Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 27. Juni 2017

Wechselbäder

Im Augenblick habe ich ständig Wechselbäder, von dem Gefühl wie verliebt zu sein, bis zum Gefühl einfach wegrennen zu wollen und alles stehen und liegen zu lassen. Das Wichtigste in solchen Momenten ist, in Balance zu bleiben, nicht überzuschwappen in die eine und auch nicht in die andere Richtung. Ich hasse es, über lange Zeit diszipliniert an etwas dran zu bleiben. Erstens langweilt es mich, zweitens ist meine Aufmerksamkeitsspanne sehr gering. Das war in der Schule schon so. Nach 20 Minuten monotonen Unterrichts habe ich abgeschaltet.

Alle loben meine Geduld. Ich kann lange sitzen und einfach eben nur sitzen, z.B. wenn ich mit meiner Mutter wieder mal in der Klinik bin, zur nächsten Runde, der Bestrahlungstherapie. Ich bin sehr skeptisch, was den Erfolg betrifft, aber meine Mutter wollte sie unbedingt machen, alle haben gesagt, das muß ich machen. Außer ich natürlich. Jetzt, wo sie vom Arzt über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt wurde, ist sie sich schon nicht mehr so sicher. Nächste Woche ist aber der erste Termin, und sie würde am liebsten alles über Bord werfen, ihre Entscheidung rückgängig machen. Sie jammert. Sie will jetzt, das ich ihr die Entscheidung abnehme. Nein, das musst Du sagen, habe ich ihr ihre Ermächtigung zurückgegeben. Es ist Dein Leben, ich kann Dir Dein, erst ja und dann Dein jetziges nein nicht abnehmen.

Sie ist noch eine Generation des blinden Gehorsams zu Ärzten, Lehrern und Pastoren und vor allem Behörden. Aber die Ärzte haben doch gesagt, das muß ich machen, sagt sie. Du musst gar nichts, es ist Dein Leben und fühle in Dich hinein, was sich richtig anfühlt.

Solche Sätze versteht sie nicht. Es ist für sie wie eine Fremdsprache. So etwas hat sie nie in ihrem Leben getan. Ich habe den Eindruck, das sie sich noch nie selber wirklich gespürt hat. Sondern immer nur das Pflichtprogramm einer Frau in einer Familie. Es ist zum weinen.

Ich bin so dankbar für meine starke Großmutter, die mir ein ganz anderes Frauenbild vermittelt hat. Das der Matrone. Sie war die Chefin des Clans und mein Vorbild. Danke Oma, daß Du mir gezeigt hast, das Frauen stark und eigenständig sein können.








Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommeranfang

Ich wünsche all meinen Leser/innen einen wunderbaren Sommer. Geniesst das Leben draußen.

Nachdem ich gestern morgen das Pferdchen auf der Weide besucht habe und nach dem Rechten geschaut habe, bin ich anschließend mit dem Hund nicht über die Wupper, sondern in die Wupper gegangen. Herrlich.


Freitag, 16. Juni 2017

Musik mit der Du aufgewachsen bist

Die Schwingungen von Musik lösen in uns etwas aus, was unbeschreiblich ist. Dieses Wochenende ist bei uns in der NRW Region im Radio WDR4 das 60ziger Jahre Wochenende. 60 Stunden Musik aus den 60zigern. Doors, Stones, Monkees, Lords, Beatles und wie sie alle hießen, die damals die Welt für immer verändert haben. Die 60ziger waren revolutionär. Bei mir schlagen seit einigen Wochen ständig Erinnerungen an diese Zeit ein.

Sei es der Vietnamkrieg, Woodstock, Klamotten, Musik, JFK der Hoffnungspräsident der Amerikaner, die Mauer in Berlin , unser Kampf gegen die Eltern, unseren Klamottenstil durchzusetzen und zu rebellieren. Ich habe ständig Stern Titelbilder vor Augen, über das wilde Leben in den Kommunen, Uschi Obermeyer, Anita Pallenberg und wie sie alle hießen.

Vielleicht ist es deshalb, weil wir auch jetzt wieder in einer Zeit der Veränderungen angekommen sind. Ca. 60 Jahre später zu erkennen, die Ansätze waren gut, leider hat der Atem nicht gereicht und jetzt wird es wieder Zeit für eine große Veränderung auf diesem Planeten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommerblick

Der Blick über ein wogendes Kornfeld. Sommergefühl pur

Es war, als hätt der Himmel
(Joseph von Eichendorff)

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis' die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.




Montag, 12. Juni 2017

Zwischenspiel

Früher Sonntagmorgen, Sommer, den frischen Duft der Bäume und Wiesen in der Nase und ich schaue aus dem Fenster und eine große Seifenblase schwebt gerade vorbei.


Das sind so Momente, in denen mein Herz einen Screenshot macht. Unbezahlbar.

Dienstag, 6. Juni 2017

Mein kleines Wildpferd

Nach gut einer Woche hat sich das Pferd so gut in die neue Herde aklimatisiert, das es eine Freude ist. Und schöner ist sie geworden.

Heute hat es ganz schön gestürmt und trotzdem ist sie ruhig und gelassen mit mir von der Weide gegangen, ohne Gezappel oder Aufgeregtheit.

Ein schöner Ausgleich für den Rest des Tages, der mich nicht besonders erfreut hat. Darüber mag ich aber jetzt auch nicht schreiben.

Samstag, 3. Juni 2017

Völlig kopflos gegen den Terrorismus

Vor ungefähr 10 oder 12 Jahren ging es hier los mit dem Terror. Stehen gelassene Koffer auf dem Kölner Bahnhof usw. lösten gleich mal Hysterie aus. Schäuble prophezeite schlimme Zeiten und ernstere Maßnahmen, um den Terrorismus zu bekämpfen.

Ständig sollen wir uns von etwas bedroht fühlen und die Regierung schützt uns, so gut es geht. Wer es glaubt.

Jetzt an diesem Pfingstwochenende wurde Rock am Ring wegen Terrorverdacht abgebrochen. Trotz 1200 Polizisten mit Spürhunden und allem zick und zack. Es ist Wahljahr. Der Weihnachtsmarkt in Berlin und der immer wieder frei gelassene Amri steckt dem Innenministerium tief in den Knochen. Was werden da wohl für Spielchen gespielt? Wir lassen dringend Verdächtige immer wieder frei, obwohl sie uns zigmal aufgefallen sind, vielleicht erfahren wir ja noch was. Das können wir riskieren? Amris wird es wahrscheinlich reichlich hier im Land geben. Durften sie doch alle ohne Kontrolle mal alle so ins Land und besitzen mehrfache falsche Identitäten. Aber das hat natürlich nichts mit der Entscheidung von Merkel zu tun. Ironie off.

Die Amerikaner sind jetzt nicht mehr uneingeschränkt unsere Best Buddies. Böser Trump. Klar er ist wirklich ein völlig ungeeigneter Präsident. Aber wen sollten die Amerikaner wählen? Diese völlig verstörte Hillary? Diese Frau hat schon Staatsgeheimnisse auf ihrem email account ausposaunt, da war sie noch nicht mal Präsidentin. Trump hat wenigstens bis nach der Wahl damit gewartet. Aber bei ihm ist das ja immer was anderes. Bernie Sanders wurde ja schnell rausgekickt aus den Präsidentschaftskandidaten. Der wäre mein persönlicher Favorit gewesen.

Aber zurück zum Terror. Anstatt sich mal auf Europa zu konzentrieren, die Provokation der Russen aufzuhören, sich aus Kriegen rauszuhalten, die nur wegen Rohstoffen geführt werden, und um Präsidenten zu positionieren, die der USA recht sind, mischt Merkel brav überall mit, wo sie in ihrer Machtgeilheit auch nur mitmischen darf. Dabei verrät sie die Sicherheit des Landes, auf dessen Volk sie einen Eid abgelegt hat, zum Wohle des Volkes alles Übel abzuwenden. Ich werde den Verdacht nicht los, das Merkel noch nicht gemerkt hat, das sie nicht mehr in der DDR lebt. Sie ist dabei, unser Land in einen Überwachungsstaat umzuwandeln. Mit Hilfe des Terrors und der Angst.

Jetzt wird auf breiter Front gearbeitet, bei Deutschland liebstem Kind, dem Fußball und nun auf einem großen Event wie dem Rockkonzert in der Eifel. Angst macht unfrei. Ich hoffe, das die Menschen einen klaren Kopf behalten und sich nicht beirren lassen.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Neuer Style

Das erste neue Kleid ist angekommen und ich habe es erst einmal an den Kleiderschrank gehängt um es in Ruhe zu betrachten, bei 34 Grad Außentemperatur und einer Wohnung im Dachgeschoß kann man das liegend am besten. Danach eine kurze Anprobe vor dem Flurspiegel. Passt.
Das Kleid hat einen schönen Schnitt und ist aus leichtem Chiffon , wunderbar für die richtig heißen Tage.



Und dann noch der neue Hut gegen die Sonne. Ich vertrage nicht gut die pralle Sonne auf dem Kopf, bin eher eine Schattenbräunerin.

Da ich aber nun wegen der großen Weidefläche das Pferd evtl. erst mal weitläufig holen muß, gibt es ab sofort einen Strohhut. Das Pferdchen hat mich auch mit Hut erkannt und ist mitgekommen.




Dienstag, 30. Mai 2017

Nada brama alles ist Klang

Alles ist Klang oder besser gesagt Schwingung.

Schwingungen und Wasser sind ein Geheimnis, dem sich zum Beispiel Masaro Emoto sehr intensiv gewidmet hat. Ich fand seine Wasserkristalle, die sich aus bestimmten Heilwässern oder von bestimmten Musikstücken oder Worten gebildet haben, höchst spannend.

Wer ihn noch nicht kennt, kann hier mal kurz nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto

Wenn man bedenkt, das unser Körper und unsere Erde fast zu gleichen Teilen aus über 70 Prozent Wasser bestehen, muß einem irgendwann klar werden, das Schwingungen uns sehr stark beeinflussen. Kein Mensch schwingt genau gleich wie irgend ein anderer auf der Welt. Das ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Jeder hat seine eigene ganz persönliche Schwingung. Und das Organ mit der höchsten Schwingung ist, das Herz. Das Gehirn fokussiert, hält fest, das Herz möchte schwingen, sich ausdehnen. Wenn wir also vom Kopf weg in unser Herz gelangen, dann öffnet sich das Herz, es macht sich weit und das macht unser Sein glücklich und wir spüren das Leben.


Gestern Abend habe ich auf Youtube einen sehr interessanten Vortrag von einem langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiter von Masaro Emoto gehört,Rasmus Gaupp-Berghausen.

Er hat die Studien von Emoto anfänglich kritisiert, aber je länger er sich damit beschäftigt hat, vor allem mit den Tönen, Gesang, Naturtöne, usw. umso überzeugter war er von den Ansätzen, das Wasser alles aufnimmt und in gefrorener Form sogar dokumentiert.

Rasmus Gaupp-Berghausen hat sich während seiner wissenschaftlichen Arbeit vor allem mit den weiblichen Hormonen, die bereits in unserem Trinkwasser sind, beschäftigt. Und hier schließt sich für mich natürlich wieder der Kreis. Weil ich mich derzeit frage, wie hormonverseucht wir eigentlich alle schon sind.

Andererseits, um auf die Arbeit von Rasmus Gaupp-Berghausen zurückzukommen, hat dieser festgestellt, das unser Herz mit seinen ihm eigenen Schwingungen Töne hervorbringt, die er mit einem Softwareprogramm in verschiedene Instrumente, Geräusche wie Walgesänge, Harfenklänge, oder viele andere Instrumente umsetzen kann. Wenn diese abgespielt werden, und man seinen eigenen Herztönen in Musik umgesetzt,lauscht, entspannt das ungemein.

Ich finde solche Forschungen sehr interessant und kann mir vorstellen, das solche Methoden wesentlich mehr zur Heilung beitragen, als Medikamente.

Wer mal schauen möchte, wovon ich rede bitte hier schauen

http://aquaquinta.com/

Wie ich darauf komme? In den letzten Wochen war ich so fertig, von den Schwingungen all der krebskranken Frauen und der Schwingung im Brustzentrum der Uniklinik, das mir ganz elend zumute war. Ich bin sehr sensibel, was Schwingungen anbetrifft und fühle die Symptome und Schmerzen von anderen Menschen, aber natürlich auch deren gute Laune und Glück.




Montag, 29. Mai 2017

Das Pferteparadies oder artgerechte Pferdehaltung ist möglich

Seit über 35 Jahren beschäftige ich mich nun aktiv mit Pferden und bin sehr glücklich, das sich so viel gutes in dieser Zeit getan hat.
Früher standen Pferde, die ausschließlich zum Reitsport genutzt wurden, bis zu 22 Stunden täglich, tagein tagaus in einer kleinen Box und warteten darauf, das sich jemand bequemte ihnen Bewegung zu verschaffen. Wenn sie ganz viel Glück hatten, durften sie im Sommer mal für ein paar Stündchen auf eine kleine Weide.

Heute hat sich viel geändert. Viele Landwirte haben die Viehwirtschaft wegen Unrentabilität an den Nagel gehängt und haben die Ställe zu Pferdeboxen und die Weiden zu Pensionswiesen für Pferde umfunktioniert. Zum Wohl der Pferde, zumindest in den meisten Fällen. In den Städten ist es nach wie vor kaum möglich, aber an den Randgebieten oder auch ein paar Kilometer weit draußen fangen sie an, die heutigen Pferdeparadiese. Eines davon ist das, wo jetzt Louisa steht, die Traberstute, die ausrangiert wurde, weil sie zum großen Sport nicht taugte, noch ein Fohlen verpasst bekam, um wenigstens noch etwas Kapital aus dem Tier zu schlagen. Louisa und ihr kleiner Sohn wurden von einer jungen Frau gekauft, wobei eigentlich nur das Fohlen ausgesucht wurde, die Stute dazu wurde verschenkt, damit sie aus den Kosten war, da es ihr gesundheitlich nicht so gut ging. Das ist jetzt 2 Jahre her. Die Stute hatte Glück, das sie mit ihrem Sohn ein neues sehr schönes Zuhause bekommen hat, sonst wäre sie beim Schlachter gelandet, wie viele Pferde aus dem Rennsport, die sich nicht als Reitpferd verkaufen lassen.

Seit gestern ist sie hier eingezogen und bald wird ihr Sohn, der noch in einer Fohlenherde steht, mit dabei sein. Ich freue mich so.



Sonntag, 28. Mai 2017

Tierisches und sonst so

Jetzt ist also der Fastsommer da und es werden gleich wieder an die 30 Grad und die Gewitter lassen nicht auf sich warten.

Heute war Umzugstag vom Pferdchen ins Sommerquartier. Das Pferd steht jetzt mit einer großen Herde von ca. 35 anderen Pferden auf einer riesigen Wiese mit See und Bäumen. Dort darf es Tag und Nacht sein, bis spät in den Herbst, wenn wieder Bodenfrost droht. Herrlich kann ich nur sagen. Ich werde am Dienstag mal ein paar Fotos machen. Ein Pferdeparadies. Zum Einstand gab es dann gleich einen heftigen Regenschauer und ein kleines Gewitter. Die Pferde standen schon eine Viertelstunde vorher alle dicht zusammengedrängt am oberen Teil der Weide und warteten auf das Gewitter. Sie ließen es still und unaufgeregt über sich ergehen und trollten sich dann wieder weit weg in den unteren Teil der Weide im Tal.

Diese schöne Mühle steht in der Nähe des neuen Stalls und kann kostenlos angeschaut werden. Eine Augenweide.Das Bergische Land rund um Solingen und Wuppertal hat so eine herrliche Landschaft, das ich schon fast keinen Urlaub mehr brauche. Aber nur fast.



Für meinen Hund habe ich aus Resteperlen noch ein schönes Namenshalsband im Bohostyle gefädelt. Somit ist der Hund jetzt auch auf meinen neuen Look eingestimmt. Ihm ist es egal, aber die Kette trägt er gern.



Freitag, 26. Mai 2017

Bob Dylan 75. Geburtstag

Am 24. Mai war Bob Dylans 75. Geburtstag. Alles Gute ihm dazu.

Er wurde berühmt durch seine kritischen Texte.
Machst Du heute kritische Musik, wie z. B. Xavier Naidoo mit seinem Text Marionetten, wirst Du ganz schnell in die rechte Gesinnungsecke gedrängt. Times are changing


Masters of war Text und Musik Bob Dylan


Kommt, ihr Herren des Krieges
Ihr, die ihr die Kanonen baut
Ihr, die ihr die Kampfflugzeuge baut
Ihr, die ihr all die Bomben baut

Ihr, die ihr euch hinter Mauern versteckt
Ihr, die ihr euch hinter Schreibtischen versteckt
Ich möchte nur, dass ihr wisst
Ich kann durch eure Masken sehen

Ihr, die ihr niemals etwas anderes getan
Als zu bauen um zu zerstören
Ihr spielt mit meiner Welt
Als wäre sie euer kleines Spielzeug

Ihr gebt mir eine Waffe in die Hand
Und ihr versteckt euch vor meinen Blicken
Und ihr dreht euch um und rennt weit davon
Wenn die schnellen Kugeln fliegen

Wie Judas aus alter Zeit
Lügt und täuscht ihr
Ein Weltkrieg kann gewonnen werden
Ihr wollt, dass ich das glaube

Aber ich durchschaue eure Augen
Und ich durchschaue euren Verstand
Als würde ich durch Wasser sehen
Das in meinen Abfluss fließt

Ihr spannt all die Abzüge
Für die anderen, um zu feuern
Dann lehnt ihr euch zurück und schaut zu
Wenn die Anzahl der Toten steigt

Ihr versteckt euch in euren Villen
Während das Blut junger Menschen
Aus ihren Körpern fließt
Und es im Schlamm versickert

Ihr habt die schlimmste Furcht verbreitet
Die jemals verbreitet werden kann
Angst, Kinder
In diese Welt zu bringen

Für das Bedrohen meines Babies
Ungeboren und unbenannt
Seid ihr das Blut nicht wert
Dass durch eure Venen fließt

Wie viel muss ich wissen
Um etwas falsches zu sagen
Ihr könntet sagen ich bin jung
Ihr könntet sagen ich bin ungelehrt

Aber es gibt eine Sache die ich weiß
Obwohl ich jünger bin als ihr
Auch Jesus würde niemals
Vergeben was ihr tut

Lasst mich euch eine Frage stellen
Ist euer Geld so gut
Kauft es euch Vergebung
Glaubt ihr, dass es das tut

Ich denke ihr werdet es bemerken
Wenn euer Tod seinen Tribut fordert
All das Geld das ihr gemacht habt
Kann niemals eure Seele zurück kaufen

Und ich hoffe, dass ihr stirbt
Und euer Tod wird bald kommen
Ich werde eurem Sarg folgen
Am fahlen Nachmittag

Und ich sehe zu während ihr abgesenkt werdet
Hinunter zu eurem Totenbett
Und ich werde über eurem Grab stehen
Bis ich sicher bin ihr seid tot


Donnerstag, 25. Mai 2017

Ticket to the moon

Seit dem ich mich jetzt so intensiv um meine Mutter gekümmert habe, bekommt sie einen starken Hang zur Unselbstständigkeit.

Sie überträgt mir sehr gerne die Verantwortung für alles, wozu sie keine Lust hat, oder was eben ein bisschen anstrengender zu verstehen ist. Aber wehe, ich sage ihr, mach das bitte noch nicht, warte damit bis ich da bin. Wenn es sich um etwas handelt, was sie wirklich unbedingt tun will, tut sie es, und zwar genau dann, wann sie es für richtig hält. Da ist sie dann schließlich alt genug, um zu wissen, was sie kann oder nicht. Aha. Wie kann sich das Gefühl von Sorge um sie so schnell in , ich würde sie am liebsten auf den Mond schießen verwandeln.

Jetzt ist sie wieder zu Hause, bekommt eine Haushaltshilfe und kann bald ihre Reha antreten. Im Krankenhaus hat sie bereits 4 Tage nach ihrer OP einen Marsch rund um die Kölner Uniklinik gemacht. Wer diesen großen Gebäudekomplex kennt, weiß das man da gut und gern eine halbe Stunde drum herum läuft. Wundert es jemanden, daß sie gestern alleine mit dem Bus von zu Hause in den nächsten Ortsteil zum Friseur gefahren ist? Warten bis ich komme und sie fahre? Dafür hat sie keine Zeit. Wie gesagt Ticket to the moon.


Fotoquelle leider unbekannt

Samstag, 20. Mai 2017

Was für eine Woche

Es gibt so Zeiten im Leben, da hältst Du scheinbar stundenlang den Atem an.

Anfang der Woche habe ich meine Mutter ins Krankenhaus gebracht zur OP. Nach 4 Wochen Voruntersuchungen von Arzt zu Arzt waren wir Beide froh, daß nun endlich die OP kam. Am Mittwoch war es dann so weit, den ganzen Tag war ich mit angehaltenem Atem unterwegs, bemühte sehr inbrünstig meine Hausaltar und ich hatte einen dicken Knoten im Magen, bei dem Gedanken, was nach der OP auf uns zukam.

Zunächst war ich erst einmal froh, als ich nachmittags auf die Station kam und meine Mutter mit dem Bett gerade in ihr Zimmer gerollt wurde, als ich kam. Es ging ihr gut, sie hatte den Eingriff gut überstanden. Erleichterung.

Am anderen Tag versuchte sie dann, schnellstens in ihr altes Leben zurückzukehren und hampelte im Zimmer herum. Meine Mutter ist von Kind an hyperaktiv, und kann den Leuten manchmal ganz schön auf die Nerven gehen. Vor allem kann sie nicht ruhen. Da kam dann auch die ernste Ermahnung der Stationsschwester, sie solle jetzt endlich mal etwas mehr Ruhe zeigen und sich ins Bett legen und ihren Arm ruhig halten.

Nach einem Gespräch mit der Dame vom Sozialdienst wegen einer Reha und einer Haushaltshilfe kam dann ein Satz, der meiner Mutter etwas klar machte, was sie seit dem Tod ihres Mannes verdrängte.

"Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Ihr Haus aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen?" Wunder Punkt, ganz wunder Punkt.

Das ist jetzt die Herausforderung, der sich meine Mutter mit ihrem 80. GEburtstag stellen werden muß, weil sie es kräftemäßig nicht mehr schaffen wird, ihr Haus und den Garten alleine in Schuß zu halten. Wir haben das Thema immer schon mal angesprochen, aber auch immer wieder verdrängt. Ich würde ihr wünschen, das sie ihr Haus behalten könnte, bis sie für immer geht, aber es wird nicht gehen. Die Arbeit ist zuviel, daß Haus ist überhaupt nicht altengerecht und ein Umbau kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

Ein tiefer Einschnitt auf der letzten Zielgeraden. Aber ich möchte auf keinen Fall, daß sie irgendwann in ein Seniorenheim umziehen muß, weil es überhaupt nicht mehr geht. Ich weiß, wie sehr wir 2 Frauen unsere Unabhängigkeit schätzen. Deshalb ist auch ein gemeinsames wohnen für uns nicht denkbar.

Außerdem ging es meinem ebenfalls mit dem Alter konfrontierten Hund nicht gut, und auch er bekommt jetzt einen Komplett Check. Der Tierarzt meinte, er brauche wohl möglicherweise Herztabletten, weil ihm die Hitze doch sehr zu schaffen macht.

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Göttin steh mir bei.


Samstag, 13. Mai 2017

Etwas wie Abschied

Kennst Du das, Du siehst in der Stadt neue Sommerkleider, die einfach nur toll sind, alles stimmt, die Farbe, der Schnitt, genau wie Du es magst, dann gehst Du ins Geschäft probierst die Sachen an und stellst fest, es sieht nicht mehr gut an Dir aus? Zuviel Haut, die man inzwischen lieber nicht mehr so großzügig zeigt.

Die Frisur ändert sich, der Schmuck ändert sich, Highheels gehen nicht mehr, weil Du nicht mehr als 5 Minuten drauf laufen oder stehen kannst. Beim Makeup musst Du aufpassen, welche Farben Dein Lippenstift hat, oder Dein Lidschatten, weil Dein Gesicht sonst etwas bizarres bekommt.

Außer meinen geliebten Jeans, die ich wahrscheinlich tragen werde, bis ich ins Grab steige und den Flip Flops, die ich im Sommer immer noch am liebsten trage , schleicht sich ein Wandel in meinem Kleiderschrank und in meinem Badezimmer ein.

Ich hab es erst gar nicht bemerkt, aber in den letzten Wochen, in denen ich mich wieder auf den Sommer einschwinge, ist etwas passiert. Stelle fest, manches geht nicht mehr. Bzw. es ginge noch, aber die Frau, die ich dort im Spiegel betrachte, gefällt mir so nicht mehr. Die Veränderung ist da. Noch 2 Jahre, dann bin ich 60. Innerlich fühle ich mich immer noch wie 30 und das wird sich wahrscheinlich nicht ändern, aber da draußen, da hat sich einiges getan. Ich bin in Trauer, nehme Abschied von der jungen Frau, die ich einmal war und danach hoffe ich, daß ich mich auf die Frau einlassen kann, die ich jetzt jeden Tag im Spiegel sehe.

Ich habe schon eine Ahnung, was jetzt kommen wird in meinem Style. Denke darüber nach, nähen zu lernen, weil ich das, was ich gerne hätte, so nicht finde. Aber ob ich mache, und ob ich diszipliniert genug bin, mich an so viele Vorgänge zu halten, die das Nähen mit sich bringt, weiß ich noch nicht. Ich bin zwar kreativ, aber die Umsetzung dauert mir dann zu lange. Mal sehen.

Ich liebe den Boho Style, weit schwingende lange Röcke oder Kleider, Hippieblusen, ärmellose Westen, und ja Cowboystiefel oder eben flache Sandalen mit Zehentrennern. Ich sehe mich oft so am Meer entlang gehen, der Wind weht und spielt mit dem Stoff meines Rockes. In der Tiefe meines Herzens lebt das Hippiemädchen meiner Jugend noch immer, nur eben anders und bekommt jetzt möglicherweise sein 2.Coming out.


Bild von Facebook Boho -Style

Freitag, 5. Mai 2017

Reflektion

Nach fast 9 Jahren, in dem ich jetzt meinen Blog schreibe, habe ich überlegt, ob der Begriff Frauenheilkreis noch zutrifft. Am Anfang habe ich ja sehr viel über Spirituelles geschrieben, über das , was mir damals sehr geholfen hat. Um mich mitzuteilen und anderen, die auch in einer persönlichen Krise gesteckt haben, Mut zu machen.

Heute schreibe ich so etwas kaum noch. Und trotzdem bin ich immer noch auf einem Heilungsweg. Auf dem Weg, von der Annahme, nicht genug geliebt zu werden zu der Erkenntnis das jede Menge Liebe da ist, wenn man es schafft, sich erst einmal selbst wirklich zu mögen und zu dem zu stehen, was man ist. Nichts darzustellen, was nicht wirklich in mir ist. Schwäche zuzugeben und Hilfe anzunehmen, wenn man sie benötigt. Verantwortung zu übernehmen, für mein Leben. Nicht anderen die Schuld zu geben. Und vor allem diese tiefe Dankbarkeit zu fühlen, für all die wunderbaren Kleinigkeit des Tages und manchmal auch die ganz großen unerwarteten Dinge, die einfach auf einen zukommen, ohne Vorankündigung.

Ich schreibe in der Weiterentwicklung meines Weges und daher wird mancher, der hier vorbeischaut nicht gleich erkennen, das es immer noch um Heilung geht, wenn ich über Pferde, über Spaziergänge oder über meine Meinung zur Weltpolitik poste. Aber all das gehört dazu. Nicht nur diese weisen Worte, die ich mittlerweile tausendfach überall sonst auch lesen kann.

Ich frage mich bei allem was ich tue, macht es mich glücklich, schadet es niemanden, möchtest Du es wirklich? Das ist mein Weg der Heilung und er wirkt wunderbar.

Frage Dich was Du wirklich möchtest, was Dich glücklich macht und vergiss das danken und das weitergeben der Freude an andere nicht.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite, daß sie ihren ganz persönlichen Weg der Heilung bereits gehen, oder sich trauen ihn zu betreten. Es lohnt sich. Jeden Tag, jede Stunde.

Dienstag, 2. Mai 2017

Endlich wieder


Langersehnt die Weidesaison der Pferde wurde heute eröffnet. Als ich heute mittag in den Stall kam, waren alle Pferde so aufgeregt. Es lag etwas in der Luft. Sie haben es genau gespürt.


Wer Augen hat zu sehen, findet überall Herzen

Sonntag, 30. April 2017

Bailando

Heute wird wieder in den Mai getanzt, und das zumindest bei uns im Rheinland bei fast sommerlichen Temperaturen. In Köln am Tanzbrunnen direkt am Rhein, ist heute Abend eine Veranstaltung die sich Reggeaton Beach Festival nennt mit jeder Menge karibischer Reggeamusik.

Das schöne an einer Großstadt ist, das es für jeden Geschmack was gibt. Von den klassischen "Tanz in den Mai" Veranstaltungen im Zelt, bis eben diesen Open Air Geschichten. Man muß sich bloß entscheiden können.

Viel Spaß meinen Lesern, egal ob Ihr heute auf dem Blocksberg oder am Sandstrand von Köln in den Mai tanzt.

Für mich war der letzte Freitag schon eine einzige Tanzveranstaltung. Meine Freundin hat in ihrem Laden das 25 jährige Jubiläum ihrer Selbstständigkeit gefeiert und da sie und ihre Töchter große Fans der Latino Music Szene sind, gab es jede Menge Salsa, Bachata und Morenga Klänge. Einfach wunderbar. Der ganze Freundeskreis tanzt mittlerweile zumindest die Standards dieser Tänze und wir kennen kein Ende, wenn wir einmal losgelegt haben. Mit manchen habe ich noch keine 10 Sätze gesprochen, aber schon den ganzen Abend getanzt.


Donnerstag, 27. April 2017

Gemeinsam

Nachdem ich nun einige Monate sozusagen allein Sport gemacht habe, und nach einem Jahr Zumba Pause, habe ich gestern wieder meine erste Zumbastunde in meiner alten Trainingsgruppe gehabt. Einige sind gegangen, neue sind dazugekommen.

Was ich vermisst habe, ohne es im Bewusstsein zu haben, ist die gemeinsame Freude an der Musik und der Bewegung, die uns alle durch die Stunde trägt.

Geteilte Freude ist doppelte Freude und das Leid, was ich derzeit mit meiner Mutter gemeinsam teile, ist auch leichter zu tragen. Eins muß ich aber leider sagen. Die Untersuchungsmethoden, die ganze medizinische Prozedur, der sich ein Mensch unterziehen muß, ist nicht gerade förderlich für die Psyche. Wenn man da alleine durchgehen muß, ist es wahrscheinlich die Hölle.

Alle Ärzte und Krankenschwestern in den Kliniken gehen jeden Tag über ihre Grenzen und haben kaum Zeit, den Menschen, der da vor ihm sitzt wirklich wahrzunehmen. Das muß sich ändern, ganz dringend.


Montag, 24. April 2017

Was hilft bei Wechseljahrsbeschwerden?

Über dieses Thema schreibe ich ja gerne und immer wieder mal, weil es mich eben selber betroffen hat und ich immer weiter dazu gelernt habe im Laufe der letzten 10 Jahre.

Um es abzukürzen, es gibt einige wesentliche Dinge, die mir wirklich geholfen haben.

Das war einmal eine Yamscreme, die ich leider erst vor einem Jahr durch meine befreundete Heilpraktikerin kennengelernt habe. Diese Creme wird aus der Yamswurzel hergestellt und auf die Haut aufgetragen. Durch einen bestimmten Inhaltsstoff hilft es, das wieder ausreichend Progesteron im Körper gebildet wird. Progesteronmangel ist für viele Beschwerden während der Wechseljahre verantwortlich. Ich möchte hier keine lange Abhandlung über die Wirkweise von Hormonen machen, das Internet ist voll mit hilfreichen Informationen zu diesem Thema und ich kann empfehlen, einmal nachzulesen.

Wer gerne wissen möchte, welche Creme ich verwendet, kann mir gerne eine email schreiben, bitte schreibt an mitherzundverstand1@yahoo.de

Als zweites hat mir ein hochdosiertes Vitamin D3 Präperat sehr geholfen, was ich über den Winter durch eingenommen habe. Wie wir heute alle wissen, wird während der Wintermonate kein Vitamin D vom Körper gebildet, weil die Sonne nicht stark genug ist, und diese dafür sorgt, während der Monate April bis September, das unser Vitamin D3 Haushalt gut reguliert wird.

Auch über die Wirkweise dieses Vitamins welches eigentlich ein Hormon ist, gibt es bereits viele gute Informationen im Internet zu lesen.

Beschwingt und gestärkt durch diese beiden Helferlein konnte ich wieder viel mehr und regelmäßig Sport treiben und das hat mich wieder in einen Allgemeinzustand gebracht, den ich zuletzt mit 40 gefühlt habe. Das alles geschieht nicht von heute auf morgen, aber ich kann sagen, das ich inzwischen keine Gelenk und Rückenschmerzen mehr habe, viel ausgeglichener und besser gelaunt bin, Haut und Haare haben sich positiv verändert.

Ich habe ja lange versucht, allein durch eine Ernährungsumstellung alles wieder ins Lot zu bringen. Leider ist mein Fazit, das dies allein nicht geholfen hat. Ich war ja sogar eine Zeitlang Veganerin, aber sorry an alle überzeugten Veganer, das hat mir die Lebenskraft vollends entzogen. Heute esse ich sogar ab und an wieder ein bisschen Fleisch, und es bekommt mir wirklich gut.

Das alles sind meine persönlichen Erfahrungen und ich kann ja hier nur über mich schreiben. Aber ich möchte es halt mit meinen Lesern und Leserinnen teilen, weil ich gerne über positive Erfahrungen berichte.

Also bitte mit Eurem Arzt oder Heilpraktiker besprechen und abklären, weil jeder Körper individuell reagiert und ich Euch ja persönlich nicht kenne und evtl. durch eine Krankheit oder Medikamenteneinnahme bei Euch solche Präparate kontraproduktiv sind.




Donnerstag, 20. April 2017

Eine Liebeserklärung



Meine Medinille die gerade so wunderbar blüht, allerdings auch einen eigenen Platz benötigt, weil sie so ausladend ist.



Sonntag, 16. April 2017

Schönes Ostarafest

Mutter Erde und Vater Himmel halten wieder Hochzeit. Die Natur explodiert vor neuem Leben.

Ich wünsche Euch allen ein friedliches und harmonisches Ostara

In den letzten Wochen habe ich wieder meine Pastellkreide hervorgekramt. Ich habe diese riesigen Eier die auf die Erde gefallen sind, bei einem Onlinespiel gesehen und fand sie fantastisch. Also habe ich versucht sie zu Papier zu bringen.

Etwas neues ist bereit zu schlüpfen auf dieser Erde. Es liegt an uns, was wir da kreieren.

Samstag, 8. April 2017

Entscheidungen treffen

Mal wieder ist plötzlich alles anders, als geplant.

Meine Mutter hat eine ziemlich besorgniserregende Diagnose bekommen, die mich zum Umdenken zwingt.

Geahnt habe ich es schon seit letztem Herbst, aber wir wollten es wohl Beide nicht wahrhaben.
2 Jahre nach dem Tod meines Vaters sieht es aus, als schaffe sie es nicht, ohne ihn einen Sinn im Leben zu finden. In 2 Monaten möchte sie ihren 80zigsten Geburtstag feiern, das ist ihr auf jeden Fall wichtig. Dann sehen wir weiter.

Jetzt werde ich erst mal für die nächsten Wochen umplanen, so ziemlich alles.

Das Leben eben, Du planst und dann sagt das Leben, ja aber.

Trotz allem habe ich ein kleines Paradies direkt beim Pferdestall entdeckt und wenn ich dort bin, kann ich Kraft tanken, für das, was jetzt ansteht, was auch immer das sein wird.


Die Weidesaison beginnt Ende des Monats und das Pferdchen muß langsam an das gehaltvolle Weidegras gewöhnt werden. Täglich leckeres Gras an der langen Leine, damit es keine schlimmen Koliken gibt.


Und der Hund grast auch ein bisschen mit



Lieblingsfarben


Sonntag, 2. April 2017

Facebook ein beliebter Treff für Feiglinge

Es heißt ja immer, der Hass bei den Social Medien hat zugenommen. Wegen all der Hasskommentare auf alles und wegen jedem Scheiss.

Ich sehe das etwas anders. Hier haben die Feiglinge und Miesmacher endlich eine Plattform gefunden, um relativ anonym zu beleidigen und ihren Aggressionen Raum zu geben.

Es ist eine Sache, von Angesicht zu Angesicht eine haltlose Gemeinheit auszusprechen, oder sie mal eben schnell hinzuschreiben und wieder abzutauchen. Der Andere kann einen ja nicht wirklich zur Rechenschaft ziehen.

Mittlerweile lese ich zu bestimmten Themen schon gar keine Kommentare mehr und schreibe selbst auch keine mehr. Da kannst du dich anschließend aufs Schönste zanken. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Ich gehe jetzt in den Wald und freue mich an der Natur und mein Hund steht auch schon bereit und möchte zum großen Spaziergang. Der Winter und die langen Internetsitzungen sind vorbei, endlich, juchhu

Mittwoch, 29. März 2017

Am liebsten bunt

Neue Passbilder, damit ich mir einen Reisepass ausstellen lassen kann. Der 3. in diesem Leben, weil sich dauernd das Format ändert. Jeden Reisepass habe ich leider nur einmal während seiner Laufzeit benutzen können. Ich hoffe, dieser sieht mehr von der Welt, bevor er wieder verfällt, wobei ich den Reisepass tatsächlich nur dort mitnehme, wo mein Personalausweis nicht ausreicht.

Gestern war ich nach dem Fotoshooting noch auf einem ausgedehnten Spaziergang in meiner Lieblingsstadt. Entlang der Wupper war ich den Frühlingsfarben auf der Spur. Und ich habe reichlich davon gefunden.


Samstag, 25. März 2017

Elton John - Circle Of Life (High Quality)



Zum 70. Geburtstag von Elton John, danke für all Deine wunderbaren Lieder

1. Wandertag dieses Jahr


Bei dem schönen Frühlingswetter haben wir gestern unsere erste kleine Wanderung gestartet.

Entlang an der Wupper im Solinger Raum haben wir nach dem Frühling Ausschau gehalten. Unsere Mittagspause konnten wir schon im Landgasthof Friedrichsaue draußen auf der Sonnenterrasse machen.

Endlich wieder.

Donnerstag, 23. März 2017

Frühlingsfarben


Wir altern nicht an Jahren, sondern mit dem Verrat des Herzens.

Ein bisschen habe ich schon die neuen Stifte ausprobiert. Leider ist die Kamera meines neuen Handies grotenschlecht. Ich bin so unglücklich damit, daß ich überlege, mein altes Handy wieder zu aktivieren.

Trotzdem , der Frühling ist da, draußen und drinnen.

Sonntag, 19. März 2017

Wenn Völker sich für ihre Staatsoberhäupter fremdschämen

Mittlerweile ist es an der Tagesordnung.

Die Menschen schämen sich für die Politiker ihres Heimatlandes. Egal ob in Deutschland, in der Türkei oder in der USA, um nur die aktuell am häufig erwähnten Staatsoberhäupter zu nennen, wir schämen uns, mit diesen Politikern in Verbindung gebracht zu werden.

Das was diese Menschen von sich geben, hat nichts mit unserer Meinung und Haltung zu tun.

Schade ist, wenn alle in einen Topf geworfen werden und sich vor den Karren von Personen spannen lassen, die nicht das Wohl des Volkes, sondern Macht, Größenwahn und Gier auf ihrer Agenda haben.

Die Erde ist rund und egal was wir gegen irgend jemanden unternehmen, es wird wieder bei uns ankommen.

Ein klassischer Fall von Selbstüberschätzung