Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 4. September 2016

Fazit nach 4 Wochen

Vor 4 Wochen hatte ich mir ja vorgenommen, freundlich zu reden und zu denken. Und natürlich war es gar nicht so leicht, denn viele Urteile beruhen ja auf gemachten Erfahrungen, oder Mustern, die man bereits in sich hat. Und ja es gibt auch die Menschen in dieser Zeit, die einem wirklich gegen den Strich gehen und auch mit noch soviel Wohlwollen nicht besser werden.

Aber ich hab mich schneller davon gelöst als sonst. Habe versucht, nicht immer wieder in die übliche Schleife des innerlichen nachkartens zu gehen. Ich habe mich sehr sehr selten dazu hinreißen lassen, meine Meinung als Kommentar dazulassen, wenn sie nicht freundlich und herzlich sein konnte. Manchmal musste es trotzdem sein.

Wenn jemand sich in meiner Gegenwart mal wieder nur negativ artikulieren konnte, habe ich einfach das Thema gewechselt und die miese Energie war bald weg. Ich sehe mich natürlich oft gespiegelt. Wie oft habe ich in der Vergangenheit negativ geredet und das mitunter ganz schön intensiv. Geschadet habe ich letztendlich nur mir, weil diese Energie mein ganzes Sein in dem Moment vergiftet hat.

Mit den ganzen schlechten Nachrichten halte ich es ebenso. Ich sehe sie, aber beschäftige mich so kurz wie möglich damit und versaue mir nicht den Tag. Bringt sowieso nichts. Entweder kann ich etwas daran ändern, ansonsten nicht zu viel meiner Energie da hinein geben.

Ich bleibe bei diesem Entschluß. So freundlich wie möglich, und wenns sein muß, dann gibt's auch mal eine unfreundliche aber ehrliche Antwort.

Das schönste an der Geschichte ist, das ich mit sehr vielen Menschen wirklich nette Gespräche hatte in der Zeit.


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