Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 30. September 2016

Sonne im Glas

Ich greife heute mal den Ball von Newslichter auf, weil ich den Artikel so gut finde.

Kennt jemand von Euch schon das Sonnenglas? Es ist ein nostalgisches Einmachglas mit Solartechnik im Deckel, was wunderbar am Abend auf der Terrasse oder im Garten für schöne Stimmung sorgt. Es kommt aus Südafrika und ich verlinke Euch mal die Seite, wo man es bestellen kann.

https://sonnenglas.net/

Zwar für diesen Sommer schon Geschichte, aber man kann es ja auch im Winter auf der Fensterbank stehen haben, es nett dekorieren und hat am Abend eine schöne Lichtquelle. Auch sehr hilfreich, wenn der Strom ausgefallen ist, oder gar kein Strom vorhanden ist vor Ort.




Mittwoch, 28. September 2016

Gestern im Wald

Mucksmäuschenstill war es gestern Mittag im Wald. So eine Erholung und es roch so gut.


Seltsame kleine Wesen schauten neugierig aus einer großen Baumwurzel heraus


Auch mein Hund hat die Ohren gespitzt, um in die Stille zu lauschen, kurz danach randallierte über unseren Köpfen ein Eichhörnchen. Fotografieren ließ es sich nicht, es spielte mit mir verstecken und bewarf uns mit Bucheckern.

Montag, 26. September 2016

Astrologisch gesehen wunderbar

Der heutige Montag soll sehr vielversprechend werden, wenn man den Astrologen glauben darf, und wer meinen blog länger liest, weiß, das ich das durchaus schon mal als Anregung gerne annehme.

Neue Wege tun sich auf, bist Du bereit, sie zu gehen? Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt. Eine Ahnung hab ich natürlich und gestern hatte ich wieder mal eine Idee. Mal sehen, ob was daraus wird.

Ich wünsche Euch einen zauberhaften Tag.

Sonntag, 25. September 2016

Gehirntraining, Gelerntes umsetzen

Gestern war ich bei meiner Mutter. Sie beklagt sich, das sie immer mehr vergisst. Ihr fehlen die Worte sozusagen.

Ich weiß aber, das sie die Worte noch kennt, nur ihr Gehirn ist sehr bequem geworden. Sie hat es sich immer gemütlich gemacht in ihrem Kopf. Das interessiert mich nicht, das muß ich nicht wissen.

Mit ihr am Geldautomaten Geld abzuholen, ist ein Geduldsspiel für mich. Sie fängt an, dann schaut sie mich an, ich soll weitermachen. Sich zu konzentrieren, fällt ihr schwer, weil sie es schon lange nicht mehr nötig hat. Und sie ist darin immer von meinem Vater unterstützt worden. Das musst du nicht wissen, du bist eine Frau. Genau so wollte er es ja mit meiner Schulbildung auch halten.

Also haben wir gestern Gehirntraining gespielt. ABC Listen zu einem Thema erstellen. Auf einem Blatt das ABC untereinandergeschrieben auf der ganz linken Seite und da ging es schon los. Das ABC war gar nicht mehr so präsent bei ihr, weil ewig nicht mehr abgefragt. Okay, das war dann gemeistert.

Zu jedem Buchstabe ein Blumenname. Das ging einigermaßen. Sie mag Blumen sehr gern. Dann zu jedem Buchstaben ein Tier. Das ging auch ganz gut. Zu jedem Buchstaben einen Baum und dann auf ihren Wunsch hin, zu jedem Buchstaben ein Gewürz. Wir haben eine Stunde gespielt und es wurde besser. Sie hat sich konzentriert und ich habe gemerkt, das sie teilweise nur ein bisschen zu bequem war, wirklich nachzudenken. Als ich ihr auf die Sprünge half, kamen jede Menge Begriffe dabei heraus.

Natürlich klappt es am Besten, wenn man am Anfang mit Begriffen arbeitet, die geliebt werden. Mir hat es übrigens auch Spaß gemacht.

Das machen wir jetzt einmal die Woche zusammen. Auch im Urlaub, wenn wir nix zu tun haben sollten. Außerdem fördert es die Rechtschreibung. Weil sie sich darüber auch immer beklagt. Sie weiß nicht, wie es geschrieben wird. Sie weiß es erstaunlicherweise schon.

Außerdem wird wieder mehr gelesen, also Bücher, keine Zeitschriften. Ich wette, daß sie in ein paar Wochen den Geldautomaten beherrschen wird, weil das Gehirn wieder neue Wege baut.

Sie möchte unbedingt ein Smartphone haben. Da ich gerade ein neues bekommen habe, hab ich mein altes in Aussicht gestellt. Aber erst muß das mit dem Geldautomaten besser werden. Tja wir haben die Rollen getauscht.



Samstag, 24. September 2016

Lernen im Internet

Bei einem meiner letzten Beiträge habe ich ja davon erzählt, das ich anstatt Fernsehen zu schauen, lieber im Internet unterwegs bin.

Wovon ich viel gelernt habe, ist von Vera Birkenbihl, die ja leider sehr früh verstorben ist. Aber sie hat so tolle Beiträge ins Netz gestellt, ich meine damit Youtube, das ich viele Abende damit verbracht habe, mir das gehirngerechte Lernen zunutze zu machen. Schade, das ich das zu meiner Schulzeit nicht nutzen konnte. Denn pauken bringt gar nix. Du musst es verstehen, sonst vergisst Du es innerhalb kürzester Zeit wieder. Aber auch über den Islam, über Männer und Frauen, über Kindererziehung und viele andere Themen, die wirklich interessant sind, da fällt mir spontan noch " Was Sie über China wissen müssen" ein, habe ich eine Menge verstanden, dank Vera Birkenbihl.

Was habe ich in der Schule doch für mittelmäßige bis grausige Lehrer gehabt, denn soll ich Euch mal was verraten: Ausser dem Fach Deutsch, was ich immer sehr geliebt habe, war mir der Unterricht ein Greuel. Ich habe mich zu Tode gelangweilt, der Pause entgegen gefiebert oder noch besser dem Schulschluß. Alles was ich heute über Geographie, Geschichte, Politik und Fremdsprachen weiß, habe ich nach der Schule gelernt, aus eigenem Antrieb, weil es mich interessiert hat und ich mir die richtigen Bücher oder Vorträge herausgesucht habe. Dem Internet sei Dank. Für mich die beste Erfindung meines Lebens. Ich glaube, wenn es eine Reinkarnation wirklich gibt, dann hab ich auf jeden Fall Schlange gestanden für die Möglichkeit, das Internet zu erleben. Ich kann gar nicht sagen, wieviel mir diese Wissensfülle bedeutet. Früher habe ich die Bibliotheken auf links gedreht, nach Antworten, heute surfe ich im Net. Wunderbar und vielen Dank an die, die das alles möglich gemacht haben.

Ein bisschen Herbst

Wie mit Zauberhand werden die Blätter jetzt schon immer bunter. Obwohl es tagsüber im Moment ja noch richtig schön warm ist, nachts gehen die Temperaturen doch in den einstelligen Bereich.

Die ersten Kastanien sind gesammelt, und es gibt dieses Jahr sehr viele davon und ein bisschen Herbststimmung hab ich jetzt auch schon in der Küche.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Herbstwochenende.


Montag, 19. September 2016

Lebe einfach

Nicht jeder Tag läuft perfekt. Das Leben bewegt sich immer in Wellen. Es ist wie am Strand. Die Wellen kommen und gehen. Vor, zurück, vor , zurück und es ist wie eine Art Meditation dem Meer zuzuschauen. Dann plötzlich kommt eine ganz große Welle und schießt weit übers Ziel hinaus. Und wenn Du nicht aufpasst, hast Du nasse Füsse und mehr.

An meinem Lieblingsstrand auf Teneriffa Playa Jardin bin ich im ersten Jahr komplett von solch einer Welle überrascht worden und saß von einer Sekunde zur nächsten im Wasser. Ich habe zu nahe am Meer mein Handtuch ausgebreitet und mich in die Sonne gelegt. Die Welle kam so unerwartet und heftig, das mein Handtuch meine Badetasche und ich komplett im Wasser lagen. Und so überrascht einen das Leben an manchen Tagen auch. Plötzlich bekommst Du einen kalten Schauer ab, und bist hellwach. Unvorbereitet von jetzt auf gleich. Wenn Du es schon ein paarmal erlebt hast, kannst Du etwas besser damit umgehen und weißt, Du wirst auch wieder trocken und das nächste Mal nicht ganz so nah am Meer hinlegen.

Freitag, 16. September 2016

Von Eigenverantwortung und Manipulation

Es wurde selten mehr über "die da oben" geschimpft als im Augenblick. Ja, es ist chaotisch und die Ereignisse überschlagen sich im Moment tatsächlich. Weil so ein System, das uns immer mehr, Schritt für Schritt anerzogen wurde, gescheitert ist. Immer mehr Wachstum, der American Dream funktioniert eben nicht. In Deutschland war mal das Augenmerk auf Qualität und Nachhaltigkeit gerichtet. Das hat diese Wirtschaft groß gemacht, und nicht die Gier nach mehr Profit. Aber die Konzerne haben sich von Unternehmensberatern aus der amerikanischen Wirtschaft ruinieren lassen, weniger Arbeitnehmer, mehr Profit, Verfallsdatum im Produkt eingebaut. Ich weiß sehr genau wovon ich rede. Ich habe fast 30 Jahre lang in einem deutschen Unternehmen gearbeitet, sah die Unternehmensberater das Unternehmen auf links drehen. Danach kam eine große Fusion mit kränkelnden Unternehmen. Das Ergebnis nach 10 Jahren, 6000 Arbeitsplätze weg, Kunden sind sehr unzufrieden, Mitarbeiter dauerkrank wegen Dauerüberlastung. Und das geht der westlichen Wirtschaft weltweit genau so. Die Kultur eines Landes kann man nicht mal eben austauschen. Aber darüber will ich gerade gar nicht reden.

Die Menschen Amerikas sind wunderbare, optimistische Menschen, die ich kennen und schätzen gelernt habe. Aber sie sind im Herzen wirklich anders und auch sie merken schmerzlich, das es für sie nicht mehr möglich ist, den American Dream so zu leben, wie sie ihn in den Fünfziger und Sechziger Jahren noch vorgelebt bekamen. Ich wünsche ihnen allen ein gutes Erwachen und die Kraft eigene Wege zu gehen. Ich will hier nicht trennen, ich möchte verbinden und aufzeigen, das jeder einzelne Mensch ein Individuum ist. Und in der Masse verliert jeder an Persönlichkeit, weil wir eben alle miteinander verbunden sind. Es kommt also auf unsere innere Haltung an, auf unsere Gedanken und Überzeugungen.

Wenn mir etwas völlig gegen den Strich geht, suche ich Lösungen und halte mich nicht im Hamsterrad der Probleme auf. Und ja, scheitern an neuen Wegen gehört auf jeden Fall mit dazu. Etliche Male habe ich eine gute Idee gehabt, sie verfolgt und wieder verworfen. Doch mein Wunsch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, hat mich immer wieder angetrieben.

Dafür musste ich erst einmal verstehen, das ich Konzepte übergestülpt bekommen hatte, die mit mir als Mensch nichts zu tun haben. Mit meinem Wunsch nach Entfaltung meiner Talente passte die Enge des vorgegebenen Systems nicht zusammen.

Für mich ist eine Lösung der jetzigen Probleme auf der Erde nicht darin zu suchen, weiter den anderen die Schuld zu geben, sondern die Fehler zu erkennen, sich nicht neue "Eltern" zu suchen, sondern erwachsen zu handeln.

Die Überschrift auf meinem Blog sagt schon viel aus, über das was einen Menschen ausmacht.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Fischevollmond.

Meine Karte für heute hat den Text

Kannst du einen Stern berühren, fragte man das Kind. Ja sagte es, neigt sich und berührte die Erde

Donnerstag, 15. September 2016

Ein Leben ohne Fernseher

Vor 4 Jahren war ich es satt. Diese ewigen Werbeunterbrechungen, die gefühlt länger dauerten als die Sendung oder der Film, den ich mir anschauen wollte. Dauernde Wiederholungen und wirklich schlimme Sendeformate in den privaten Sendern, die zur Verblödung führen. Warum soll ich mich weiter langweilen lassen, meine Zeit mit etwas vergeuden, was mich stetig in kürzester Zeit zum einschlafen brachte.

Ich hab den Fernseher ausgelassen und ihn seitdem nie wieder eingeschaltet.

Wenn ich davon erzähle, fragen mich manche ganz erschrocken, was machst Du denn den ganzen Abend? Ein Leben ohne Fernseher ist für die ältere Generation, Ü 30 ist gemeint, unvorstellbar. Die Jüngeren schauen wesentlich weniger Fernsehen. Sie halten sich mehr im Internet auf und das tue ich auch. Ich gehöre zwar nicht zu U 30, aber ich finde es wesentlich interessanter mich mit dem zu unterhalten, was mich wirklich interessiert. Ich habe in den letzten 4 Jahren sehr viel mehr gelernt, als an all den Abenden vor dem Fernseher, die meist in frühem einschlafen auf der Couch, mit zuviel Kalorien, die man sich noch reinstopft, obwohl man eigentlich längst satt ist, geendet haben.

Wenn mich wirklich mal eine Sendung oder ein Film, der im Fernsehen gezeigt wird, interessiert, kann ich ihn mir genau so gut im Internet über meinen PC anschauen.

Fazit: die Fernsehdiät hat meinem Hirn und meiner Figur enorm genutzt. Ich bleibe dabei.


Mittwoch, 14. September 2016

Befreien

Manchmal muß man sich von Menschen befreien, die einem nicht gut tun, die aber irgendwie gar nicht merken, daß man nicht daran interessiert ist, den Kontakt weiter aufrecht zu halten.

Der Migräneanfall geht mir nicht aus dem Kopf. In Zusammenhang mit diesem Menschen, der ihn offensichtlich ausgelöst hat. Ich dachte, ich hätte diese Geschichte längst verarbeitet. Es schien auch jahrelang so. Und doch hatte ich kein gutes oder gleichmütiges Gefühl, wenn ich an diesen Menschen dachte.

Nachdem er sich dann vor einiger Zeit wieder bei mir gemeldet hat, merkte ich, da ist noch ziemlich viel Groll in mir und ich wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ich ließ den Kontakt wieder einschlafen und das war auch gut so.

Nach dem Erlebnis am Sonntag weiß ich aber entgültig, hier ist auch Höflichkeit meinerseits fehl am Platz. Es muß ein richtiger Cut her. Keinen Kontakt mehr, auch nicht ein Telefonat. Ein Energieräuber im wahrsten Sinne des Wortes, der mit einem ununterbrochenen Wortschwall über mich herfiel, mich nicht zu Wort kommen ließ, immer nur von sich sprach.

Braucht kein Mensch. Ich sagte ihm auch während des Gesprächs, daß ich kein rotes Kreuz mehr auf der Stirn habe.

Früher war ich mal so. Allen meine Aufmerksamkeit schenken, um selber wahrgenommen zu werden. Das hat natürlich immer Menschen angezogen, die so etwas über die Maßen ausnutzten. Das hat aber nichts mit Geben und Nehmen zu tun. Das ist ausnutzen. Nachdem ich das begriffen hatte, ist mein Freundes-und Bekanntenkreis merklich geschrumpft. Aber mir geht es besser dabei.

In dem Zusammenhang fällt mir der Vollmond am 16. September ein. Auch der kann zu unerwarteten Befreiungsschlägen innerhalb von Beziehungen führen. Eine Illusion zerbricht entgültig. Naja da hab ich wohl wieder ein bisschen vorgegriffen.

Zum Schluß noch mein kleiner Seerosenteich auf dem Balkon. Den habe ich dieses Jahr angelegt und ich finde ihn wunderschön. Den ganzen Sommer durch hatte ich immer eine Blüte auf dem Teich. Die eine ging, die nächste kam.

Dienstag, 13. September 2016

Außergewöhnliches

Ein Delfin in der Kieler Förde findet es offensichtlich schön bei uns und spielt mit den Schwimmern im Wasser.

Mein Blog hat im Moment außergewöhnlich viele Besucher. Ich freue mich über Eure Besuche und lasst doch mal einen Kommentar da, ich würde mich wirklich interessieren, wer mich hier so im Einzelnen besucht.

Am Sonntag habe ich das erste Mal in meinem Leben einen ziemlich heftigen Migräneanfall gehabt. Ich wusste gar nicht, was los ist. Ich hatte wie aus dem Nichts plötzlich starke Kopfschmerzen im Nackenbereich und im Stirnbereich und kurze Zeit danach wurde mir speiübel. Der Anfall hat angefangen, als ich begann mit einem Exfreund von vor vielen Jahren zu telefonieren und hörte nach Beendigung des Telefonats auf. Was will mir mein Körper da wohl sagen ;) ?

Wahnsinn, wie das Unterbewusstsein reagiert.

Ich empfinde mich seit einigen Wochen sowieso als besonders empfindsam für andere Stimmungen und Schwingungen. Ich halte es kaum aus in einer größeren Menschenmenge und bei manchen Menschen hab ich nur noch Fluchtgedanken, wenn ich länger in ihrer Gegenwart bin.

Ansonsten habe ich gestern meine Reiseunterlagen für meine langersehnte Urlaubsreise erhalten. Bald geht s los. Und weil es gerade passt, werde ich für den Tag, an dem ich auf Teneriffa bin, einen Maklertermin vereinbaren, für ein wirklich sehr schönes Objekt. Den Zeichen der Zeit folgend.


Samstag, 10. September 2016

Am liebsten draußen

Bei dem schönen Septemberwetter bin ich am liebsten draußen und entdecke meine nähere Umgebung.

Ich wohne ja am Rand des Bergischen Landes und da gibt es sehr viele schöne Ausflüge zu machen. Entlang an Flüßen und Bächen durch schöne Wälder, das sind meine Lieblingsrouten. Im Moment ist die Natur so schön, die Luft riecht nach reifen Äpfeln und grünen Wiesen.

Bei meinem Ausflug habe ich wieder mal ein tolles Gartenlokal entdeckt. Punkt halbzwölf stand ich vor dem Eingang und las schon das Schild "Frischer Zwiebelkuchen mit Federweißer". Ja schon saß ich im schönen Garten und war die Erste vor Ort. Kurz danach füllte sich das Lokal mit jeder Menge Gäste. Und das an einem Freitagmittag. Was soll ich sagen, der Zwiebelkuchen war eine Offenbarung. So was von frisch und lecker und liebevoll dekoriert. Ich hab mich nicht getraut, meine Kamera zu zücken, weil ich das schlimm finde, immer das Essen zu fotografieren, aber es sah genauso aus, wie es geschmeckt hat. Mit Liebe zubereitet. Das Lokal heißt Haus Rüden und ich verlinke das mal für die Menschen, die vielleicht mal in der Nähe von Solingen sind und sehr gut essen möchten.

http://www.hausrüden.de/

Zum Schluß noch ein paar Bilder von der letzten Woche. Was soll ich sagen, mein Leben ist gerade mal wieder genauso, wie ich es mir während all meiner Jahre der Berufstätigkeit gewünscht habe. Einfach morgens losziehen, schöne Landschaften um mich herum, meinen Hund an meiner Seite und unterwegs sein. Herrlich, ich bin unendlich dankbar dafür.








Freitag, 9. September 2016

Wieder dran am Plan

Zwischendurch, das heißt genaugenommen, durch den Tod meines Vaters, bin ich von meinem Plan, auszuwandern abgekommen.

Ich musste mich um meine Mutter kümmern. Jetzt, nach über einem Jahr werde ich den Faden wieder aufnehmen. Ich weiß genau, das, wenn ich aus dem Urlaub zurückkomme und eine Woche den herrlichen Atlantik mit seinen wunderschönen kanarischen Inseln genossen habe, es mir sehr schwer fallen wird, mich hier in Deutschland wieder einzufinden.

Daher hole ich meine Pläne wieder aus dem Eisfach und nehme die Fäden wieder auf. Meine Vorstellungen sind um einiges konkreter geworden und ich habe sogar schon einen groben Zeitplan. Erste Kontakte nach Teneriffa sind lange geknüpft und auf Realisierbarkeit geprüft. Ich lese die ganze Zeit bereits in einem Forum mit, von Menschen, die bereits nach Teneriffa ausgewandert sind, bzw. in den Vorbereitungen stecken. Das nimmt viele Illusionen weg und zeigt schon einige Stolperfallen, die man dann nicht mehr machen muß. Früher bin ich immer Hals über Kopf in neue Abenteuer gesprungen und das hat viel Lehrgeld gekostet. Das muß ich in meiner zweiten Lebenshälfte nicht unbedingt noch mal machen.
Das Abenteuer auswandern wird auch so groß genug werden.






































Sonntag, 4. September 2016

Fazit nach 4 Wochen

Vor 4 Wochen hatte ich mir ja vorgenommen, freundlich zu reden und zu denken. Und natürlich war es gar nicht so leicht, denn viele Urteile beruhen ja auf gemachten Erfahrungen, oder Mustern, die man bereits in sich hat. Und ja es gibt auch die Menschen in dieser Zeit, die einem wirklich gegen den Strich gehen und auch mit noch soviel Wohlwollen nicht besser werden.

Aber ich hab mich schneller davon gelöst als sonst. Habe versucht, nicht immer wieder in die übliche Schleife des innerlichen nachkartens zu gehen. Ich habe mich sehr sehr selten dazu hinreißen lassen, meine Meinung als Kommentar dazulassen, wenn sie nicht freundlich und herzlich sein konnte. Manchmal musste es trotzdem sein.

Wenn jemand sich in meiner Gegenwart mal wieder nur negativ artikulieren konnte, habe ich einfach das Thema gewechselt und die miese Energie war bald weg. Ich sehe mich natürlich oft gespiegelt. Wie oft habe ich in der Vergangenheit negativ geredet und das mitunter ganz schön intensiv. Geschadet habe ich letztendlich nur mir, weil diese Energie mein ganzes Sein in dem Moment vergiftet hat.

Mit den ganzen schlechten Nachrichten halte ich es ebenso. Ich sehe sie, aber beschäftige mich so kurz wie möglich damit und versaue mir nicht den Tag. Bringt sowieso nichts. Entweder kann ich etwas daran ändern, ansonsten nicht zu viel meiner Energie da hinein geben.

Ich bleibe bei diesem Entschluß. So freundlich wie möglich, und wenns sein muß, dann gibt's auch mal eine unfreundliche aber ehrliche Antwort.

Das schönste an der Geschichte ist, das ich mit sehr vielen Menschen wirklich nette Gespräche hatte in der Zeit.


Freitag, 2. September 2016

Wirklich witzig und hintergründig unterhaltsam Wladimir Kaminer

Privat Russe, beruflich Schriftsteller, so beschreibt er sich und ich finde ihn sehr witzig.

Wie immer kommen Bücher zufällig in mein Leben und wenn mir ein Buch gut gefallen hat, wie das Buch "Salve Papa" von Wladimir Kaminer, hake ich nach und suche nach anderen Büchern des Autors. In dem Buch macht er sich Gedanken darüber, was seine Kinder eigentlich in der Schule so lernen. Seine Tochter ist vorläufig mit ihrem Latein mit den Worten Salve Papa am Ende, und sein hoffnungsvoller Sohn ist sehr geschäftstüchtig in der Schule und versteigert einen Ranzen voll Süssigkeiten nach eBay Manier an die Höchstbietenden, was dazu führt, das Papa zur Rektorin gerufen wird. Das Familienleben in Berlin ist das Thema seines kleinen, unterhaltsamen Buches, was wieder eine sehr schöne Zwischendurchlektüre ist, wenn das Leben mal wieder zu ernst ist und sich nach einem Lachen sehnt.

Ich mag seinen Humor, der nicht oberflächlich ist, sondern hintergründig. Er scheint immer aus seinem Leben live zu berichten und das eben mit dem Quäntchen Humor, der das Leben lebenswert macht. Bekannt geworden ist er mit Russendisko.

Donnerstag, 1. September 2016

Willkommen September , mein Lieblingsmonat

Ich glaube, ich hab schon einige Male über den September hier geschrieben, aber jedes Jahr aufs neue freue ich mich am 1. September auf diese schöne Jahreszeit des Spätsommers. Der September ist ein Monat der nicht übertreibt, der ein sehr freundliches, beinahe magisches Licht hat und seine Farben liebe ich auch sehr. Wenn ich dichten könnte, würde ich wohl ein Liebesgedicht über den September schreiben. Aber ich lasse es bleiben, weil ich es nicht kann.

Aber Erich Kästner konnte es

Der September

Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Posaunen,
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglockenläutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.

Das ist ein Abschied mit Getümmel,
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug.

Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.


Im Moment fallen mir viele Songtexte zu den Tagen ein. Gestern dachte ich kurz an Peter Maffays Und es war Sommer, der den letzten Tag im August besang. Ich mochte dieses Lied damals schon, obwohl es so schmalzig ist.

Und zu September fällt mir natürlich das legendäre September von Earth Wind and Fire ein.

Do you remember.........