Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 31. August 2016

Nicht ohne meine Brille

Ich habe zum Glück Anfang letzten Jahres endlich ein Brillengestell gefunden, das gut zu meinem Gesicht passt. Ich bin von jeher ein wenig weitsichtig und in den letzten Jahren brauchte ich zum lesen immer öfter mal die Brille.

Mittlerweile muß ich mir selber eingestehen, das es ohne die Brille nicht mehr wirklich geht, sobald ich mir etwas detailliert betrachten möchte, was ein wenig kleiner ist. Ich bin teilweise erstaunt, was ich alles übersehe, wenn ich meine Brille nicht auf der Nase habe, beim Putzen und Kochen , beim Nägellackieren und natürlich beim Lesen und Schreiben.

Habe ich vor Kurzem noch die belächelt, die immer ihre Brille suchen, jetzt renne ich selber von einem Zimmer zum anderen, weil ich nicht mehr weiß, wo ich sie wieder hingelegt habe. Eine neue Ära bricht an. Die nicht ohne meine Brille Ära.

Montag, 29. August 2016

Blockiert vom Merkur

Achtung der rückläufige Merkur meldet sich ab morgen 30.8. wieder. Bei mir wie immer, melden sich die Auswirkungen der Planeten meist schon 1 oder 2 Tage früher. Beim letzten Mal war es das Laptop, was nicht mehr wollte, diesmal war es die Handbremse meines Autos.

Am Samstag war ich in der Waschstrasse mit dem Wagen und hab ihn anschließend vor der Haustür abgestellt mit angezogener Handbremse. Böser Fehler. In Windeseile hatte sich die Bremse mit Hilfe von viel Rost und Luft und den noch feuchten Bremsen gemeinsam gegen mich gerichtet.

Als ich am Sonntag wegfahren wollte, ging nix mehr. Ich probierte vorwärts und rückwärts das Anfahren, der Wagen bewegte sich keinen Millimeter und der Motor würgte jedesmal ab. Ich saß fest.

Der herbeigerufene ADAC Mann machte 2 beherzte Schläge auf die Narben der Hinterräder und klack, die Bremsbacken gaben nach und das gute Stück rollt wieder. Lerne, nie die Handbremse nach einer Autowäsche in der Waschstraße anziehen!!!

Jetzt habe ich schon bald 40 Jahre den Führerschein, fahre jeden Tag Auto und hab wieder was gelernt.

Also Ihr Lieben, in den nächsten beiden Wochen wird es wieder alles mit Verzögerung, langsamer weitergehen. Technische Pannen sind öfter als sonst. Ich wünsche Euch eine gute Zeit und schließt keine neuen Verträge ab oder kauft Elektroartikel. Das hält nicht lange.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, nachdem der Sommer uns noch mal so tatkräftig erfreut hat, geniesse ich heute die Kühle und lasse ordentlich Luft in meine Dachwohnung.

Am Wochenende war ich mit dem Hund im Wald und dort war es sehr angenehm und vor allem waren die Lichtverhältnisse mal wieder wunderschön.

Eine Bekannte von mir ist eine begnadete Malerin. Ich habe bei ihr schon viele schöne Bilder, gerade aus diesem Waldstück gesehen und mich gefragt, wo sie diese Lichtverhältnisse immer einfängt. Diesmal habe ich sie gefunden.
Die beiden oberen Bilder der Collage zeigen genau das Licht über dem Murbach, was ich so wunderschön finde.


Donnerstag, 25. August 2016

Ein kleines Luxusproblem

Bikini oder Badeanzug?

Ich habe mir einen neuen Badeanzug gekauft. Natürlich liebe ich Bikinis und ich hab auch einige gesehen, die ich schön finde, aber ich finde mich nicht mehr so schön im Bikini. Ich bin ziemlich eitel und auch kritisch bei anderen, wenn es darum geht, viel Haut zur Schau zu stellen. Und genau deshalb hat der Badeanzug Einzug gehalten. Ich bin zwar noch ziemlich schlank ohne viel Hüftgold usw. aber die Haut ist nicht mehr so, wie ich sie gerne hatte, zumindest nicht bikinitauglich meiner Meinung nach.

Jetzt wo ich so ganz langsam auf die 60 zu marschiere, möchte ich mir und anderen Menschen nicht das zumuten, was ich bei anderen als Zumutung empfinde. Ich gebe zu, im Augenblick habe ich ein kleines Problem mit dem Alterungsprozess. Ich hoffe, er legt sich wieder und ich gewöhne mich an meine äußeren Veränderungen. Dieses Jahr ist wirklich das erste Jahr, wo mir auffällt, manche Prozesse sind leider nicht mehr aufhaltbar. Ein bisschen trauern tue ich schon, und ich denke, das ist auch legitim. Außerdem wie gesagt, ist es ein Luxusproblemchen, da ich mich körperlich richtig gut fühle, es tut nix weh und alles andere ist gut. Das ist unterm Strich das allerwichtigste und dafür bin ich überaus dankbar.

Samstag, 20. August 2016

Nachdenkliches

Zu wieviel Prozent bist Du eigentlich Du selbst?

Wie hört sich das an, wenn Du laut sagst, ich bin ich? Stimmt das zu 100 Prozent?

Oder bist Du auch das, was man Dir als Kind schon vorgegeben hat, was die Medien Dir über Deine Herkunft suggerieren, Du in der Schule gelernt hast, Dir Deine Arbeitskollegen, Dein Partner, Deine Kinder oder wer auch immer versuchen, weiszumachen, weil es für die anderen nützlich ist?


Bild: Ankastella

Freitag, 19. August 2016

Necesito... no sé,
un escape, una salida.
Sentarme en la arena y hablar de todo con alguien".

Der Vollmond geht dieses Mal wieder ganz schön tief hinein.


Fotoquelle unbekannt

Donnerstag, 18. August 2016

Die Reise rückt näher

Gestern habe ich Post vom Reiseunternehmen bekommen. Noch ein paar Wochen und dann geht's an Bord.

Das Wetter ist derzeit blendend, ich glaube ich gehe gleich zum See und mache mir einen schönen Tag.

Unsere erste Station auf der Seereise wird Madeira sein. Hier ist unser Schiff im Hafen von Funchal.


Fotoquelle: Facebook




Mittwoch, 17. August 2016

Kurzes Intermezzo

Das mit dem Job im Buchhandel war ein kurzes Intermezzo. Leider stellte sich die Inhaberin als Bissgurken, wie man in Bayern sagt, oder zu deutsch richtige Zicke heraus. Zum Glück muss ich mir das nicht geben und habe beschlossen, dieses Kapitel schnell wieder zu beenden. Der Personalschwund bei ihr war offensichtlich legendär.

Dann geniesse ich lieber den augenblicklich so wunderbaren Sommer. Ich habs so gut.

Sonntag, 14. August 2016

Träume ausprobieren dürfen

Ich liebe Bücher, schon immer. Mir ging es als kleines Mädchen gar nicht schnell genug, selber lesen zu lernen. Jeden Morgen hab ich mir die Tageszeitung vom Küchentisch gegriffen, und versucht, darin zu lesen. Deutsch war von Schulbeginn an mein Lieblingsfach. Meine Märchenbücher waren sehr zerlesen, und die Zahl meiner Bücher wuchs schnell ins Unermessliche.

Ich liebe Buchläden, darin zu stöbern, mich darin aufzuhalten, in die Bücher hineinzulesen. All diese Geschichten, die in so einem Laden darauf warten, von mir gelesen zu werden und mich mitzunehmen in ihre Wirklichkeit. Irgendwann hatte ich auch den Wunsch, einen eigenen kleinen Buchladen haben zu können. Ich stellte es mir toll vor, den ganzen Tag mit Büchern beschäftigt zu sein.

Vor 2 Wochen las ich dann eine kleine Stellenanzeige, ein Buchladen in der Nähe sucht eine Buchliebhaberin für 3 mal in der Woche nachmittags.

Das hat mich gereizt und ich bin hingefahren, in den Laden gegangen und hab mich dort umgesehen. Der kleine Laden gefiel mir. Also fragte ich die Ladenbesitzerin, ob sie immer noch jemanden suche für nachmittags, ich hätte ihre Anzeige gelesen. Die Stelle ist noch frei, sagte sie, ich habe noch nicht die Richtige gefunden.

Jetzt arbeite ich in diesem Buchladen als Buchliebhaberin. Ich finde es so schön, das ich wieder einen Wunsch in meine Lebensrealität holen und erfüllen kann. Und der Stundenlohn ist auch sehr erfreulich. Wenn ich bedenke, das ich für meine Arbeit mit den Kindern nur den Mindestlohn von 8,50 € bekommen habe, und jetzt doch einiges mehr. Eigentlich unglaublich, das diese Verantwortung und auch diese Belastung so gering honoriert wird. Natürlich ist das auch in anderen Pflegeberufen so. Für mich nicht nachvollziehbar, mit alten oder kranken Menschen oder eben auch Kindern jeden Tag präsent zu sein, bedeutet volle Aufmerksamkeit, Hingabe und Liebe zu jedem Einzelnen. Meiner Meinung nach sollte das höher dotiert werden, als irgend ein anderer Job.

Meine Stelle mit den Kindern musste ich leider aufgeben, weil ich mich ständig ansteckte und dauererkältet war und mein Immunsystem dermaßen in den Keller gefahren war, das ich wirklich 3 Wochen krank war und mein Arzt mir keine Hoffnung gemacht hat, das sich das so schnell ändern würde. Das geht nicht, ich habs eingesehen, auch wenn mir die Trennung von den liebgewordenen Kindern sehr schwer gefallen ist.

Aber wie gesagt, jetzt bin ich beruflich Buchliebhaberin. Buchtipps werden möglicherweise jetzt öfter hier nachzulesen sein.

Mittwoch, 10. August 2016

Die Reiter und ihre Pferde

Für mich immer ein Grund zur hellen Freude, wenn ich ein Pferd mit seinem Reiter in vollkommener Harmonie zusammen sehe. Dabei ist es egal, ob es im Gelände, auf dem Springplatz oder bei der Dressur ist, man sieht es sofort.

Michael Jung und sein Sam haben das erste Gold bei der Olympiade geholt und die Beiden waren so großartig. Ich freue mich immer darauf den Reitern und ihren Pferde bei der Olympiade zu folgen und freue mich mit ihnen über jeden Erfolg. Ansonsten ist die Olympiade für mich eher langweilig. Aber jeder hat ja so seins, wo er mit Herz und Seele dabei ist.

Montag, 8. August 2016

Metamorphose


Ich hoffe, Ihr könnt es lesen.

Ich habe gerade ein Video mit einem Interview von Professor Mausfeld über den Neoliberalismus gesehen. Er hat super erklärt, in was für einer Art System wir uns derzeit noch befinden. Es ist so wichtig, das zu verstehen.

Ein Interview über fast 2 Stunden, die sich durchaus lohnen, wenn man verstehen möchte, in was wir eingebettet sind.

https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs







Sonntag, 7. August 2016

Als der Sonntag verschwand

Keine Ahnung warum, aber ich wollte den Sonntag mal eben unterschlagen. Ich war heute morgen der festen Überzeugung, das ich gleich einen Termin habe und aufstehen muß. Also hab ich mich um halb Sieben aus dem Bett gequält. Nach einer Viertelstunde fiel der Groschen. Sonntag.

Die Sonne scheint schon in mein Schlafzimmer und der Himmel ist strahlend blau.

Wenn ich nicht mehr weiß, welcher Tag heute ist, bin ich absolut tiefenentspannt. Ein gutes Zeichen. Den Tee hab ich schon getrunken und jetzt mache ich mir noch einen Kaffee und lasse den Tag langsam auf mich zukommen.

Gestern hab ich mit meiner Mutter schon die Urlaubsgarderobe gecheckt. Wir haben im letzten Jahr so viele schöne Sachen für sie gekauft, und die soll sie auch alle mitnehmen. Sie freut sich genauso wie ich auf unseren Urlaub, obwohl wir noch über 50 Tage Zeit haben, bis es los geht. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.


Samstag, 6. August 2016

30 Tage Challenge "Sei freundlich und finde das Schöne in Allem"

Gerade eben habe ich mir die facebookseite von Guido Maria Kretschmer angeschaut. Ich liebe diesen Mann. Er ist für mich der Inbegriff von Freundlichkeit, Zielstrebigkeit, Charme und Authenzität.

Und so wie mir geht es ja wirklich Millionen von Frauen. Sie lieben ihn alle. Warum ist das so?

Er findet immer freundliche Worte für Jeden, egal wie schräg er daher kommt, oder verpackt seine Kritik so charmant und witzig, das man ihm einfach nicht böse sein kann. Und er liebt es, die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Er hat eine Ausstrahlung, die ist echt und man glaubt ihm, was er sagt. Kein bisschen arrogant, sondern wirklich bestrebt, sachlich seine Ziele zu verfolgen.

Warum ich heute über ihn schreibe? Ganz einfach, ich sehne mich danach wieder mehr freundliche Menschen um mich herum zu haben. Im Augenblick sind fast alle grantig, aggressiv und motzig.

Und da habe ich mir gedacht, ich werde jetzt mal 30 Tage lang freundlich reden und denken und das Schöne in Allem finden. Denn Veränderung fängt ja bekanntlich bei uns selber an.

Wer mag kann gerne mitmachen.