Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 28. November 2016

Advent Advent


Dieses Jahr war sehr ereignisreich für mich und ich sammle gerade meine Erinnerungen und sortiere gemachte Erfahrungen und neue Eindrücke. Ich habe den Eindruck, das ich auf 2 Jahre zurückblicke und nicht nur auf eines. Und ich habe schon wieder die Fühler ausgestreckt ins nächste Jahr hinein, ich kann es einfach nicht lassen.

Aber jetzt lasse ich mir erst mal ein bisschen Zeit zum schauen. Ein wenig Besinnung, wie es in der Vorweihnachtszeit ja auch sein darf. Ich spaziere mit meinem Hund durch die Straßen und Wälder und geniesse die vielen Lichter in den Fenstern, die Ruhe im Wald, die aufgeregten Kinderaugen und dieses schöne Gefühl, was sich in meinem Herzen in dieser Zeit immer einstellt.

Mein Gehirn ist ja immer auf der Suche nach dem nächsten Schritt in meinem Leben. Aber jetzt bleibe ich mal ganz bewusst in jedem einzelnen Tag. Eine echte Herausforderung für jemanden wie mich. Meine neue Geschäftspartnerin hat mir den Rat gegeben, ich solle die besinnliche Zeit geniessen, "denn nächstes Jahr haben wir viel vor". Okay dann mache ich das mal, und was 2017 kommt, das erfahrt Ihr dann .... nächstes Jahr.

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Adventszeit und danke für Euer Hiersein.

Dienstag, 22. November 2016

Gutes Gefühl

Und wieder mal baue ich mein Leben ein bisschen um. Seit gestern bin ich wieder vereint mit meinen Lieblingstieren.

In meiner Küche hängt ein Bild von meinem Pferd und jedesmal wenn ich es anschaue, wünsche ich mir, wieder mehr mit Pferden zusammen zu sein. Ihre Gegenwart macht mich glücklich. Als ich im Oktober das Wochenende auf Gut Ising war, was ja auch sehr dem Reitsport, den Pferden und deren Besitzern zugetan ist, hab ich mich so wohl gefühlt.

Und dann am letzten Sonntag habe ich eine Anzeige in einem Forum für Reiter und Pferde aufgegeben, das ich ein Pflegepferd suche. Und die Resonanz war gewaltig. Nun habe ich wieder ein Pferd, um das ich mich kümmern kann, eigentlich vielleicht sogar 2. Mutter und Sohn. Ich freue mich, es macht mich glücklich und ich bin in meinem Element.

Und die Straßen werden weihnachtlich. Der erste Advent naht. Ich freue mich.

Schön geschmückt ist der Nachbarort Leichlingen bereits.


Fotoquelle: Michael Kiesewalter

Sonntag, 20. November 2016

Wenn Wissen zu Sein wird, entsteht Bewusstsein

Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß auch, das ich mich für Astrologie interessiere. Ich kann die Sterne nicht selber wirklich deuten, habe aber im Laufe meines Lebens gelernt, das es eine ernstzunehmende Astrologie gibt, die durchaus in der Lage ist, das Gesamtbild etwas besser zu beleuchten.

Die Sterne zeigen Chancen und warnen auch. Was wir letztendlich daraus machen, liegt bei uns. Wir haben nicht immer die Möglichkeit, ins Geschehen aktiv einzugreifen, aber im Augenblick und das heißt, bis 2025 sind wir alle aufgefordert, aktiv zu sein, damit die Welt nicht vollends aus den Fugen gerät.

Ich verlinke Euch mal eine Seite und es ist ganz wichtig, das Ihr sie bis zu Ende lest.

Vorab es wird nicht leichter werden, aber wenn man aktiv wird, anstatt passiv zu jammern, hilft es. Viele Kleine machen ein Großes. In dem Sinne. Es ist unsere Erde, und wir haben keine Zweite im Gepäck. Schenkt Ihr Liebe und Aufmerksamkeit und helft mit, die Ausbeutung von einigen Wenigen zu stoppen, damit viele ein friedliches und gesundes Miteinander erhalten. Aho

http://astroschmid.ch/Astrologie_2017_Vorhersage_Prognose.php#alg


Fotoquelle: G. Schmitz

Samstag, 19. November 2016

Der Schlampenstempel

Lange schon hadere ich mit diesem Thema und ich habe schon öfter angefangen, darüber zu schreiben, es dann aber wieder gelassen. Aber es ist ja meine persönliche Meinung, die ich hier niederschreibe und daher kommt jetzt auch das Thema mal hier zu Wort.

Wovon ich rede? Von den übergroßen Tattoos, die bei Mädchen und Frauen zwischen 16 und 60 so unübersehbar auf ihrer mehr oder weniger schönen Haut offen zur Schau getragen werden.

Ein schönes Sommerkleid, was viel Haut zeigt und dann überall bunte Bildchen auf Rücken, Armen und Dekoletté? Immer bunter, immer mehr, was ist mit den Frauen los?

Letztens habe ich in einem Interview den Namen Schlampenstempel für all diese Tattoos das erste Mal gehört.

Eine Prominente wurde gefragt, welches Tattoo sie sich auf ihrer Haut auf keinen Fall vorstellen könne. Darauf antwortete sie, ich lass mir doch keinen Schlampenstempel machen.

Ich weiß, das sich hier die Geister scheiden, und in meinem Bekanntenkreis fragt mich schon gar keiner mehr, wie ich das neueste Tattoo finde, weil man weiß, wie ich darüber denke.

Für mich ist dieser Tattoowahn ein Ausdruck von eigener Geringschätzung und dem dringenden Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Trends die auffällig sind, sind okay, aber dieser Trend ist eine Brandmarkung.

Ich stelle mir vor, man würde die Menschen zwingen wollen, das jeder ein bestimmtes Zeichen oder eine Zahl, tätowiert offen sichtbar tragen müsste. Könnt Ihr Euch das Gejaule vorstellen? Eben. Dann würden genau die laut aufheulen, die heute so freudig, weil sie individuell sein wollen, wie ein schlechter Comic durch die Gegend rennen.


Fotoquelle unbekannt

Mittwoch, 16. November 2016

Was macht Menschen glücklich?

Eine Harvard Studie die bereits 75 Jahre läuft, hat festgestellt, das Menschen, in guten Beziehungen, Freundschaften, Ehe oder Familie die glücklichsten und gesündesten Menschen sind.

Nicht Reichtum oder Ruhm ist der Glücksfaktor sondern sein Leben mit anderen teilen, denen wir am Herzen liegen und die uns am Herzen liegen.

Schön ist, das mittlerweile sogar der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung einen Artikel darüber veröffentlicht haben.
Ansonsten habe ich es nur in den alternativen Internetmagazinen gefunden.

Die Welt ist endlich im Wandel angekommen. Zwar teilweise gezwungenermaßen, weil es sich nicht mehr leugnen lässt, das Ruhm und Geld nicht automatisch die Formel von Glück bedeuten, wie man an vielen Beispielen erkennen kann. Aber es hat begonnen, das Umdenken.

Dienstag, 15. November 2016

Virtueller Ausflug zum schwärmen schön




Wenn ich diese Bilder sehe, möchte ich schon wieder verreisen. Gefunden habe ich sie auf einer Seite für Webcams
bitte dem link folgen

http://www.foto-webcam.eu/



Samstag, 12. November 2016

Nur so ein Gedanke

Seit der Wahl von Donald Trump geht mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, das er eigentlich gar nicht Präsident werden wollte. Sondern einfach nur dagegen halten, damit es spannend wird bis zum Schluß. Frag mich nicht warum.

Freitag, 11. November 2016

1 Jahr Thermomix 5 Fazit

Ich habe meinen Thermomix jetzt über 1 Jahr und benutze ihn immer noch regelmäßig, mindestens 1 - 2 Mal in der Woche.

Ich koche, püriere, bereite Teige zu und mache Eis selber, die Sorbets sind unschlagbar. Ich bereue es absolut nicht, ihn gekauft zu haben und da er immer brav auf der Anrichte steht, allzeit bereit, wird er auch viel genutzt.

Ja ich habe einen Singlehaushalt und trotzdem lohnt er sich, wenn man nicht auf Fastfood steht. Da ich jeden oder besser jeden 2. Tag frisch koche, meistens sind es ja 2 Portionen pro Gericht, ist er bei mir gut ausgelastet und ich finde ihn wirklich leicht zu bedienen und gut sauber zu halten.

Gerade eben habe ich einen Teig für Spritzgebäck zubereitet, der jetzt bis morgen im Kühlschrank steht und dann verbacken wird. Ich habe es eben so gelernt, das dieser Teig 24 Stunden kalt gestellt werden soll. Und die Plätzchen mindestens 4 Wochen in einer Plätzchendose ruhen müssen, damit sie ihren besonderen Geschmack erhalten. Mal sehen, ob das klappt.

Bald ist es wieder so weit


Bald ist es wieder soweit. Ich fange schon mal ganz langsam an, mit dekorieren.

Donnerstag, 10. November 2016

Aufs falsche Pferd gesetzt

Oh da blieben aber erst mal allen die Münder weit offen stehen, gestern morgen. Große Verwirrung auch in Berlin aufgrund der Wahlergebnisse überm großen Teich. Herrlich mit anzusehen.

Jetzt darf das geneigte Publikum Zeuge werden, wie die heuchlerischen Mainstream Medien ganz schnell die Segel neu setzen und den bisher beleidigten und verhöhnten neuen Präsidenten ihre Entschuldigungen zu Füssen legen.

Kasperltheater , Berlin denkt schon laut darüber nach, daß es sich auf ein selbstbestimmtes Europa besinnen muß. Auf einmal, hört hört. Der 9. November ist immer wieder gut für eine Wende. Siehe Mauerfall.


Dienstag, 8. November 2016

Wie jedes Jahr warte ich auf den ersten Schnee



Ich liebe Schnee. Und jedes Jahr , wenn der erste Schnee angekündigt wird, stehe ich morgens ganz früh auf und hoffe auf eine weiße Landschaft.


An diesem Platz am Chiemsee war ich vor 3 Wochen noch. Da sah er noch ganz anders aus.



Sonntag, 6. November 2016

Nicht auf dem Laufenden was gerade in der Welt passiert?

Das ist besser für die, die sich viel zu viele Sorgen machen und von Hause aus ein Angstproblem haben.

Erfahrungsgemäß wird in den Nachrichten eher nichts darüber berichtet, was uns erfreut, sondern eher das, was uns wahnsinnig macht vor Angst. Gerade derzeit gibt es da viel zu bieten.

Wie wäre es mal mit einer Nachrichtendiät von 4 Wochen? Ich habe festgestellt, daß ich im Urlaub, wenn ich der Landessprache nicht so mächtig bin, um den Nachrichten zu folgen, ein völlig sorgenfreies Leben führe, und alles vergesse, was mich zu Hause so aufregt. Das tut richtig gut.

Wenn etwas wirklich folgenschweres passiert, wirst Du es bald aus Deinem Familien- oder Freundeskreis erfahren.

Gönn Dir eine Angstpause und atme 4 Wochen durch.

Freitag, 4. November 2016

Jetzt ist die Zeit für....


Indian Summer


rotes Laub


Geruch von Kaminholz liegt in der Luft


besonderes Licht


Ich liebe den Herbst und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue auf diese besondere Jahreszeit. Von der Natur her, die schönste, die es anzuschauen gibt. Es raschelt und die Blätter taumeln den ganzen Tag verträumt von den Bäumen. Und es riecht so gut nach verbranntem Holz und nach feuchter Erde. Nach Pilzen. Irgendwie ein Fest für alle Sinne.

Dienstag, 1. November 2016

Aussähen die Saat des Wissens der Ahnen

Eine Reise durch die Anderswelt

Ich legte mich schlafen
Es war die Nacht vor Samhain
Dort lag der Anfang dieser Reise
Von der ich euch berichten mag

Ich spürte die Hand der Göttin
die mich berührte, die mich zu ihr zog
Ihre Stimme rief mich leise:
„Begleite mich auf eine Reise“

„Unser Weg führt in die andere Welt
Zu deinen Ahnen die dich rufen
Durchschreiten du mußt das Tor
Das führt ins Reich Toten“

Ohne Zögern, ohne Zaudern
Begab ich mich voll Vertrauen
In der Göttin Hände
Die mein Schicksal bestimmen mag

So verließ ich mein Heim
Dichter Nebel verhüllte das Land
Erreichte ich das Tor
Das zu durchqueren mir beschieden war

Raben umflogen die Pforte
Die wie ein Totenschädel aussah
Daraus schritt hervor
Die Göttin Morrigan

Ihr Anblick war wunderschön
Voll Würde und Stolz war ihr Gesicht
Sie sprach: „Lass uns aufbrechen
Denn gekommen ist der rechte Augenblick“

„Die Schleier der Zeit sind aufgehoben
Den sie ist an Samhain nicht existent
Zerbrochen ist die Mauer
Die Diesseits und Jenseits trennt“

Ich blicke in einen dunklen Tunnel
Der Boden von Nebel bedeckt
Langsam ging ich Schritt für Schritt
Die Göttin an meiner Seite

Die Dunkelheit lichtet sich
Je näher wir zum Ende kamen
In Schleier Nebelschwaden zieh’n
Was mich wohl dahinter erwarten mag?

Da hörte ich des Flusses Rauschen
Die Göttin blickte mich an
„Dies ist der Fluß der trennt
Das Reich der Lebenden und der Toten“

Wir durchschritten den Nebel
Der über dem Fluß sein Bahnen zog
Meinen Augen traute ich kaum
Was ich am anderen Ufer zu sehen bekam

Ich erblickte schöne Hügel
Berge und Täler von Wald bedeckt
Vögel gleiten durch die Luft
Voller Anmut Wild zieht übers Land

Tosend stürzt ein Wasserfall ins Tal
Von dem Plateau auf dem wir standen
benetzt den Berg mit glänzendem Nass
Regenbogen schimmern im feinen Nebel gar

Ich sah Blumen die nie verblüh’n
Bäume die ewig grün
Vögel singen voll Harmonie
Des Waldes Duft erfüllt die Luft

Bäume alt und mächtig
Wie ich sie noch nie sah
Ein Wald voller Magie
Ich spürte das ich angekommen war

Morrigan wies auf einen Pfad
Der sich den Berg hinunter windet
„Dieser Weg wird uns führen
Zum Dorf deiner Ahnen“

Wir machten uns auf den Weg
Voll Faszination ich sah
Hellgrün das Licht der Sonne schimmern
Durch des Waldes Blätterdach

Ich sah eine Falken über den Bäumen gleiten
Eine Bärin mit ihren Jungen
Einen Hirsch stolz und prächtig
Wildschweine streifen durch den Wald

So erreichten wir unser Ziel
Viele Menschen erfüllten das Dorf
Hunde spielten zwischen den Häusern
Reges treiben herrscht überall

Mitten in des Dorfes Zentrum
Wartete eine alte Frau
Des Stammes Älteste sie war
Gekommen uns zu empfangen

„Ich bringe euch euren Gast“ sprach Morrigan
“Aus der Welt neben der Euren
Achtet mir gut auf ihn
Solange er bei euch ist“

„Ich lasse dich jetzt in der Obhut derer
Die dir Vorausgegangen sind
Abholen werde ich dich wieder
Wenn die Nacht von Samhain vorüber ist“

In einen Raben verwandelt sich die Göttin
Grünlich schimmert ihr schwarzes Federkleid
Auf großen Schwingen hob sich in die Luft
Flog in die Weite der Anderswelt hinein

Die Stammes Älteste hieß mich willkommen
Meinen Dank sprach ich ihr aus
Für die Einladung zu kommen
Mit meinen Ahnen Samhain zu feiern

Sie führte mich an den Ort des Festes
Die Dämmerung brach herein
Die Sterne zeigten sich am Firmament
Im Kreise des heiligen Hains

Im Kreise des Hains ich sah
Eiche, Eibe, Birke stehen
Weide, Buche, Hasel auch
Sowie Ginster, Schlehe, Hollerstrauch

Zusammen kommen meine Ahnen nun
Die Göttin hier zu ehren
Um Zwiesprache mit ihr zu halten
Was wohl das kommende Jahr bringen mag

Vollends die Nacht nun ist hereingebrochen
Der volle Mond steigt hoch am Horizont
Hell scheint er in den Hain
Zeigt das das Ritual beginnen kann

Da sprach des Stammes Älteste zu mir
„Du bist gefolgt unserem Ruf
Und jetzt Gast bei uns im Hain
So rufe du, die Göttin nun herbei“

So steh’ ich mitten unter meinen Ahnen
Drehe mich im Kreis
Jedem schau ich ins Gesicht
Stummen Dank in meinen Augen

Ich hebe die Arme in die Luft
Schaue auf den vollen Mond
Hebe meine Stimme
Zu grüßen die Göttin Morrigan

„Ich rufe dich große Mutter Morrigan
Du bist die Eine die Viele ist
Du bist das Ende und der Anfang
Du bist die Dunkelheit und das Licht“

„Du bist der Tod und das Leben
Du bist der Winter und der Sommer
Auch wenn die Spirale der Zeit nun still steht
Ist dies doch deine Zeit“

„Du hast mich hierher geführt
Zu meinen Ahnen, ich danke dir dafür
Komme zu unserem heiligen Ritual
Dir zu ehren feiern wir hier“

Da erschien die Göttin in Gestalt des Raben
Wandelt sich in Menschengestallt
Zu hören was die Menschen sagen
Feiert mit uns Samhain

Zu fortgeschrittener Stunde
Der Lauf des Mondes fast vollendet
Sprach die Göttin zu mir:
„Des Rückkehrs Augenblick ist bald da“

„Wenn du eine Frage an uns hast,
so stelle sie jetzt
antworten werden wir dir“
sprach des Stammes Älteste zu mir

„Die Frage welche mich beschäftigt
Kommen ich ins dieses Dorf
Wenn meine Zeit gekommen ist
In der Anderen Welt, an diesen heiligen Ort?“

Die Stammes Älteste schaute zur Göttin
Sie antwortet mir:
„Den Weg zu finden in die Andere Welt
Dies liegt allein bei dir“

„Wir werden hier sein, auf dich warten
Und dich empfangen
Wenn deine Zeit gekommen ist.“
So sprach die Älteste zu mir

„Oh Ahnen bekannt und unbekannt
Ihr habt mich geformt
Mütter, Lehrer, Führer meiner Wege
die ich beschreiten soll oder nicht“

„Sagt mir wie kann ich euch danken
Für all das was ihr habt getan für mich
Wie kann ich euch Ehre erweisen,
Was kann ich tun?“

So sprach die Älteste des Stammes
„Zeitlos sind die Götter
Wandeln durch die Welten
Sie werden da sein, für jene die sie brauchen“

„Um die Götter zu erreichen
Müssen jedoch jene die euch folgen
Wissen wer die Götter sind
Was sie wieder sein können in eurer Welt“

„Dies ist die Aufgabe die es zu erfüllen gilt
Für dich und jene die dem Pfad der Götter folgen
Aussähen die Saat des Wissen
Um unseren Glauben, der auch euer Glaube ist.

So war der Zeitpunkt des Abschieds nun gekommen.
Das Herz wurde mir schwer.
Doch meine Zeit wird noch kommen
Zurückzukehren an diesen heiligen Ort.

„Große Mutter Morrigan
Ich danke dir für diese Reise
Durch die Anderswelt
Von ganzem Herzen danke ich dir“

So erwachte ich aus meine Schlaf
Noch betrunken war ich vom Traum
Der volle Mond hinter Nebelschleier war verborgen
Es herrschte stille im dunklen Raum



Eine Kerze auf der Fensterbank
Spendet etwas Licht
Doch kann ich es nicht glauben
Das dies nur ein Traum gewesen ist

So bin nun am Ende meiner Reise
Zu urteilen überlasse ich es euch
Ob es war die Wirklichkeit
Oder eben nur ein Traum.

© 2010 Tyrion MacCrann