollen, wenn da keiner ist, der es sich wert ist, es anzunehmen, stehst Du vor einer geschlossenen Tür und keiner macht auf.

Montag, 2. Mai 2016

Der Mai ist gekommen

Eine sonnige Woche erwartet uns, Greenpeace veröffentlicht heute Orignalpapiere von TTIP, wir dürfen gespannt sein. Die Süddeutsche hat schon ein bisschen darüber geschrieben und es bestätigt genau das, was viele befürchten.

Deshalb bleibt ein Nein ein Nein.