Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 12. März 2017

Lust auf Neues

Nach dem ich meine Wohnung einer Frischfarbenkur unterworfen habe, 2 neue Teppiche und neue Gardinen im Wohnzimmer und das Sonnenrollo in der Küche hat sich die Wohnqualität und Energie noch mal erstaunlich erhöht.

Schon komisch, sonst bin ich der Wandering Star, der alle paar Jahre eine neue Wohnung hat, diesmal bin ich quasi die Einzige die bleibt. Es hört sich jetzt komisch an, aber ich habe auch hart daran gearbeitet, das sich die Energie in diesem Haus positiv verändert.

Als ich hier einzog, vor fast 7 Jahren, war hier eine depressive, mürrische Stimmung im Haus und das alte Ehepaar im 1. Stock hatte alle unter ihrer Fuchtel. Jeden Sonntag um 12 Uhr wurde bei denen die deutsche Nationalhymne gespielt, ehrlich. Das hat sich deutlich verändert. Ich bin in den Widerstand getreten, habe mich verweigert und jetzt haben alle nachgezogen. Es herrscht nun die lässige Anarchie.

Als ich das Ehepaar diese Woche im Hausflur traf, stänkerten sie wieder rum, das mein Hund das ganze Treppenhaus schmutzig macht und fast hätten sie mich wieder angetriggert. Ich habe dann, in meiner Manier einen Satz zum Besten gegeben, der sie schockiert verstummen ließ und nun ist wieder Ruhe.

Das sind die Art Deutschen, die im Ausland so verhasst sind und ich habe leider auch einen Anteil daran von meinen Ahnen geerbt. Deshalb stösst es mir auch so derbe auf und ich denke dann immer daran, das ich im Ausland viel entspannter und freundlicher bin, als eben hier.

Was natürlich auch an der Energie des Landes und der Menschen, die dort wohnen liegt.

Draussen spürt man den Frühling und man kann ihn deutlich erkennen.


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