Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 15. September 2016

Ein Leben ohne Fernseher

Vor 4 Jahren war ich es satt. Diese ewigen Werbeunterbrechungen, die gefühlt länger dauerten als die Sendung oder der Film, den ich mir anschauen wollte. Dauernde Wiederholungen und wirklich schlimme Sendeformate in den privaten Sendern, die zur Verblödung führen. Warum soll ich mich weiter langweilen lassen, meine Zeit mit etwas vergeuden, was mich stetig in kürzester Zeit zum einschlafen brachte.

Ich hab den Fernseher ausgelassen und ihn seitdem nie wieder eingeschaltet.

Wenn ich davon erzähle, fragen mich manche ganz erschrocken, was machst Du denn den ganzen Abend? Ein Leben ohne Fernseher ist für die ältere Generation, Ü 30 ist gemeint, unvorstellbar. Die Jüngeren schauen wesentlich weniger Fernsehen. Sie halten sich mehr im Internet auf und das tue ich auch. Ich gehöre zwar nicht zu U 30, aber ich finde es wesentlich interessanter mich mit dem zu unterhalten, was mich wirklich interessiert. Ich habe in den letzten 4 Jahren sehr viel mehr gelernt, als an all den Abenden vor dem Fernseher, die meist in frühem einschlafen auf der Couch, mit zuviel Kalorien, die man sich noch reinstopft, obwohl man eigentlich längst satt ist, geendet haben.

Wenn mich wirklich mal eine Sendung oder ein Film, der im Fernsehen gezeigt wird, interessiert, kann ich ihn mir genau so gut im Internet über meinen PC anschauen.

Fazit: die Fernsehdiät hat meinem Hirn und meiner Figur enorm genutzt. Ich bleibe dabei.


Kommentare:

Friederike hat gesagt…

ich bleibe auch dabei!
Seit mein TV-Gerät vor mehreren Jahren den "Geist" aufgab, komme ich bestens ohne aus!
lg

Anita hat gesagt…

Erstaunlich wie wenig einem fehlt liebe Friederike.
lg