Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 31. August 2016

Nicht ohne meine Brille

Ich habe zum Glück Anfang letzten Jahres endlich ein Brillengestell gefunden, das gut zu meinem Gesicht passt. Ich bin von jeher ein wenig weitsichtig und in den letzten Jahren brauchte ich zum lesen immer öfter mal die Brille.

Mittlerweile muß ich mir selber eingestehen, das es ohne die Brille nicht mehr wirklich geht, sobald ich mir etwas detailliert betrachten möchte, was ein wenig kleiner ist. Ich bin teilweise erstaunt, was ich alles übersehe, wenn ich meine Brille nicht auf der Nase habe, beim Putzen und Kochen , beim Nägellackieren und natürlich beim Lesen und Schreiben.

Habe ich vor Kurzem noch die belächelt, die immer ihre Brille suchen, jetzt renne ich selber von einem Zimmer zum anderen, weil ich nicht mehr weiß, wo ich sie wieder hingelegt habe. Eine neue Ära bricht an. Die nicht ohne meine Brille Ära.

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